GRÜNE WOLLEN EINE NEUE MENSCHENJÄGERGESELLSCHAFT

2021/01/07

030 20210107 KATEGORIE: Linke und Islam

GRÜNE WOLLEN EINE NEUE MENSCHENJÄGERGESELLSCHAFT von Klaus Remsing

Weil es manchmal Schwierigkeiten bei der bäuerlichen Lebensmittelproduktion und bei der industriellen Güterproduktion wegen Chemie, Abgase und Abfall gibt, wollen die Grünen das Kind mit dem Bade ausschütten und sowohl die bäuerliche als auch die industrielle Produktion komplett canceln. Mit hysterischen Düngemittel-, Technik- und Plastikverboten fangen sie schon mal an.

Der Hauptgrund, warum es zu diesen Schwierigkeiten in der Produktion kommt, ist aber nicht wegen den Produktionsweisen an sich, sondern weil heute ein Vielfaches im Vergleich zu der Zeit vor 50 Jahren produziert werden muss, damit die um ein verantwortungslos Vielfaches sich vermehrt habende Weltbevölkerung versorgt werden kann. Während es im Jahr 1800 nur 1 Milliarde, im Jahr 1900 nur 1,8 Milliarden, im Jahr 1950 nur 2,4 und auch im Jahr 1970 nur 3,69 Milliarden Menschen waren, die versorgt werden mussten, waren es im Jahr 2020 fast 8 Milliarden. Und das nur, weil mohammedistische Autoritäten von allen ihren Anhängern verlangen, möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen, um mit einer erdrückend grossen Menschenzahl ihre Welteroberung bald erreichen zu können. Als Mindestgeburtenzahl schreiben sie pro Frau 3 Kinder vor, manche bekommen 7 und mehr Kinder.

Muslimisches Bevölkerungswachstum in D,F,GB,NL

Eine Geburtenkontrolle mit anfangs maximal einem Kind pro Frauenleben auch in den mohammedistischen Ländern wäre aber die einzige Chance, um die weltweit zu hohe Lebensmittel- und Industrieproduktion zurückschrauben zu können. China machte es vor, indem es ab dem Jahr 1979 die Ein-Kind-Geburtenregelung eingeführt hat. Ab dem Jahr 2013 konnte China, weil die Gefahr seiner Bevölkerungsexplosion gebannt war, eine 2-Kind-Regelung einführen. Im Westen und in Japan muss eine 1-Kind oder 2-Kind Politik nicht eingeführt werden, weil die dort lebenden Bevölkerungen selber so klug sind, meist schon seit 100 Jahren nicht mehr Bevölkerungsexplosion zu betreiben.

Amazing Religion Growth 1945 – 2019:
https://www.facebook.com/watch/?v=397610830942190

Wenn der Vorschlag gemacht wird, die Geburtenexplosion der mohammedistischen Menschen nicht etwa wegen der Verdrängung von Europäern aus deren Lebensräumen, sondern alleine nur deswegen abzubremsen, um die Natur nicht noch mehr zu belasten, dann sind die Grünen überraschenderweise dagegen, obwohl sie den Schutz der Natur als ihre vorrangige Intention darstellen. Weil der Mohammedismus in ihren Augen ein sehr idealer Zustand ist, lassen sie ihn gewähren wie er will und verdammen jede kleinste Widerrede gegen ihn mit dem verleumderischen Vorwurf: „das ist Rassismus“.

Die Sympathie der Grünen für den Mohammedismus kommt daher, weil sie mit seiner Belehrungs-Überheblichkeit, mit seinem Allwissenheits-Anspruch und mit seinem autoritären Auftreten übereinstimmen und weil er eine geringe bäuerliche und eine noch geringere industrielle Produktion hat – genau das, was sie sich auch für den Westen sehnlichst wünschen und fanatisch umsetzen, wenn sie in Machtpositionen gewählt wurden.

Die Grünen bemerken nicht, dass die von ihnen so bewunderte mohammedistische Gesellschaftsform eine neue Art von Wildbeutertum und Feldbeutertum betreibt. Das Wild sind seit dem Jahr 622 nicht mehr die Tiere, sondern die geplünderten und zu Tributzahlungen erpressten Bewohner der bis heute laufend eroberten Länder (derzeit ist Europa dran, viele Stadtteile sind für Europäer schon no go areals). Die Felder sind seit 1945 nicht mehr die Pflanzenfelder, sondern die Erdöl-Felder, die sich zufällig in ihren Ländern befinden.

Wildbeuter und Feldbeuter (Jäger und Sammler) sahen ihre Umwelt als mit einem unbegrenzt hohem Bestand an Aneignenbarem ausgestattet an, das sich ohne ihrem Zutun ständig von selbst vermehrt. Wenn die Zahl der Wild- und Feldbeuter nicht zu hoch und die Zahl des Wildes und der sammelbaren Früchte nicht zu nieder ist, dann gab es für die in Familienclans und Stämmen lebenden Menschen genug Lebensmittel. Wenn aber das Verhältnis von Menschenzahl und jagdbarem Wild wegen zu vielen Geburten, Überjagung oder längerer Trockenheit nicht mehr ausgewogen war, dann gingen manche Wildbeuter dazu über, Menschen anderer Stämme und anderer Länder als „Wild“ anzusehen. Diese wurden zwar nicht wie Tiere verspeist, aber mit Androhung von Todesstrafe gezwungen Tribut zu bezahlen. Wildbeuter, die sich statt einer Jagd auf Wild, etwa weil das zu wenig geworden ist, plötzlich auf eine Jagd auf Menschen spezialisiert haben, sind aber nicht explizit böse. Für sie hat sich nur die Art der Jagdbeute verändert.

Einige grüne und „linke“ Sozialwissenschaftler bezeichnen die Vokabeln „Wild- oder Feldbeuter“ wegen dem Wortteil „Beuter“ als „abwertende“ Pejorativa und wollen nur die Bezeichnung „Jäger und Sammler“ erlauben, weil sie deren rein okkupistische Einstellung gegenüber der Natur und gegenüber anderen Menschen verschweigen möchten.

Wildbeuter-Gesellschaften leben in staatsfreien einzelstehenden Horden, meist gebunden an verwandtschaftliche Clan-Linien. Um mehr Durchschlagskraft zu erreichen, können sich manchmal mehrere Horden kurzzeitig zu grösseren Gruppen zusammenschliessen. Im falschen Bewusstsein, die Lebensmittel würden ihnen in unbegrenzten Mengen zur Verfügung stehen, gingen Wildbeuter oft sehr verschwenderisch vor. Sie versetzten Wildtierherden mit Feuer und Trommeln in Panik und versperrten ihnen Fluchtwege, so dass diese über Felsen hinabstürzten. Dort schnitten sie oft nur ein Prozent des besten Fleisches heraus. Alles andere liessen sie verfaulen oder von Raubtieren fressen.

