UNFÜHLENDE ZEIT

2012/03/14

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026   20120314    KATEGORIE: Lyrik, Humor, Satire

UNFÜHLENDE ZEIT

~1~

Es ist nicht nötig anzuschieben,

die Zeit, sie geht von selbst.

Die kleinen Vöglein hüpfen noch,

wie in den Kinderjahren, von Ast zu Ast.

~2~

Wenn das du beobachten kannst,

dann bleibt die Zeit stehen.

Einen Flügelschlag verharrt sie dann.

Das reicht ihr schon sich auszuruhen,

~3~

um wiederum ein ganzes Äon lang

sehr erfrischt weitergehen zu können.

Ausgestattet mit diesem neuen Elan

ist sie dann aber auch kaum aufzuhalten.

~4~

Gib acht, denn auch so wie die Natur

ist die Zeit gänzlich unfühlend(1).

Wenn sie dich heute noch beschwingt trägt,

so kann sie morgen schon dich zertreten.

    arouet8 – against mohammedanism+hitlerism+sheikhism

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(1) Aus dem Gedicht „Das Göttliche“

von Johann Wolfgang von Goethe:

 

Denn unfühlend

Ist die Natur:

Es leuchtet die Sonne

Über Bös und Gute,

Und dem Verbrecher

Glänzen wie dem Besten

Der Mond und die Sterne.