DIE VERWALTUNGSPOSTENBESITZER IM TIEFEN STAAT SIND DIE NEUE AUSBEUTERKLASSE

2021/04/06

032…..20210405…..KATEGORIE: Linke und Islam

DIE VERWALTUNGSPOSTENBESITZER IM TIEFEN STAAT SIND DIE NEUE AUSBEUTERKLASSE

Hinter diesen Glaswänden des neuen EU-Ratsgebäudes sitzt eine neue Ausbeuterklasse

Es stand im freien Ermessen zuerst der Sklavenbesitzer in der Antike, dann der feudalen Grundbesitzer und später der Firmenbesitzer, ob und in welchem Ausmaß sie Diebe an den Gütern der produzierenden Menschen sein wollten. Es gab zwar viele, welche sich nicht mehr von den Gütern nahmen, als ihnen (außer einem zusätzlichen Vermögen zur Risikoabfederung) zustand, aber leider auch manche, welche sich unrechtmäßig bereicherten und deswegen zu Ausbeutern wurden.

Als soziale Parteien durch Wahlen zum Regieren gelangten, wie es in Europa (mit Unterbrechungen) nach Abschaffung des Feudalismus seit 1918 möglich wurde, konnten sie beginnen, jenes Ausbeuten, welches von Firmenbesitzern gegenüber ihren Arbeitnehmern durchgeführt wurde, mit Arbeits- und Sozialgesetzen einzuschränken. Aber genau diese sozialen Parteien bekamen nun mit der Gewinnung von hohen Verwaltungsposten die Möglichkeit, eine vollkommen neue Ausbeutungs-Methode für sich selbst zu kreieren.

Und tatsächlich. Seit den 1980er – Jahren ergriffen sie diese Möglichkeit schamlos. Sie krallten sich fast alle Posten in EU, EuGH, EZB, UNO, Staat, Land, Bezirk, Justiz, Kultur, Schulwesen und Zwangsgebührenrundfunk und vermehrten diese Posten in adipöser Weise für ihre Parteifreunde, Günstlinge und Verwandte. Wenn sie den Begriff „schlanke effektive Verwaltung“ hören, brechen sie in Spottgelächter aus, denn sie sind gar nicht darauf aus, zu verwalten (das überlassen sie den schlecht bezahlten und mit Büroarbeit überlasteten niederen Beamten). Sie sind nur darauf aus, nach den Sklavenbesitzern und nach den feudalen Grundbesitzern nun eine neue Ausbeuterklasse in der Gesellschaft zu werden, und zwar als Verwaltungspostenbesitzer. Eine Vermehrung der Anzahl von Posten, obwohl dort außer Kaffeezubereiten nichts geleistet wird, ist für sie neben der Posten-Versorgung ihrer Freunde auch deshalb schon angebracht, um eine stark genug seiende Herrschafts-Schicht in der Gesamtgesellschaft zu bilden(1).

Besonders wichtig ist es für sie – um ihre neue Ausbeutungs-Methode nicht publik werden zu lassen – möglichst auch alle Posten in den Zwangsgebühr-Rundfunksendern zu besetzen. Erstens weil diese die Leitmedien sind, nach welchen sich alle Zeitungen weitgehend richten müssen. Und zweitens, weil diese Rundfunksender wunderbar viele, von Zwangs-Rundfunkgebühren gut finanzierte und sichere Posten haben. Zwei Fliegen also auf einen Streich.