Damit ist auch besser verstehbar, warum aus den mohammedistischen Ländern so viele Menschen nach Europa drängen. Erstens fällt es ihnen nicht allzu schwer, ihre Heimatländer zu verlassen, weil sie zu einem halbnomadischen Bewusstsein zurückgekehrt sind. Zweitens meinen sie, Europa wäre ein Beute-Jagdgrund, der von einer höheren Macht mit unbegrenzt vielen Lebens-, Gebrauchs- und Genussgütern ausgestattet worden ist und von denen sie selbstverständlich soviel bekommen müssen wie sie wollen. Dass in Europa alles von Bauern, Handwerkern, Arbeitern, Unternehmern und Wissenschaftlern in mindestens 60 vergangenen Generationen fleissig und mühsam hergestellt worden ist, kommt ihnen nicht in den Sinn.

20150831 Europa wird als neues Jagdgebiet ausgewählt

Wie sehr junge Männer in mohammedistischen Ländern in ein Jäger-Bewusstsein hinein sozialisiert werden, wurde schockartig deutlich, als nur vier Monate später, nachdem im Sommer und Herbst 2015 etwa eine Million von ihnen plötzlich nach Europa geströmt sind, hier aufgenommen und von den Steuerzahlern vollversorgt wurden. Sie schlossen sich in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und auch anderen mitteleuropäischen Städten spontan und kurzzeitig in grösseren Gruppen zusammen, um Hetzjagden zu machen auf Tausende junge europäische Frauen, die sie zuerst auch oft von ihren begleitenden Partnern weggerissen haben.

Die Grünen, welche im Westen fast alle Posten im Rundfunk und in den Zeitungen besetzt haben, verschwiegen diese frauenverachtenden Hetzjagden und Vergewaltigungen in einer mitleidlosen Weise. Erst als die Blog- und deren Kommentarschreiber schon vier Tage lang darüber schrieben, mussten auch sie darüber berichten, weil sie sonst völlig unglaubwürdig geworden wären. Als Revanche, weil sie nun nicht mehr die Berichterstattungs-Hoheit haben und nicht mehr alleine bestimmen können, was berichtet wird und was nicht, wollen sie ab dieser Zeit die Blogbetreiber mit Gesetzen wie dem „Netzwerkdurchsuchungsgesetz“, „Gesetz gegen Hassrede“ und schweren Strafen mundtot machen.

Die Europäer wussten über die Rückfall-Wahrscheinlichkeit in ein Nomadenleben zum Beispiel bei ihren Wandergesellen Bescheid. Handwerker mussten seit dem späten Mittelalter bis zur Industrialisierung, um Meister werden zu können, drei Jahre auf Ausbildungs-Wanderschaft gehen, um sich Wissen und know how von anderen Städten und Landstrichen anzueignen. Durch das Umherwandern fielen aber manche Gesellen in das alte, zu 95 Prozent der Menschheitsgeschichte bestehende Muster des Nomadenlebens zurück. Sie schafften es nicht mehr sesshaft zu werden und wurden zu „Landstreichern“ oder „Vagabunden“. Besonders dann, wenn sie länger als sechs Jahre auf Wanderschaft waren. Die Verwandten und Freunde in den Heimatorten der Wanderburschen wussten das, suchten sie nach fünf Jahren im ganzen Land und brachten sie nach Hause.

KAISER HERAKLEIOS VERURSACHTE UNGEWOLLT EINE NEUE ART DES WILDBEUTERTUMS

Obwohl die Menschheit schon vor etwa 10.000 Jahren begonnen hat, ihre Lebensmittel mit Viehhaltung und mit Pflanzenanbau selbst zu produzieren, lebten Teile von ihr noch lange Zeit als Wild- und Feldbeuter. Noch um 1500 ndZ. war noch etwa die Hälfte der bewohnbaren Landfläche der Erde von diesen besiedelt. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung war damals aber nur bei etwa einem Prozent.

In ihrer bisher 200.000 Jahre lang dauernden Existenz beschaffte sich die Menschheit 190.000 Jahre lang ihre Lebensmitteln als nomadische oder halbnomadische Wild- und Feldbeuter, und nur in den letzten 5 Prozent ihres Daseins als meist sesshafte Pflanzenanbauer und Viehhalter. Ein Rückfall ist in die lange Zeit des Wildbeutertums ist deshalb jederzeit leicht möglich.

Und tatsächlich, so ein Rückfall ereignete sich im 7.Jh. ndZ., als nomadisierende Beduinenstämme in Arabien sich dazu entschieden, eine neue Innovation von einer Wildbeuter-Gesellschaftsform hervorzubringen. Die ——> geopolitischen, ——>> volksgesundheitlichen, ——>>> klimatischen und ——>>>> philosophischen Umstände, welche damals im Raum von Arabien, Mittelost, Nordafrika und Ost-Rom vorhanden waren, machten ihnen diese Entscheidung leicht(1).

——> Zu den geopolitischen Umständen: Im Jahr 602 begann das persische Sassanidenreich Eroberungszüge gegen Ost-Rom, dem es nacheinander es zuerst Syrien, dann Palästina und im Jahr 619 Ägypten abnahm. Anschliessend konnte aber der oströmische Kaiser Herakleios mit einem sieben Jahre dauernden Angriff diese Gebiete von den Persern wieder zurückerobern. Sowohl Ost-Rom als auch die Perser waren nach dem 26 Jahre dauernden Krieg völlig erschöpft und schlossen auch aus diesem Grund im Jahr 629 einen Frieden. Es ist erstaunlich, wie Römer, Germanen, Awaren, Hunnen und Beduinen riesengrosse Gebiete erobern, verlieren und oft wieder zurückerobern konnten, aber das war damals wegen der weltweit geringen Bevölkerungsdichte wesentlich leichter möglich, als etwa 1000 oder 1300 Jahre später.

