FASCHISMUS-STARTUP VON BIDEN/SELENSKIJ

2022/06/02

047..20220602..KATEGORIE: Die Versklavung Europas

FASCHISMUS-STARTUP VON BIDEN/SELENSKIJ (Nikolaus Tonka, 2022-06-02)

Lesezeit: 8 Minuten

Georgi Dimitroff hat im Jahr 1935 auf diese Weise versucht, den Faschismus zu definieren: „Faschismus an der Macht ist die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“.

Diese Definition deutet zwar in die richtige Richtung, ist aber nicht sehr präzise. Das „Finanzkapital“, heute auch Geldadel, Großaktionäre, Superreiche, Oligarchen oder Establishment genannt, hat nur bedingt etwas mit dem Faschismus zu tun, denn so wie das Establishment sich niemals die Fingern mit manueller Arbeit schmutzig gemacht hat, so ist auch nicht dazu bereit, sich mit faschistischer Gewaltarbeit die Fingern blutig zu machen. Es kann aber die Nicht-Etablierten, die Zukurzgekommenen, die Abgestiegenen dazu anstiften, anleiten, trainieren und finanzieren (hier kann das Establishment sehr freigiebig sein) faschistisch zu werden, um mit deren Gewalteinsatz Land, Bodenschätze und sonstige Güter anderer Staaten in seinen Besitz zu bringen.

Es sind viele der aus dem Mittelstand Hinuntergestoßenen und der ständig Erfolglosen, die trotz Mühe es nicht mehr schaffen oder es nie geschafft haben, sich in dem immer wirrer und ungerechter werdenden Wirtschaftssystem der westlichen Welt zu etablieren, die zu Faschisten werden. Sie haben nur noch die Hoffnung, sich dem Establishment als gewalttätige Exekutoren zur Verfügung zu stellen, um wenigstens ideell und vielleicht auch ein wenig vermögensmäßig diesem bald angehören zu können.

Auch Staaten, die immer schon oder über viele Jahrzehnte gegenüber anderen Staaten und Völkern friedlich und zuvorkommend waren und die oft sogar in ihren Staatsgesetzen eine Abwehr des Faschismus aufgenommen haben, können, wenn nicht nur die Unterschicht, sondern auch der ehemals wohlhabende Mittelstand immer mehr in eine Existenznot gestoßen wird, erstmals oder neuerlich faschistisch werden. Dies tritt besonders dann ein, wenn die Staatsrepräsentanten den Faschismus zwar offiziell ablehnen, aber inoffiziell zugleich jede Form des Nachdenkens über die Ursache des Faschismus ebenfalls ablehnen.

Mit dieser Ablehnung wollen die Staatsrepräsentanten die Entdeckung der Ursache des Faschismus verhindern, weil sie diesen als Reserve im Hintergrund bereit halten wollen. Wenn sich eine Möglichkeit bietet, auf Kosten anderer Staaten oder anderer Völker eine Besserstellung zu erreichen oder gar um einen eigenen Wirtschaftszusammenbruch zu verhindern, dann wollen sie den Faschismus schlagartig in den Vordergrund holen und mit Waffengewalt gegen Oppositionelle und gegen andere Staaten vorgehen, besonders gegen jene mit vielen Bodenschätzen und gegen effizienter wirtschaftende Konkurrenz-Staaten.

Seit spätestens den Krisenjahren 2007-2008 sind die USA und ist die EU ständig von einem Wirtschaftszusammenbruch bedroht, weil sie die Lohnquote beginnend seit etwa dem Jahr 1980 auf weit unter 85 Prozent sukzessive absinken ließen.

Diese 85 Prozent müssten zwingend eingehalten werden, um die Kaufkraft der Massen ausreichend zu erhalten, damit es keinen Wirtschaftszusammenbruch gibt. Ein solcher konnte seit dem Jahr 2008 nur damit hinausgeschoben werden, indem sehr viele Dollar- und Euro-Geldscheine gedruckt wurden. Das führt aber unweigerlich zur Inflation, welche im Sommer 2021 (zuerst bei den Baustoffen) begonnen hat.

Diese Inflation trat deshalb mit einer Verzögerung von 13 Jahren ein, weil Dollar und Euro von der ganzen Welt als Handelswährungen verwendet werden und die vielen Geldscheine von allen Staaten der Erde lange Zeit aufgesogen werden konnten. Wenn ein kleinerer Staat, der eine eigene Währung nur für sich hat, zu viele Geldscheine drucken würde, würde dort eine Inflation innerhalb von wenigen Wochen eintreten.

Die Kapitalerträge für das westliche Establishment sind nun schon weit jenseits der 15 Prozent, welche die Wirtschaft nicht schädigen würden. Und seit dem Jahr 2008 ist eine Höhenbegrenzung der Kapitalerträge schon völlig aus der Kontrolle geraten. „BlackRock“ verwaltet für seine westlichen Oligarchen 10.000 Milliarden Dollar, „Vanguard“ 8.000 Milliarden Dollar. Die westlichen Einzelpersonen Elon Musk, Jeff Benzos, Bill Gates, Warren Buffet, Larry Page, Larry Ellison und Sergey Brin besitzen jeweils 200 bis 100 Milliarden Dollar.