In Österreich sind diese Posten mit jährlich etwa 700 Millionen Euro und in Deutschland mit 8 Milliarden Euro(2) Zwangsgebühren ausgestattet. 95 Prozent der etwa 3000 Rundfunksender-Posten in Österreich sind seit den 1980er – Jahren mit Leuten aus Parteien, die sich, um ihre eigene Rolle als neue Ausbeuterklasse zu verheimlichen, „sozial“, „fortschrittlich“ und „links“ nennen, besetzt. Wegen langfristiger Verträge und weil sie als Medienmacher mit ihrer auf der Publizistikuni gelernten Raffinesse die Volksmeinung beeinflussen können, geben sie jenen Bürgerlichen, die auch einige solcher Posten bekommen wollen, keine Chance. Wenn Bürgerliche aber dennoch manchmal Posten erlangen, wie es in Österreich seit 2017 möglich wurde, dann macht der Rundfunk wochenlang ein Empörungstheater. In Deutschland sind diese Posten das Metier der SPD, CDU/CSU und Grünen gemeinsam, weil keine von ihnen mehr bürgerlich ist, sondern alle gemeinsam nur noch Verwaltungsposten-Krallerparteien geworden sind.

Obwohl die Wirtschaftsgemeinschaft EG überaus erfolgreich war, gelang es diesen Parteien – ebenfalls mit Raffinesse – im Jahr 1992 eine objektiv gesehen völlig unnötige EU zu gründen. Sie gierten nur auf ihre subjektiven Vorteile. Erstens um sich neben EuGH, UNO und den von diesen gesponserten NGOs einen weiteren Machtbereich zu schaffen, in dem sie vom Wähler so gut wie nie abgewählt werden können und zweitens, weil dort ein zusätzliches El Dorado für neue Posten zu erschließen ist. Es sind weitere etwa 55.000 Posten mit „Zuschlägen ohne Ende“.

https://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-31063/automatische-befoerderungen-zuschlaege-entschaedigungen-3500-euro-nettogehalt-fuer-newcomer-eu-beamte-fuerchten-um-ihre-privilegien-zuschlaege-ohne-ende-so-viel-verdienen-die-eu-beamten_aid_982762.html

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/europaeische-union-alles-sind-gleich-eu-beamte-sind-gleicher-a-1268939.html

Mit diesen Verwaltungspostenbesitzern ist seit den 1980er – Jahren eine neue Ausbeuterklasse entstanden. Das wurde von der Öffentlichkeit bisher noch kaum bemerkt, weil die 40 Jahre, die seit dem vergangen sind, geschichtlich gesehen eine sehr kurze Zeitspanne sind, und weil die oberste Pflicht für diese hunderttausenden Posteninhaber Verschwiegenheit ist.

Diese neue Ausbeuterklasse beutet heute nicht nur die Arbeitnehmer, sondern mit der Steuer-Daumenschraube auch die Arbeitgeber und Selbstständigen aus. Es erschüttert es sie nicht einmal sonderlich, wenn die Wähler manchmal bürgerlichen Parteien zur Regierung verhelfen, denn sie sind sich wegen ihren festen Anstellungen sicher, weiterhin fast alle Posten im Unterbau des Staates (dem „Tiefen Staat“) und im Rundfunk auch unter einer solchen Regierung weiterhin besitzen und ausbauen zu können. Sollte eine gewählte neue bürgerliche Regierung aber selber auch wenigstens ein paar Posten im Unterbau des Staates beanspruchen, wird ihr mit Schaum vor dem Mund „Korruption“ vorgeworfen.

Diese neuartige Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse ist, ähnlich wie die frühere Feudalbesitzer-Ausbeuterklasse, streng in einer standesmäßigen Weise organisiert. Wer einmal in den Adelsstand erhoben worden war, der und dessen Nachkommen blieben immer darin. Andererseits konnte ein Bürgerlicher oder ein Arbeitnehmer nie in diesen hineingelangen. In gleicher Weise nimmt nun auch die neuartige Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse nur Verwandte und devote enge Freunde in sich auf.

Die bürgerlichen Firmenbesitzer waren und sind keine echte Klasse, weil sie nicht wie früher die Feudal-Klasse und jetzt die Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse eine starre Standes-Abgrenzung haben. Sie wurden fälschlich nur von Marx als „Kapitalistenklasse“ bezeichnet. Denn Anti-Trust-, Wettbewerbs- und Kartellgesetze erlauben es allen gewöhnlichen Arbeitnehmern, im freien Wettbewerb zu den bestehenden Firmenbesitzern ebenfalls Firmenbesitzer zu werden. Andererseits passiert es mindestens 90 Prozent der Firmenbesitzer, dass sie wieder zu Arbeitnehmern werden, weil Firmen eben oft pleite gehen. In einer bürgerlichen Gesellschaft ist die Grenze zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern also fließend.