Die Zahl der Menschen auf der Erde vom Jahr 2000 vdZ. bis zum Jahr 2200

Den Sieg gegen die Perser konnte Kaiser Herakleios deswegen erreichen, weil er erstens alle Ressourcen Ost-Roms mobilisieren konnte und zweitens weil er in seinem südlichen Reichsgebiet eine leichte Reiterei aufstellte, die den schwerfälligen persischen Panzerreitern überlegen waren. Diese leichte Reiterei rekrutierte er aus den in der arabischen Halbinsel ansässigen Wüstennomaden. Das waren Beduinenstämme, denen er ab dem Jahr 622 und auch nach nach dem Sieg gegen die Perser die Sicherung seiner südlichen Reichsgrenze übertrug. Die persische Panzerreiter und die Grenzgebiet-Bewohner des Sassanidenreiches wurden für die Beduinenstämme damit zum jagdbaren Wild.

Grenzen von Ostrom unter Justinian I. 525 bis 565

Beduinische Expansion 622 bis 750

Kaiser Herakleios hat ohne es zu wollen, damit eine zur Menschenjagd mutierte Neuentstehung des Wildbeutertums, die ständige Verkleinerung und schliesslich die Auslöschung des Oströmischen Reiches, und auch das was heute als „Islam“ bezeichnet wird, mit verursacht. Angefangen mit der Niederlage Ost-Roms gegen die Beduinenstämme im Jahr 636 bei der Schlacht am Jarmuk (im heutigen Jordanien), dem Verlust aller Gebiete an der nordafrikanischen Mittelmeerküste an die Beduinenstämme bis zur vollständigen Eroberung von Byzanz im Jahr 1453 durch türkisch-islamische Truppen.

——>> Zu den volksgesundheitlichen Umständen: Durch die Justinianische Pest 541-770 war das Oströmische Reich militärisch geschwächt. In den Jahren 541 und 542 starb ein Viertel der Einwohner von Konstantinopel. Bis Mitte des 8.Jh. kehrte die Pest etwa alle 12 Jahre immer wieder zurück. Auch an der nordafrikanischen Mittelmeerküste starb ein Viertel der Einwohner. Dieses bevölkerungsmässig geschwächte Gebiet konnten die Wildbeuter-Beduinenstämme schnell überrennen und sich dort als Plünderer und Tribut-Forderer etablieren. Die Beduinen selbst waren von der Pest nur wenig betroffen. Beim Überrennen des Riesen-Gebietes von Nordafrika bis Indien, Spanien und Südfrankreich in dem kurzen Zeitraum von 622 bis 750 wurden ungefähr 40 Millionen der dort ansässigen Einwohner getötet. Bis zum Jahr 1453 waren es ungefähr 120 Millionen Tote und bis heute sind es ungefähr 270 Millionen Tote. Prof. K.S. Lal schrieb in „Growth of Muslim population in India“: „Mit unfassbaren 80 Millionen Opfern wird der Anzahl der durch Muslime getöteten Hindus zwischen 1000 und 1500 n.Chr. beziffert“. In ihrer Eroberungs-Anleitungsschrift beschrieben sie die Bewohner nicht als Menschen, sondern schlimmer als das Vieh: “Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden” [Koran,8:55].

Hier ein kurzer Bericht, wie sich auch die von Wildbeuter zu Menschenausbeuter mutierten Beduinen- und Berber-Stämme in Spanien verhielten: In Toledo gab es im Jahr 713 einen Aufstand gegen die mohammedistischen Herrscher. Als Strafe wurde allen Honoratioren die Kehle aufgeschlitzt. Im Jahr 730 wurde die Cerdanya (bei Barcelona) verwüstet und ein Bischof bei lebendigem Leib verbrannt. Im Jahr 806 wurden in Toledo siebenhundert Einwohner hingerichtet. In Saragossa gab es 781 und 871 Aufstände, ebenso in Merida 805-813, 828, 829 und 868, dann 811-819 wieder in Toledo. Die Aufständischen wurden gekreuzigt. Ein Aufstand in Cordoba Jahre 818 wurde mit einem drei Tage andauernden Massaker niedergeschlagen, wobei 300 Honoratioren gekreuzigt und 20.000 Familien vertrieben wurden. In Granada sind schätzungsweise 5000 Juden in einem Pogrom umgekommen, das die örtlichen muslimischen Berber im Jahr 1066 durchführten. Als im 15.Jh. Spanien von den mohammedistischen Arabern befreit werden konnte, zogen sich diese zwar auf Nordafrika zurück, betrieben aber im Mittelmeer bis Anfang vom 19.Jh. Seeräuberei, überfielen europäische Küsten und verschleppten Hunderttausende, die sie auf ihren Sklavenmärkten verkauften(2).

——>>> Zu den klimatischen Umständen: Nach der warmen Römer-Zeit kam es von 535 bis 660 zur „Kleinen Eiszeit der Spätantike“. In asiatischen Steppen kam es zu Dürren und bei den germanischen Stämmen in Nordeuropa zu laufenden Missernten und dadurch zur Völkerwanderung. Im 5.Jh. wuchsen in den Alpen die Gletscher soweit, wie später in der Kleinen Eiszeit, die Anfang von 15.Jh. bis Anfang 19.Jh. war. In der südlichen Levante und in Arabien kam es nach einer fruchtbaren Feuchtzeit ab 550 zu einer Trockenheit, wodurch den Beduinenstämmen immer weniger jagdbares Wild zur Verfügung stand.

Das Schönwiese-Temperatur-Diagramm. Der Temperaturrückgang, welcher um das Jahr 200 nuZ. begann und bis zum Jahr 670 dauerte, verursachte die Völkerwanderung und in Arabien eine Trockenheit, die bis heute anhält.

Die nomadischen Beduinenstämme waren deshalb erleichtert, von Kaiser Herakleios als Reiter gegen die Sassaniden eingesetzt zu werden, weil sie mit Plünderungen ihren Lebensunterhalt besser bestreiten konnten. Die Kriegerheere der damaligen Zeit bekamen üblicherweise keinen Sold. Ihre Bezahlung fand statt, indem ihnen erlaubt wurde, die Kriegsgegner zu plündern und zu unter Todesdrohung zu Tributzahlungen zu zwingen.

——>>>> Zu den philosophischen Umständen: Das mit dem Mithraskult verbundene und vom Neuplatonismus stark auf das Jenseits fokussierte Christentum war seit dem im Jahr 392 im Römischen Reich erlassenen Verbot von heidnischen Opfern in Nordafrika bestimmend. In allen grösseren Städten welche vom Oströmischen Reich verwaltet wurden, beeinflussten die Kirchenväter Athanasius von Karthago 300-373, Johannes von Antiochia 349-407, Augustinus von Thagaste 354-430, Kyrill von Alexandria 475-444 und Johannes von Damaskus 650-754 die Denkweise der Bevölkerung. Sie predigten eine der realen Welt gegenüber entsagungsvolle und defensive Lebensführung („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ Joh,18:36). Das Paradies könne nur erreichen, wer sich Gewalttätern und Eroberern gegenüber genau so wehrlos aufopfert wie Christus selbst es gegenüber den römischen Eroberern getan hat.