Das westliche Establishment aber an die Zügel zu nehmen und seinen Kapitalertrag bei 15 Prozent einzugrenzen, würde eine tiefgreifende Reform notwendig machen, die nur Staaten durchführen können, die auch tiefgreifend gerecht sind und die auch tiefgreifend effizient organisiert sind. Solche Staaten sind aber weder die USA noch sind sie in der EU zu finden.

In der gesamten westlichen Welt sind die leitenden Personen aller politischen Parteien und Massenmedien und mit ihnen auch die Institutionen ihrer Staaten auf einen so sehr niederen Qualitätsstand abgerutscht, dass sie überhaupt nicht mehr fähig sind, diese tiefgreifende Reform durchführen können. Es bleibt deshalb den noetisch sich auf Kindergarten-Niveau befindlichen westlichen Regierungspersonen gar nichts anderes übrig, als sich den Absichten und Plänen der westlichen reichen Oligarchen unterzuordnen.

Diese sind unter Führung des damaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden um das Jahr 2014 auf die Idee gekommen, in der Ukraine die Nicht-Etablierten dazu anzustiften, anzuleiten, zu trainieren und zu finanzieren (hier können die westlichen Oligarchen – wie oben schon erwähnt – sehr freigiebig sein) um faschistisch zu werden, damit sie mit einem überfallsartigen Angriff gegen Russland dessen Bodenschätze und sonstige Güter in den Besitz westlicher Oligarchen überführen.

Joe Biden hat kurzfristig Russland, langfristig aber China im Visier. Russland ist für ihn nur die erste Etappe. Denn sobald er die Bodenschätze Russlands exklusiv seinen westlichen Oligarchen zur Verfügung stellen kann, kann er auch China wirtschaftlich unter seine Kontrolle bringen. Er kann dann auch China von den russischen Bodenschätzen völlig abschneiden, sodass die chinesische Wirtschaft stark dezimiert wird. Oder er kann, wenn er doch etwas an China liefern will, solche hohen Preisen verlangen, dass China nicht mehr konkurrenzfähig produzieren kann. Zusätzlich würde wegen den hohen Rohstoffpreisen viel Geld von China in den Westen umgeleitet.

Seit 2014 wurden die ukrainischen Oligarchen und seit 2019 wurde ihr neuer Führer Selenskij mit westlichem Geld, westlichen Waffen und mit der Devise: „Koste es was es wolle“ ausgestattet. Die von ihnen angeführte Ukraine stand deshalb im Februar 2022 kurz davor, im Dienste für den Westen in eine militärische Offensive gehen zu können, indem sie die Russen zuerst mit Bio-Waffen krank machen und dann mit ihrer vollen Militärmacht Russland angreifen (das Corona-Virus wurde von der Bio-Kriegsabteilung des Pentagon absichtlich in Wuhan freigesetzt). Mit 600.000 stehenden (und vom Westen hochbezahlten) Soldaten hatte die Ukraine damals nur 250.000 stehende Soldaten weniger als Russland. Russland hat zwar 142 Millionen Einwohner und die Ukraine nur 44 Millionen, aber Russland muss seine langen Grenzen gegen die halbe Welt schützen und alle seine Rüstung ganz alleine produzieren, während die Rüstung der Ukraine in den 1100 Millionen Einwohner zählenden westlichen Staaten in fast unbegrenzten Mengen produziert werden kann.

Wenn Russland die kurz vor dem Angriff stehende Ukraine 2022-02-24 nicht präventiv angegriffen hätte, wäre es – so wie es der damalige US-Vizepräsident und jetzige US-Präsident Joe Biden schon seit 2014 geplant hat – von westlichen und ukrainischen Oligarchen in Besitz genommen worden. Selenskij war und ist immer noch zuzutrauen, biologische und atomare Waffen einzusetzen. Er sprach spricht auch jetzt noch immer wieder von atomarer Bewaffnung und von Langstreckenraketen. Sein Ehrgeiz ist, Regisseur des größten Dramas zu werden, das es geben kann. Das Drama eines weltweiten Atomkrieges, bei dem er gelassen in Kauf nimmt, dass Teile der Ukraine und des Westens zwar untergehen können, Russland nach seinen Regieanweisungen aber völlig untergehen soll. Er und seine BewunderInnen im Westen, die ihn in seinen Atomkriegsabsichten unterstützen, sagen ganz offen, dass sie „keine Angst vor einem Atomkrieg haben“. Sie haben aber nur deshalb keine Angst davor, weil ihre Vorfreude auf den Triumph, dass sie Russland völlig dem Erdboden gleichgemacht haben, diese Angst überdeckt.