Um die starre Standesgrenze, mit der sich die feudalen Grundbesitzer-Ausbeuterklasse umgab, aufzulösen, waren 1789, 1830, 1848 und 1918-1919 Revolutionen gegen Adel und Klerus notwendig. Genau so wie jetzt Revolutionen notwendig wären, um die starre Standesgrenze zwischen der Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse und der Arbeitgeber samt Arbeitnehmer aufzulösen.

Im Gegensatz zur Meinung von Marx ist es grotesk überzogen und unsinnig, die Gegensätze zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Revolutionen aufzulösen. Hier genügen vernünftige Anti-Trust-, Wettbewerbs-, Kartell-, Arbeits- und Sozialgesetze vollkommen. In China und in Vietnam haben das sogar die Kommunistischen Parteien erkannt und ihre Wirtschaften begannen seitdem zu blühen. Zugleich ließen sie Aufblähung, Verselbstständigung und Machtergreifung der Verwaltungspostenbesitzer nicht zu.

Die Staats-Machtergreifung der Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse ab den 1980er Jahren in den USA und in Europa (sie bezeichnete sich in Anlehnung an „Hippies“ als „Yuppies“, abgekürzt für „young urban professional“) kam deswegen zustande, weil es ihr gelang, sich „links“ und „sozial“ darzustellen. Es gelang ihr auch die Täuschung, als der Nachfolger der 68er – Revolution, der ein „Marsch durch die Institutionen“ gelungen wäre, dazustehen. Dabei waren gerade die Yuppies es, welche die 68er Revolution beseitigt haben. Seit der Jahrtausendwende nannte sie sich „Bobos“ (bourgeoise Bohémien).

Als die 68er – Revolution im Gang war, war sie, wie auch ihre Vorgängerrevolution 1789 in Frankreich, ergebnisoffen. Die 68er – Revolutionäre, die kaum mehr als 2 Prozent ihrer Generation ausmachten, sahen sich gezwungen, alles bisher dagewesene in Frage zu stellen, alle Hierarchien und „unter den Talaren Muff von 1000 Jahren“ zuerst einmal wegzuwischen und erst danach zu schauen, wie es weitergeht. Sie sahen sich dazu gezwungen, weil sie als 1940 bis 1950 Geborene sich in höchster Gefahr befanden. Denn regelmäßig 20 bis 30 Jahre vor ihnen wurden die 20 bis 30 – Jährigen Menschen in Kriegen geopfert. Zuerst 1914 bis 1918, dann 32 Jahre später 1940 bis 1945. Wieder 20 Jahre später, also ab 1965 rechneten sie damit, nun selber als Opfer für einen neuen Krieg an die Reihe zu kommen. Das war der Hauptgrund der Entstehung 68er – Revolution. Die bisherigen Historiker heben, um davon abzulenken, nur Nebengründe hervor, wie: „weil sich die Hochkonjunktur abgeschwächt hat“, „der Zugang zur Bildung ungleich war“, oder „das hierarchische Gefälle in den Betrieben zu groß war“(3).

Die 68er wussten, dass sie etwas tun müssen, weil sie aber nicht wussten, was genau, wendeten sie sich einfach mal gleich gegen den „Muff von 1000 Jahren“.

Und tatsächlich, im Vietnamkrieg warf der Westen von 1961 bis 1975 acht Millionen Tonnen Bomben, mehr als doppelt so viel wie im gesamten Zweiten Weltkrieg von allen kriegführenden Ländern abgeworfen wurden, auf das kleine Land. Alleine 1972 wurden von den insgesamt 744 B-52 Bombern 204 gegen Vietnam eingesetzt.