Die beduinischen Halbnomaden konnten schon aus diesem Grund die christlichen Städte und Landstriche leicht erobern. Der zweite Grund war, weil sie von ihren Predigern im völligen Gegensatz zu den damaligen christlichen Predigern extrem offensiv gegenüber der realen Welt eingestellt wurden. Das Paradies könne ihrer Lehre nach nur erreichen, wer mit allen Mitteln, wenn nötig auch mit dem Schwert, die diesseitige Welt erobert. Verständlicherweise waren aus diesen zwei Gründen ihre Eroberungen des christlichen Mittelostens und der grössten Teile vom christlichen Nordafrika in nur 69 Jahren (von 622 bis 691) vollzogen.

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Klaus Remsing ist freier Autor in Österreich und schreibt seit dem Jahr 2008 hier viele Artikel.
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Wie die Schweizer verwende ich nicht mehr das veraltete ß, sondern nur noch ein ss.

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(1) In dem Artikel auf Wikipedia: „Islamische Expansion“ ist nicht deutlich beschrieben, wie Herakleios den Beduinenstämmen militärische Eigenständigkeit gab, um die Sassaniden abzwehren. Auch ist nicht beschrieben, wie die Beduinenstämme sowohl das Sassanidenreich als auch Ostrom anschliessend als ihr Plünderungs- und Tributzahlungs-Reservat in Beschlag nahmen. Aber immerhin findet sich ein Satz, der indirekt darauf hinweist. Diesen Satz habe ich in dem folgenden Auszug aus dem Wikipedia-Artikel fett hervorgehoben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion

Auszug aus Wikipedia:
Der islamische Machtbereich erstreckte sich beim Tod des Propheten Mohammed 632 n. Chr. auf die arabische Halbinsel, deren Randgebiete weitgehend unter der Kontrolle des Byzantinischen Reichs (Ostrom) und des Sassanidenreichs standen. Diese beiden Großmächte der Spätantike hatten sich bei ihrer Grenzverteidigung lange großteils auf arabische Stämme verlassen.

Doch hatte der sassanidische Großkönig Chosrau II. das Reich der Lachmiden, deren Hauptstadt Hira im heutigen Südirak lag, bereits um 602 vernichtet. Ostrom stützte sich seit dem 5. Jahrhundert vielfach auf die teilweise christlichen arabischen Ghassaniden, die südlich von Damaskus herrschten.

Als Mohammed gestorben war, kam es unter den muslimischen Arabern zu einer Abfallbewegung (ridda), da viele Stämme der Ansicht waren, nur dem Propheten selbst verpflichtet gewesen zu sein. Der erste Kalif Abū Bakr entschied sich, weiter an einem nicht nur religiösen, sondern auch politischen Führungsanspruch festzuhalten, und unterwarf die Abtrünnigen militärisch; zugleich hielt man Ausschau nach neuen, gemeinsamen Feinden. Die Araber hatten bereits lange zuvor Plünderungs- und Raubzüge unternommen. Für die folgenden Eroberungszüge gegen Ostrom und Persien kamen religiöse, ökonomische und innenpolitische Motive zusammen, die die Araber antrieben (siehe auch Gründe für den Fall Persiens und für die oströmischen Gebietsverluste).

Begünstigt wurde die arabische Eroberung dabei nicht zuletzt durch die damalige ungewöhnliche Schwäche ihrer Gegner: Sowohl Ostrom als auch Persien waren von einem langen Krieg völlig erschöpft, der von 602/603 bis 628/629 angedauert und alle Ressourcen beansprucht hatte, zumal beide Mächte zuvor im 6. Jahrhundert wiederholt gegeneinander Krieg geführt hatten (siehe Römisch-Persische Kriege). Beide Reiche waren ganz aufeinander fixiert und militärisch nicht auf einen Angriff der Araber eingerichtet. Kurz vor dem Tod des Kaisers Herakleios (610 bis 641), der die Sassaniden mit Mühe besiegt und so das Reich noch einmal gerettet hatte, sollte dann die Hauptphase der arabisch-islamischen Expansion beginnen.

Bereits 629 war ein islamisch-arabisches Heer in Palästina eingefallen, jedoch im September bei Muta von oströmischen Truppen geschlagen worden. Da es sich um einen eher kleineren Vorstoß zu handeln schien, erregte dies bei den Oströmern kein besonderes Aufsehen. Tatsächlich scheinen Kaiser Herakleios und seine Berater die Gefahr zunächst nicht adäquat eingeschätzt zu haben.

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(2)

https://www.welt.de/geschichte/article188890981/Barbaresken-Piraten-Ihren-ersten-Krieg-fuehrten-die-USA-gegen-Muslime.html#:~:text=Um%20die%20Tribute%20an%20die,Tripolis%20ein%20US%2DSchiff%20verbrannte.

Auszug aus diesem Artikel der „welt.de“ von 20190217:
Wie auch europäische Staaten hatten sich die USA dazu bequemen müssen, regelmäßig Schutzgelder an die Beys und Paschas zu zahlen, um ihre Kaufleute und Matrosen nicht auf Nimmerwiedersehen auf den Sklavenmärkten des Orients verschwinden zu sehen. Bereits 1785 war man darin übereingekommen, pro Jahr eine Million Dollar an die Tripolitaner und Marokkaner zu zahlen. Das waren zehn Prozent des Staatshaushalts. Im Jahr 1800 verschlangen Tribute und Lösegelder bereits 20 Prozent des Etats.

Als Thomas Jefferson 1801 seine Präsidentschaft antrat, war er sich mit dem Kongress einig, diese unwürdigen Zahlungen umgehend einzustellen. Einer der Gründe für die harte Haltung waren die sechs großen Fregatten nach Art der „Philadelphia“, über die die US Navy inzwischen verfügte und die ganz bewusst für den Einsatz in Übersee gebaut worden waren. Die bekannteste ist die „USS Constitution“, die noch heute in der Liste der Navy geführt wird.