Mit dem Präventivangriff auf die ukrainischen Waffenarsenale, Militär- und Raketenstützpunkte, bei dem Russland vorsichtig und langsam vorgeht, damit die ukrainische Bevölkerung möglichst wenig Schaden erleidet, wird die Riesenmenge von westlichem Militärmaterial in der Ukraine täglich immer mehr reduziert. Dadurch wird die Gefahr eines großen Krieges gegen Russland, der von Biden und Selenskij schon seit langem beabsichtigt wurde, ebenfalls immer mehr reduziert.

Es ist einfältiges Denken, wenn angenommen wird, weil Selenskij Jude ist, könne er nicht faschistisch sein. Obwohl das jüdische Volk der Welt kulturell so viel gegeben hat wie kein anderes, kann es so wie in jedem Volk, auch unter Juden einzelne schwarze Schafe geben. Der Jude Selenskij hat Ähnlichkeiten mit dem Juden Fritz Mandl (1900-1977). Dieser österreichische Rüstungsindustrielle lehnte die Sozialdemokratie fanatisch ab und belieferte in den 1930-er und 1940-er Jahren die faschistischen Machthaber in Italien, Ungarn, Spanien, Argentinien und nach dem II. Weltkrieg auch das Apartheid-Regime in Südafrika und Pinochet in Chile mit Waffen und Munition.

Die Politiker in der EU betonen stolz, dass sich der Westen einig wäre wie nie zuvor. Sie wissen nicht, dass auch in den 1930-er Jahren sich viele Deutsche einig waren wie nie zuvor, eben weil auch sie damals einen Angriff auf Russland starten wollten. Es ist die Einigkeit der gemeinsamen Aggression, die unter den Teilnehmern einer Jagdmeute herrscht, wenn sie ein anvisiertes Opfer zur Stecke zu bringen wollen.

Die Ursache des Faschismus ist, wenn viele Parlamentarier, viele Regierungsmitglieder, viele Gerichtspersonen, viele Presseleute und viele Bürger eines Staates bereit sind, das eigene Establishment mit Waffengewalt darin zu unterstützen, von einem anderen Staat die Böden, die Bodenschätze, Bankguthaben und sonstige Güter zu rauben, was sie schönfärberisch „konfiszieren“ und „enteignen“ nennen. Und zwar „bis zum Sieg“ und „bis zum Ruin des anderen Staates“.

Die meisten deutschen und österreichischen Mitglieder der NSDAP haben 1930 bis 1945 nicht bemerkt, dass sie Faschisten sind. Viele davon haben das sogar Jahrzehnte nach 1945 immer noch nicht bemerkt. Sie meinten, für das Gute, für die Heilung, das „Heil“ des Staates, für Anständigkeit und Aufrichtigkeit zu sein und mit ihrem Kriegseinsatz „die Welt genesen“ zu lassen von ihren vielen Übeln. Genau so bemerken viele westliche Regierungsmitglieder, Parlamentarier und Journalisten es auch im Jahr 2022 nicht, dass sie zu Faschisten geworden sind, weil sie gemeinsam mit den seit 2014 in der Ukraine die Macht ergriffen habenden Faschisten die Bodenschätze Russlands nicht mehr wie bisher kaufen wollen, sondern für das westliche Establishment „beschlagnahmen“ wollen.

Wir erleben derzeit, dass nicht nur wie in den 1930-er Jahren Italien, Deutschland, Österreich, Spanien und Japan faschistisch werden, sondern dass fast alle westlichen Staaten unisono faschistisch werden. Dazu gehören auch jene, die in den 1940-er Jahren gegen die damaligen faschistischen Staaten gekämpft haben, wie USA, Kanada, Australien, UK, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Kroatien und Slowenien.

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„Links“ wird hier deswegen unter Anführungszeichen geschrieben, weil die Yuppies und Bobos, welche seit etwa dem Jahr 1980 – nach der 1968er-Zeit und gegen die 1968er Revolutionäre gerichtet – die Redaktionen, Ämter und UNIs übernahmen und sich seitdem arrogant schmückend fälschlich als „links“ bezeichnen, in Wirklichkeit extremstrechts sind. Vorwiegend deswegen, weil sie mit dem extremstrechten reaktionären Mohammedismus zusammenarbeiten.
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Erklärung, warum auf diesem Blog meistens die Begriffe „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“ verwendet werden:
Die Begriffe „Islam“, „Moslems“ und „Muslime“ sind in berechnender Absicht undurchsichtig gehalten, damit das hinter diesen Begriffen stehende und seit 1400 Jahren bestehende düster einfache und grobschlächtig tyrannische Herrschaftssystem nicht erkannt werden soll. Bis vor etwa 40 Jahren wurden in Europa fast nur die klareren Begriffe „Mohammedanismus“ und „Mohammedaner“ verwendet, aber noch klarer ist „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“. Auch andere, in ihrem Inhalt ganz andere Ideologien werden auf diese Weise bezeichnet. Wie etwa „Buddhismus“, „Buddhisten“, „Katholizismus“, „Protestantismus“, „Christen“. Auch BILL WARNER verwendet oft den Begriff „Mohammedismus“. KONFUZIUS sagt: „Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht; gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht; trifft die Justiz nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen“.
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