B-52 – Bomber über Vietnam

2 bis 5 Millionen Vietnamesen, 58.220 Amerikaner und 5341 von ihren westlichen Verbündeten starben. Weil die Gefahr einer weiteren Aufschaukelung und Ausdehnung des Krieges auf weitere Erdteile bestand, mussten die 68er mit Demos und Streiks die Notbremse ziehen. Sie waren zwar nur eine kleine Minderheit, weil aber ihre Generation zum Beispiel in Deutschland aus 800.000 Personen bestand, konnten sie, obwohl sie maximal nur 2 Prozent davon waren, bei Demos mit bis zu 16.000 Personen auftreten.

Bei dieser Demo drückten 68er sehr genau ihre Hauptsorge aus.

Die 68er Hippie-Revolutionäre sind später kaum in die Staats-Institutionen aufgenommen worden und sind erst recht nicht durch diese „marschiert“. Mit den 2 Prozent, die sie in ihrer Generation ausmachten, wäre sich das schon zahlenmäßig nicht ausgegangen. Das haben nur ihre konterrevolutionären Gegner, die Yuppies, die Ende der 1990er Jahre zu Bobos mutierten, zustande gebracht. Diese nutzten die durch die 68-er Revolution labil gemachten Staatsordnungen aus, um sich als eine neuartige Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse immer mehr breit zu machen. Obwohl sie wegen ihren hohen abgesicherten Gehältern, Sonderverträgen, Zuschlägen und Diäten sehr reich geworden sind, besitzen die Unverschämtheit, sich als „Erben der 68er – Gammler“, „links“, als „Anwälte für die Armen der ganzen Erde“, „antirassistisch“ und „umweltfreundlich“ darzustellen. Im Bündnis mit der wissenschaftsfeindlichen Postmoderne wollen sie sogar das Rad der Geschichte um 400 Jahre zurückzudrehen und die Moderne, an deren Beginn Montaigne, Descartes und Spinoza standen, abschaffen. Das erklärt auch ihre innige Zuneigung zu der weit vor der Moderne stehengebliebenen Herrschaftskultur Islam.

Manche Bürgerliche meinen, es wären die Alt-68er, denen es gelungen wäre, einen „langen Marsch durch die Institutionen“ durchzuführen. Sie zielen damit auf die Falschen und lassen damit die Yuppies ungeschoren, die später zu Bobos und jetzt zur neuartigen Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse geworden sind. Innerhalb der sich sozial nennenden Parteien (mit Ausnahme von Dänemark) regt sich wenig Widerstand gegen diese neue Ausbeuterklasse. Sicher deshalb, weil diese in diesen Parteien am tiefsten verankert ist. Eine Ausnahme war der eloquente Gorbatschow, der durch eine eher zufällige Wahl innerhalb der sich sozial nennenden KPdSU überraschend Regierungschef werden konnte und dann in der Sowjetunion zügig die KP-Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse abgeschafft hat.

Von bürgerlichen Parteien ist eher ein Widerstand gegen die neue Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse zu erwarten, denn immerhin haben sie schon 1789, 1830, 1848 und 1918-1919 Revolutionen gegen die Adel-Ausbeuterklasse durchgeführt. Im Nationalkonvent der Französischen Revolution saßen die Bürgerlichen links und der Adel rechts. Jetzt schaut es so aus, dass die bürgerlichen Parteien wiederum als links einzuschätzen sind. Und zwar gegenüber den „sozialen“ Parteien, deren Leitungspersonen sich rechtsgewandelt haben, weil sie sich in den Posten des Tiefen Staates fest verankert haben.

In ihren eigenen bürgerlichen Parteien konnten Viktor Orban 1998, Boris Johnson 2019 und Sebastian Kurz 2017 „unter den Talaren Muff von 1000 Jahren“ wegwischen. Weil sie durch freie Wahlen auch Regierungschefs werden konnten, ist zu erwarten, dass sie und ähnliche Charakterpersonen in ihren Staaten, in der EU und in der UNO ebenso den Muff der neuen Verwaltungspostenbesitzer-Ausbeuterklasse wegwischen können. Mit ihrer verständlichen, erfrischenden, intelligenten, originellen, gesitteten, sensiblen und aggressionslosen Redeweise haben sie sich gleich von Anfang von dem nichtssagenden, schwammigen, rabulistischen, autoritären und überheblichen Phrasen-Muff der Politiker von den anderen Parteien abgehoben.