Als der Pascha von Tripolis für 1801 die enorme Summe von 225.000 Dollar forderte, verweigerte Jefferson die Zahlung. Die postwendende Kriegserklärung aus Tripolis zeigt, über welches Selbstbewusstsein die Barbaresken-Fürsten (nach der Barbarei-Küste, die sie aus europäischer Sicht beherrschten) verfügten.

Als die ersten US-Schiffe im Mittelmeer auftauchten, gaben die Herrscher von Algier und Tunis zwar klein bei. Marokko und Tripolis aber ließen es aber auf den Machtkampf ankommen. Im Gegenzug begann die US Navy, die feindlichen Häfen zu blockieren. Dabei ging die „Philadelphia“ vor Tripolis verloren.

Um sicherzugehen, dass die „Philadelphia“ nicht von den Korsaren flottgemacht und gegen die US-Flotte eingesetzt würde, stellte der Lieutenant Stephen Decatur Jr. ein beherztes Kommando zusammen. Mit dem kaperte er ein Schiff aus Tripolis, benannte es in „USS Intrepid“ um und drang am 16. Februar 1804 bis zur „Philadelphia“ vor. Es gelang ihm, das Schiff zu verbrennen und wohlbehalten das Weite zu suchen, was ihm die Beförderung zum jüngsten Kapitän der Navy eintrug.

Dann schlug die Stunde der Marines. Zusammen mit 500 griechischen und berberischen Söldnern stürmte im April 1805 die rund 50 Mann starke Truppe „durch einen Schauer aus Musketenkugeln“, so ein Zeitzeuge, das tripolitanische Derna. Nachdem ein Gegenangriff abgeschlagen worden war, zeigte sich Pascha Yusuf Karamanli zum Friedensschluss bereit, vor allem wohl, um einen Aufstand seiner Untertanen zu verhindern.

Ein letztes Mal zahlten die USA 60.000 Dollar und erhielten dafür im Gegenzug rund 300 amerikanische Kriegsgefangene und Sklaven zurück. Allerdings bedurfte es eines Zweiten Barbareskenkrieges (1807-1813), um das Problem der Piraterie im Mittelmeer endgültig zu bereinigen.

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Viele Artikel von „arouet8“ sind Dauerbrenner, deshalb hier eine neue Lese-Empfehlung aus der Kategorie „ALLZEIT BESTE ARTIKEL“: **172* Wo bleibt das Menschenrecht auf Heimat? (Nov2016)

Wenn Sie diesen Artikel lesen wollen, bitte im ARCHIV Nov2016 anklicken und kurz scrollen. Das ARCHIV befindet sich in der rechten Spalte (beim Smartphone unter jedem Artikel. Es ist dazu aber notwendig, zuerst auf die schwarze große ÜBERSCHRIFT des aktuellen Artikels zu klicken).
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DAS VERHALTEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN BEZUG AUF DEN ISLAM

2013/07/18

Alle Artikel der Kategorie: Helmut Zott – Texte:

013 Die Zukunft Europas (Jan2015), 012 Das Verhalten der Katholischen Kirche in Bezug auf den Islam (Jul2013), 011 Antisemitismus und Islam (Jul2013), 010 Mission (Jun2013), 009 Zur oft geforderten Reformierung des Islams (Mai2013), 008 Islam und Islamismus  (Mai2013), 007 Islam und Demokratie sind unvereinbar (Apr2013), 006 Islam und Kirche (Apr2013), 005 Die Stellung der Frau im Islam (Mai2012), 004 Islam, Kirche und Macht (Mai2012), 003 Islam, eine Religion des Friedens? (Mai2012), 002 Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam (Apr2012), 001 Gedichte (Apr2012).

Artikel-Suche:  Nach jedem Titel steht der Erscheinungs–Monat. Bitte im ARCHIV den gewählten Monat klicken und scrollen, bis der Artikel sichtbar ist. Bei Smartphones ist das Archive unter jedem Artikel. Bitte zuerst die schwarze ÜBERSCHRIFT klicken.

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012     20130718       KATEGORIE: Helmut Zott – Texte
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DAS VERHALTEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN BEZUG AUF DEN ISLAM – von Helmut Zott, 2013-07-08
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Nur auf Grund einer erstaunlichen Erkenntnisblindheit, die unter anderem darin besteht, dass im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) der islamische Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde („Nostra aetate“ und „Lumen gentium“), wurde die geistige Voraussetzung geschaffen und ist es erst möglich geworden, dass sich der Islam unter dem Deckmantel der Friedlichkeit und Friedfertigkeit in Europa schleichend etablieren und sich inzwischen auch weitgehend politisch festigen konnte. 
 
Dieser fatale Irrtum des Konzils und als Folge davon das Verhalten der Päpste, sichtbar geworden in der Unterwürfigkeit beim Abküssen des Korans durch Papst Johannes Paul II. (1920 – 2005) und in der Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI. (geb. 1927, Papst von 2005 bis zum 28. Februar 2013) und den Nachfolger, wird künftig und am Ende zur Dominanz des Islams in Europa und zum Untergang der Kirche selbst führen. 
 
Papst Johannes XXIII. (1881 – 1963), der das II. Vatikanische Konzil anregte und einberief, hatte in Bezug auf Israel kurz vor seinem Tode die wahre, dem großen Kirchenlehrer Augustinus widersprechende Erkenntnis und Einsicht, als er sagte: „Wir erkennen nun, dass viele, viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen gehalten haben, dass wir die Schönheit deines auserwählten Volkes nicht sehen und in seinem Gesicht nicht die Züge unseres erstgeborenen Bruders erkennen konnten … Vergib uns die Verfluchung, die wir in deinem Namen über die Juden aussprachen. Vergib uns, dass wir dich in ihrem Fleische zum zweitenmal kreuzigten. Denn wir wussten nicht, was wir taten“. 
 
Das II. Vatikanische Konzil hätte kirchengeschichtlich die historische Aufgabe und einmalige Chance gehabt, diese Erkenntnis von Papst Johannes XXIII. aufzugreifen und zum Ursprung der Kirche und ihren Wurzeln zurückzukehren, das heißt, die verlorene innere Anknüpfung an das Judentum wieder herzustellen. Stattdessen aber verband sich die Katholische Kirche mit dem Islam und knüpfte am islamischen Allah an, indem sie die Identität von Allah mit dem Gott der Christenheit zur verbindlichen Lehre erklärte, was man nur als Geistesverirrung, Verblendung und Jahrtausendirrtum bezeichnen kann. 
 
