DIE WESTLICHEN OLIGARCHEN GIEREN NACH DEN ROHSTOFFEN RUSSLANDS

2022/04/03

045..20220403..KATEGORIE: Die Versklavung Europas

DIE WESTLICHEN OLIGARCHEN GIEREN NACH DEN ROHSTOFFEN RUSSLANDS von Nikolaus Tonka

Lesezeit: 7 Minuten

Warum die USA, die EU, UK und Japan mit einer Einwohneranzahl von einer Milliarde Menschen gegen Russland, welches nur 144 Millionen Einwohner hat, mit derartig massiven Sanktionen wie jetzt vorgehen, kann nicht nur darauf zurückzuführen sein, dass sie die Ukraine, die seit 2014 prowestlich wurde, weiterhin voll und ganz im westlichen Machtbereich halten wollen.

Die Ukraine hat zwar 41 Millionen Einwohner, weltwirtschaftlich spielt sie aber eine nur sehr kleine Rolle. Wegen der von nur etwa 8 bis 10 ukrainischen Oligarchen diktatorisch beherrschten und dadurch desolat gewordenen Wirtschaft mussten von 2014 bis 2021 acht Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer in Europa, besonders in Südeuropa und in der Türkei Arbeitsplätze annehmen.

Die seit 2014 und besonders seit März 2022 sich hitzig immer mehr aufschaukelnden Sanktionen gegen Russland stehen in keinem Verhältnis zu den großen Risiken, die der Westen eingeht, nur um die Ukraine in seinem Machtbereich zu halten.

Technologie-Exportverbote, Konto-„Einfrierungen“ von 300 Milliarden russischer Devisen in westlichen Banken, Ausschluss vom weltweiten Dollar-Zahlungsverkehr, Haus-, Schiffs-, Auto-Enteignungen und massive Lieferungen von tödlichen Waffen an die ukrainische Regierung, die seit acht Jahren – als unmittelbares Nachbarland! – sich voller Eifer ablehnend gegen Russland hervortut.

Die Risiken bestehen aus schwersten Störungen in der eigenen Energieversorgung, Rohstoffversorgung und in den industriellen Produktionsprozessen, die soweit gehen können, dass die westliche Wirtschaft, besonders die europäische, völlig zusammenbrechen kann – mit hunderten Millionen Arbeitslosen, kompletten Währungsauflösungen, Hunger und Elend. Die sich weitgehend an der Macht befindlichen grünen Ideologen haben sogar Sympathie für diese Risiken, weil sie industrielle Produktionsprozesse ohnehin prinzipiell ablehnen. Sogar das Risiko einer weltweiten atomaren Vernichtung, besonders die der russischen, ukrainischen und europäischen Länder, geht der Westen ein.

Und das soll nur wegen einer wirtschaftlich desolaten Ukraine geschehen, die sich in der Hand von 8 bis 10 korrupten superreichen Oligarchen, zu denen auch der als bescheiden und arm schauspielernde Selenskij gehört?

Es muss also noch einen viel wichtigeren Grund geben, als nur den, um die Ukraine im westlichen Machtbereich zu halten, warum die Biden-Administration der USA, die EU-Administration und andere westlichen Regierungen diese für sie selbst katastrophal enden könnenden Risiken eingehen.

Dieser wichtigere Grund ist die Hoffnung, mit der seit 2014 kriegerisch gegen Russland eingestellten Ukraine als Speerspitze endlich einmal einen direkten Zugriff auf die riesigen russischen Bodenschätze zu erhalten. Weil sich diese westliche Speerspitze auch noch direkt an Russland angrenzt (man steht Luftlinie nur noch 300 km vor Moskau und 200 km vor Wolgograd), müsste es doch gelingen, mit biologischen, chemischen, „kleinen“ plötzlichen atomaren Angriffen oder mit neuartigen waffentechnischen Erfindungen Russland in Schwierigkeiten zu bringen. Waffen sind genug vorhanden, denn der riesige Westen kann mehr als genug laufend für Nachschub sorgen.

Der Westen und insbesondere die USA glauben, dadurch kaum gefährdet zu sein, weil sich das alles im Bereich von der Ukraine, von Russland und allenfalls von Europa abspielen würde. Aus Anerkennung für ihre Speerspitzen-Tätigkeit würden den ukrainischen Oligarchen natürlich einen sicher nicht kleinen Teil an den russischen Gas- und Ölquellen von den westlichen Oligarchen zugestanden.

Der Neid des Westens auf Russland ist seit über 100 Jahren riesengroß, denn nur 144 Millionen Russen können sich in einem riesengroßen Land mit 17,1 Millionen Quadratkilometer ausbreiten. Das sind 8,8 Einwohner pro km2. Russland hat im Gegensatz zu Afrika und wegen der übermäßigen Zuwanderung von dort auch im Gegensatz zu Europa ihre Bevölkerungsvermehrung unter Kontrolle. Deutschland hat schon 234 Einwohner pro km2, UK gar 276 Einwohner pro km2.

Noch dazu haben die Russen das Glück, gerade die in der heutigen überbevölkerten und technischen Zeit äußerst gefragten Rohstoffe und Landwirtschaftsprodukte wie Gas, Öl, Kohle, Holz, Weizen, Sonnenblumenkerne, Neon, Aluminium, Phosphat, Kali, Titan, Chrom, Cobalt, Nickel, Palladium und Zinn in fast unerschöpflichen Mengen zu besitzen. Der Westen, der immer mehr aus den Nähten platzt, weil er Millionen Migranten (die noch dazu eine sehr hohe Reproduktionsrate haben) einwandern lässt, meint, er hätte vollen und direkten Anspruch auf diesen großen Reichtum an Land und an Rohstoffen. Auch meint er, die wenigen Russen, die dort leben, könnten sich als Leiharbeiter-Sklaven in den sich bald breit machenden Konzernen verdingen. Reichst gewordene westliche Paketzustellungs-Oligarchen zeigen es seit Jahren vor, wie menschenfeindlich man mit billigen Arbeitskräften umgehen kann.

Hinter einer „edel, hilfreich und gut“ – Fassade der USA und der EU steckt also nichts anderes als ein nackter Eroberungswille. Sie können seit 2014 und besonders seit März 2022 gar nicht genug möglichst tödliche Rüstung in die Ukraine liefern, um doch endlich einmal auf die Bodenschätze des großen Landes Russland zugreifen zu können.

Die quer durch alle Alters-, Bildungs- und Bevölkerungsgruppen gehende Begeisterung vieler westlicher Personen für die Gegnerschaft der ukrainischen Staatsführung gegen Russland ist darauf zurückzuführen, weil manche in diesen Bevölkerungsgruppen damit spekulieren, am bald für den Westen neu eroberten Reichtum russischer Bodenschätze zumindest ein wenig partizipieren zu können. Wegen der durch US- und EU-Chaoswirtschaft hervorgerufenen und seit 2008 ablaufenden Wirtschaftskrise samt einer seit Herbst 2021 begonnenen Inflation ist dieser westliche Eroberungswille noch drängender geworden.

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„Links“ wird hier deswegen unter Anführungszeichen geschrieben, weil die Yuppies und Bobos, welche seit etwa dem Jahr 1980 – nach der 1968er-Zeit und gegen die 1968er Revolutionäre gerichtet – die Redaktionen, Ämter und UNIs übernahmen und sich seitdem arrogant schmückend fälschlich als „links“ bezeichnen, in Wirklichkeit extremstrechts sind. Vorwiegend deswegen, weil sie mit dem extremstrechten reaktionären Mohammedismus zusammenarbeiten.
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Erklärung, warum auf diesem Blog meistens die Begriffe „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“ verwendet werden:
Die Begriffe „Islam“, „Moslems“ und „Muslime“ sind in berechnender Absicht undurchsichtig gehalten, damit das hinter diesen Begriffen stehende und seit 1400 Jahren bestehende düster einfache und grobschlächtig tyrannische Herrschaftssystem nicht erkannt werden soll. Bis vor etwa 40 Jahren wurden in Europa fast nur die klareren Begriffe „Mohammedanismus“ und „Mohammedaner“ verwendet, aber noch klarer ist „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“. Auch andere, in ihrem Inhalt ganz andere Ideologien werden auf diese Weise bezeichnet. Wie etwa „Buddhismus“, „Buddhisten“, „Katholizismus“, „Protestantismus“, „Christen“. Auch BILL WARNER verwendet oft den Begriff „Mohammedismus“. KONFUZIUS sagt: „Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht; gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht; trifft die Justiz nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen“.
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