Diese Gleichsetzung hat Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Sie hat sich damit dauerhaft mit dem Machtfaktor „Islam“ verbunden und wird sich radikal verändern. Zu Recht spricht  Dr. Hans-Peter Raddatz von einem neu entstandenen „Chrislam“. Sie wird durch diesen fundamentalen Irrtum zum Steigbügelhalter für die Machtentfaltung des Islams, und sie wird im Rahmen der Machtergreifung des Islams schließlich an dieser Verbindung selbst und mit ihr das christliche Abendland zu Grunde gehen. Zweifellos steht auch dieses nicht nur am Scheideweg, sondern am Rande des Abgrundes. 
 
Man sollte bei dieser folgeschweren kirchengeschichtlichen Entgleisung nicht außer Acht lassen, dass im Verlauf des Konzils der damalige Kardinal Karol Wojtyla großen Einfluss auf die Annahme der entsprechenden Formulierungen genommen hat, und später als Papst in seiner christlich-islamischen Ökumene, die letztlich auf der Identität von Allah und dem Christengott fußt, diesen Konzilsbeschluss konsequent umgesetzt, verwirklicht und ausgebaut hat. Eine für diesen Prozess wichtige Grundlage findet sich in dem Dokument „Lumen gentium“, wo dieser Glaubensinhalt sehr klar und eindeutig zum Ausdruck kommt:
„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16). 
 
Wie Papst Johannes Paul II. in seinem  26-jährigen Wirken als Papst die Konzilsbeschlüsse  umgesetzt, und  wie er auch sonst immer in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen bestätigt hat, geht beispielsweise aus dem folgenden Zitat (‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp) hervor: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´ .
An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung an alle Menschen – „urbi et orbi“ -, und eines aufklärenden Hinweises an die Christenheit auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L´Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage, verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini, umarmte 1993 den Massenmörder Turabi, flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam (nicht die Muslime!) zu behüten“, und mahnte nach dem Terrorakt vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.
 
„Kein Papst, kein Kardinal, kein Politiker ist so umfassend für die Interessen des Islams , des Wirtschaftsliberalismus, der Mafia und der Freimaurerei eingetreten, wie Papst Johannes Paul II., der esoterisch geschulte Karol Wojtyla“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, S. 243).
   
Es ist angesichts dieses Verhaltens keineswegs verwunderlich, dass auch Professor Hüsein Hatemi am 29. Dezember 2001 die durchaus richtige Bemerkung machte: „Es gibt keinen Menschen in der westlichen Welt, der dem Islam einen größeren Dienst erwiesen hat als der Papst!“ (Johannes Paul II.). 
 
Die Kehrseite dieser Islamhörigkeit zeigte sich in einer anderen Tendenz: Schon 1974 sprach die UNO vom Führer der PLO (Arafat) als „Oberhaupt der palästinensischen Nation“, und Papst Johannes Paul II. empfing ihn (Yassir Arafat, 1929 – 2004: „Für uns bedeutet Frieden die Zerstörung Israels“) öfter als jedes andere weltliche „Oberhaupt“. Seit der UN-Konferenz in Durban redet man vom „Terrorstaat Israel“ und rückt dessen Existenzkampf in die Nähe des Holocaust. Unter dem Eindruck des in Frankreich besonders ausgeprägten Antisemitismus sah der frühere Ministerpräsident Rocard die Gründung des Judenstaats als ‚historischen Fehler’ “ (Dr. Hans-Peter Raddatz).  
 
Zu welcher weltanschaulich-theologischen Verblendung sich Johannes Paul II., den man demnächst heilig sprechen wird, verstiegen hat, zeigt die irrige Äußerung, die er bereits am 21. September 1986 beim Angelus-Gebet in Rom, machte: „Jede Religion (also auch der Islam) lehrt die Überwindung des Bösen, den Einsatz für die Gerechtigkeit und die Annahme des anderen. Diese gemeinsame radikale Treue zu den jeweiligen religiösen Überlieferungen ist heute mehr denn je ein Erfordernis des Friedens.“
 
Die Katholische Kirche blieb seit dem II. Vatikanischen Konzil dem Islam geistig verbunden und behielt in der Aufeinanderfolge aller bisherigen Päpste den irrigen Kurs stets bei. Für seine Verbrechen am christlichen Geiste wurde Johannes Paul II. am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen, auch wird ihm darüber hinaus vom derzeitigen Papst Franziskus die Heiligkeit demnächst zugesprochen. 
                                      
Angesichts der Konzilsaussagen und dem päpstlichen Verhalten ist es  folgerichtig und durchaus nicht verwunderlich, dass in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, als Ausdruck der geistigen Verfassung der Kirche, zu lesen ist: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.
 
Kurz und treffend meint Dr. Raddatz: „Wer eine knapp 2000-jährige Gottesidee und die daraus mühsam entwickelte Vorstellung der Menschenrechte auf den Müll der  (Heils-) Geschichte wirft, ist weit offen für die Vereinnahmung durch manipulative Konzepte welche geeignet sind die „Tradition“ europäischer Gewaltsysteme fortzusetzen“.  
 
Und weiter: „Solange das neue Glaubensdiktat vom gemeinsamen Gott gilt, kann sich die Konvergenz der beiden Glaubensformen fortsetzen, wobei es sich allerdings um eine Einbahnstrasse handelt. Die Konvergenz vollzieht sich unter massiven Veränderungen der Kirche bei gleichbleibendem Islam. Es sind Kirchen, in denen Korane ausgelegt werden, und nicht Moscheen, in denen Bibeln liegen. Es sind Christen, die den Bau von Moscheen in Europa fördern, und nicht Muslime, die den Kirchenbau im Orient unterstützen. Es sind „Christen“, die in europäischen Moscheen „beten“ und Muslime, die in ihren Ländern Christen töten.“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, S. 241 und 239).
   
Die Erkenntnisblindheit der beiden großen Kirchen gegenüber einer faschistischen Ideologie ist keine Neuerscheinung in unserer Zeit. Zwar nicht gegenüber der faschistoiden Politreligion Islam, aber ebenso verblendet äußerten sich christliche Bischöfe vor genau achtzig Jahren in Bezug auf den Nationalsozialismus. Es ist eine erschreckende Parallele und erstaunliche  Wiederholung was sich da in den Kirchen von einst und heute abspielte und abspielt:     „Im Mai 1933 (sic) mahnten die bayerischen Bischöfe, man solle nicht auf das Trennende und die Vergangenheit sehen, sondern ´auf das, was uns eint´“ (Gerhard Czermak). „Wie der Großteil der katholischen und evangelischen Kirchen im Dritten Reich bis zum katastrophalen ´Endsieg´ verblendet und verstockt blieb, scheint es auch heute zu sein. Anhaltend wird von islamischen Brüdern, von Monotheismus, Dialog und von Toleranz in den christlichen Kirchen geschrieben und geredet“ („Zeitbomben der Weltgeschichte“, S.124 und 103).   
Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der beiden großen Kirchen und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert. Auch der Nachfolger von Papst Johannes Paul II. reiht sich in den Chor der Ignoranten ein, die den Islam nicht verstanden haben. Noch bevor er zum Papst ernannt wurde, sagte Kardinal Joseph Aloisius Ratzinger in einem ausführlichen Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald, das 1996 als Buch mit dem Titel „Salz der Erde – Christentum und katholische Kirche an der Jahrtausendwende“ veröffentlicht wurde, folgendes: „Der Bombenterror extremistischer Muslime bringt den Islam heute immer wieder in Verruf, und auch in Europa wächst die Angst vor den mörderischen Fanatikern.“ 
 
Und weiter: „Es gibt einen »noblen« Islam, den zum Beispiel der König von Marokko verkörpert, und es gibt eben den extremistischen, terroristischen Islam, den man aber auch wieder nicht mit dem Islam im ganzen identifizieren darf, da würde man ihm auf jeden Fall Unrecht tun.“
 
Der spätere Papst Benedikt XVI. unterscheidet also den „noblen Islam“ vom „Islamismus“, beziehungsweise „Terrorismus“. Er hat den Islam, genauso wie sein Vorgänger Johannes Paul II., der nach dem Terrorakt von New York und Washington vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam“ anmahnte, nicht verstanden. Es liegt offenbar kein Mangel an Kenntnis, sondern an Erkenntnis vor.
 
Die oft gebrauchte Unterscheidung von Islam und Islamismus beziehungsweise Terrorismus, wie sie auch von einigen prominenten Islamkritikern vertreten wird und die möglicherweise gezielt von den Muslimen selbst erfunden wurde, ist Unsinn und eine gefährliche Täuschung. Sie ist eine politisch gewollte Irreführung, um uns die Friedlichkeit und Friedfertigkeit des Islams aufschwätzen zu können. Mit Raffinesse versucht man den “authentischen”, und das soll heißen den eigentlichen und friedlichen Islam zu trennen von dem gewalttätigen, angeblich politisch missbrauchten Islam, den man dann auch anders bezeichnet und Islamismus oder Terrorismus nennt. 
 
Der 1946 in Indien geborene und vom Islam abgefallene Islamkritiker, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq an die Öffentlichkeit tritt, hat die wahre Erkenntnis und Einstellung, die den Päpsten fehlt, wenn er schreibt: „Der Islam ist eine totalitäre Ideologie, die darauf abzielt, das religiöse, das soziale und das politische Leben der Menschheit in all seinen Aspekten unter Kontrolle zu haben … Ich akzeptiere nicht die etwas unechte Unterscheidung zwischen Islam und „islamischem Fundamentalismus“ oder „islamischem Terrorismus“. 
Und der türkische Ministerpräsident Erdogan hat bekanntlich kurz und bündig den folgenden Satz geprägt: “Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich”. 
 
Die Tatsache, dass Mohammed, das Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war, kann der Papst Benedikt, der ja allgemein als gelehrsam gilt, offenbar nicht erkennen, und dass jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist ist, will er wohl nicht wahr haben.  Entschuldigend wird oft argumentiert, dass Papst Benedikt XVI. den Islam sehr wohl kenne und verstehe, aber aus Rücksicht auf die blutigen Reaktionen der muslimischen Welt die Wahrheit nicht aussprechen könne. Diese Argumentation traf aber nicht zu als er Kardinal war, und als Papst darf er keineswegs, und das gilt uneingeschränkt, die Wahrheit, so er denn die wahre Einsicht hat, verleugnen und seine Kirche so schändlich verraten.
Wem die Erkenntnis fehlt ist allenfalls dumm, wer sich ihr verweigert, handelt hochgradig verantwortungslos, wer die Wahrheit aber kennt und sie leugnet, ist ein Verbrecher.         
 
Hätte Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung am 12. September 2006 den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Diesen mutigen Schritt hat er nicht getan, vielmehr in seinen Anmerkungen zu seiner Regensburger Rede unter anderem das Folgende formuliert und veröffentlicht: „Dieses Zitat ist in der muslimischen Welt leider als Ausdruck meiner eigenen Position aufgefasst worden und hat so begreiflicherweise Empörung hervorgerufen. Ich hoffe, dass der Leser meines Textes sofort erkennen kann, dass dieser Satz nicht meine eigene Haltung dem Koran gegenüber ausdrückt, dem gegenüber ich die Ehrfurcht empfinde, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt. Bei der Zitation des Texts von Kaiser Manuel II. ging es mir einzig darum, auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinzuführen. In diesem Punkt stimme ich Manuel zu, ohne mir deshalb seine Polemik zuzueignen.“                                                                                                        
 
Würde er den Koran kennen und den Islam verstanden haben, könnte er dem „Heiligen Buch“ entnehmen und erfahren, dass den Muslimen der permanente Kampf gegen die Ungläubigen, zu denen auch die Christen gehören, von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus Djihad ausdrückt. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure. 
 
Zweifellos sind die Aussagen des Korans, die Papst Benedikt XVI. kennen müsste, letztlich Grund und Ursache der radikalen Erscheinungen des Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage. Auch wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben.
 
Es ist richtig und in der Tat so, wie es uns ein bekannter Gelehrter des Islams, in tiefer Kenntnis und Erkenntnis seines Glaubens, mitteilt: „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen“. Das jedenfalls meint Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islams, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird“, wie Prof. Mark A. Gabriel in seinem Buch „Islam und Terrorismus“ auf Seite 105 schreibt.
 
In der heutigen Zeit betreiben die Päpste und mit ihnen die Katholische Kirche den gleichen Verrat am Christentum und an ihren Gläubigen, wie sie es seinerzeit im Dritten Reich getan haben. Realitätsresistent und erkenntnisblind verbinden sie sich wie damals mit ihrem Todfeind und führen ihre Gläubigen in die Irre und ins Verderben. „Für seine Bemühungen und das Zustandekommen des Konkordats am 20. Juli 1933 erhielt Adolf Hitler den Christus-Orden, die höchste päpstliche Auszeichnung für Staatsmänner“ (Marius Baar: „Zeitbomben der Weltgeschichte“, S. 99).
Der Gott, zu dem der Papst betet, und der nach den Angaben des  II. Vatikanischen Konzils mit Allah identisch ist, hat in der 3. Sure des „heiligen, Ehrfurcht gebietenden Korans“ seinen Gesandten zu verkünden beauftragt: „Sprich zu den Ungläubigen (zu denen auch der Papst mitsamt den Katholiken gehört): Ihr sollt besiegt und in die Hölle verstoßen werden und dort eine unselige Lagerstätte haben“ (3; 13 nach Ludwig Ullmann).
 
Sollte angesichts solcher Aussagen im Koran nicht auch ein Papst hellhörig werden und bereit sein, hinzuhören auf das, was führende Islamgelehrte sagen, und beispielsweise der Dekan für Koran-Studien an der Islamischen Universität in Gaza, Dr. Subhi Al-Yaziji im Interview, das am  25. Mai 2012 auf Al-Aqsa TV ausgestrahlt wurde, sagte: „Die Eroberung von Andalusien (Spanien) ist ein alter Traum, etwas worauf alle Moslems voller Inbrunst hoffen und auch weiterhin in Zukunft hoffen werden. Unsere Hoffnungen gehen viel weiter – wir wollen das Banner des Kalifats über dem Vatikan wehen lassen, denn das ist das ‚Rom’ der Verheißung, von dem es in dem Hadith des Propheten Mohammed schon hieß: ‚Ihr werdet Konstantinopel erobern und danach Rom’ “. 
 
Wenn man die Islamisierung Europas in einen geschichtlichen Rahmen stellt, so ist zu erkennen, dass nach den kleinen Wellen, die in Form von Kommunismus und Nationalsozialismus in die Welt einbrachen, sich nun eine große, noch mächtigere und gefährlichere Welle des Ungeistes über Europa und die ganze Welt ergießt. Nach den die Menschheit umfassenden Heilsideen der „proletarischen Klasse“ und der die Menschheit veredelnden „arischen Rasse“, tritt heute die Vision der „islamischen Umma“ als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund. 
 
Einst wollte Hitler die Welt beherrschen und erst das Judentum, danach das Christentum, auslöschen. Er betrachtete das Christentum als Ableger des Judentums und meinte: „Alles das ist doch nur derselbe jüdische Schwindel“. Heute erstarkt der Islam, und im gleichen Ungeist wie bei Hitler soll nun im Rahmen der Weltislamisierung erst Israel, dann das Christentum vernichtet und der Westen beherrscht werden. Das Endziel aber ist und bleibt letztlich, der Menschheit Allahs Gesetz, die Scharia, aufzuzwingen, um „Frieden“ für alle Menschen und für alle Zeiten zu schaffen, und das heißt, dass die Menschheit zur islamischen Umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden umgestaltet wird, wie es keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt ist. 
 
Sich zu informieren und die schlichte Wahrheit über den Islam zu erkennen, in dem der Absolutheitsanspruch einer faschistoiden Allmachtsideologie schon im Keime steckt, sollte man von einem Papst erwarten können. Auch wenn das zu erkennen den geistigen Horizont der Päpste übersteigen sollte, ist und bleibt es eine Tatsache, dass sowohl die Gewaltandrohung als auch die Gewaltanwendung im Wesen des Islam begründet sind und von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed stammen. Terror und Gewalt gründen im Koran, von dem der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire (François Marie Arouet,  genannt Voltaire 1694 – 1778 n. Chr.) in klarer Erkenntnis sagte: “Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Satanslehre, er redet die Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer wieder Blut.“
 
Und der vom Islam abgefallene Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, berichtet vom gleichen Buche: „Auch wenn die meisten Muslime und Nichtmuslime (von mir eingefügt) es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“. 
Es ist kaum zu glauben, aber es ist hier die Rede vom gleichen Koran, den Papst Johannes Paul II., der von Benedikt XVI. selig gesprochen wurde und den demnächst der neue Papst Franziskus heilig sprechen wird, in Demut so innig abküsste. Auch Papst Benedikt XVI. empfindet ihm gegenüber „die Ehrfurcht, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt“, und er forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen natürlich auch der Koran gehört.
 
Dass Päpste das leicht durchschaubare Machwerk eines Kamelhändlers aus der arabischen Wüste für eine wahre Gottesoffenbarung halten, die die ewige und absolute Wahrheit enthalten und für alle Menschen zeitlos gültig sein soll, ist ein geradezu lächerlicher Irrsinn. Seit nunmehr über einem Jahrtausend wird die Menschheit von einem Analphabeten aus der arabischen Wüste zum Narren gehalten, der seine pathologischen Zustände zu gottgewirkten Offenbarungen aufblähte und den geforderten Glauben daran mit dem Schwert erzwang. 
Johann Gottfried Herder jedenfalls ist diesem Schwindel nicht aufgesessen und hat den wahren Sachverhalt, den Koran betreffend, bereits vor über zweihundert Jahren klar erkannt und in seiner Schrift von 1786 „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“ treffend formuliert, wo zu lesen ist: „Sein (Mohammeds) Koran, dies sonderbare Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung, ist ein Spiegel seiner Seele, der seine Gaben und Mängel, seine Neigungen und Fehler, den Selbstbetrug und die Notbehelfe, mit denen er sich und andere täuschte, klarer als irgendein anderer Koran (Rezitation) eines Propheten zeigt“.  
 
Zu einer ähnlichen Beurteilung gelangte vor über tausend Jahren, Al-Razi (ca. 865-925 n. Chr.), der als einer der größten Denker des Islams gilt. Er formulierte sein Urteil sogar noch radikaler und fasste es in die folgenden Worte: „Der Koran ist jedoch nichts anderes als ein befremdendes Gemenge von absurden und unzusammenhängenden Fabeln, welches lächerlicherweise für unnachahmlich gehalten wird, wobei tatsächlich seine Sprache, sein Stil und seine viel gerühmte „Beredsamkeit“  ganz und gar nicht einwandfrei sind“ (nach Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 369).
 
Das christliche Abendland ist im Begriffe, durch Erkenntnisblindheit und ideologische Verblendung zu Grunde zu gehen. Die Frage ist nicht, angesichts der Beschränktheit und Naivität der Ungläubigen, zu denen neben den Politikern auch die Kirchenoberen zählen, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.
 
Womit man es beim Islam zu tun hat, wurde von Dr. Hans-Peter Raddatz treffend formuliert: „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S. 71).