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(1) https://www.krone.at/2362503
20210310 – „FÜR DASEINSVORSORGE“ – Das Wiener „Büro für Daseinsvorsorge“ hatte bereits bei seiner Gründung im Jahr 2018 – wie berichtet – für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Jetzt wurde die von der früheren Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) geleitete Abteilung vom Stadtrechnungshof (RH) unter die Lupe genommen: Fazit: Konkret messbare Zielvorgaben würden fehlen. Die Wirksamkeit der Arbeit könne nur bedingt überprüft werden. Neben Brauner selbst hat das Büro noch zwei weitere Mitarbeiter, die bisherigen Personalkosten belaufen sich auf 750.000 Euro. Bezüglich der Ziele wurde auf ein Schreiben aus dem Jahr 2018 verwiesen, wonach es die Intention der Stadt Wien sei, „das Wiener Modell der Daseinsvorsorge angesichts internationaler Rahmenbedingungen vor allem in der EU offensiv zu positionieren und die Bedeutung der Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft aufzuzeigen“. Dadurch solle das Bewusstsein für diese Thematik über Wien und Österreich hinaus gestärkt werden, hieß es in diesem Grundsatzpapier. Allerdings, so konstatierte der Stadt-RH nun, seien keine konkreten Zielwerte festgelegt worden, mit denen die Wirkung gemessen werden könne. Auch eine Evaluierung sei nicht vorgesehen. Geplante Maßnahmen, so wurde kritisiert, seien auch nicht schriftlich festgehalten worden. Im Prinzip werde die bei der Wien Holding angesiedelte Einrichtung aber wirtschaftlich und „grundsätzlich zweckmäßig“ geführt, heißt es. Die Prüfer haben sich den Output des Büros angesehen. Filme, TV-Produktionen, Lobbying auf EU-Ebene oder auch die Studie „Rekommunalisierung in Europa“ wurden erwähnt. Letztere beschäftigt sich mit der Wiederaufnahme von kommunalen Dienstleistungen wie der Wasserversorgung in die Verwaltung der öffentlichen Hand. Dargelegt wurden auch die Kosten – etwa jene für das Personal. Hier betrugen die Gesamtkosten bisher rund 750.000 Euro, wobei im Büro neben Brauner auch zwei Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Bezug der ehemaligen Politikerin, die bis Ende 2021 in dieser Funktion bleiben wird, wurde aus Datenschutzgründen nicht exakt ausgewiesen. Aus den Reihen der Opposition, die schon 2018 die Einrichtung des Büros abgelehnt hatte, kam Kritik. „Die SPÖ ist erfinderisch und verschwenderisch, wenn es um die Schaffung von Versorgungsposten auf Steuerzahlerkosten geht. 2,12 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten, die die SPÖ für den Versorgungsjob von Ex-Stadträtin Renate Brauner in die Hand genommen hat“, beklagten etwa die nicht amtsführende ÖVP-Stadträtin Bernadette Arnoldner und ÖVP-Klubobmann Markus Wölbitsch. https://www.krone.at/2362503
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(2) https://www.medienkorrespondenz.de/politik/artikel/8068-mrd-euro-ertraege-aus-rundfunkbeitrag-im-jahr-2019.html#:~:text=Im%20Jahr%202019%20beliefen%20sich,Rahmen%20einer%20Online%2DPressekonferenz%20mit.
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(3) https://de.m.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung
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Klaus Remsing ist freier Autor in Österreich und schreibt seit dem Jahr 2008 hier viele Artikel. Wenn Sie ihm ein e-mail schreiben wollen: klaus1789@yahoo.com Wenn Ihnen ein Artikel gefallen hat, können Sie ihm eine Spende überweisen: Klaus Remsing, IBAN: AT13 2032 0081 0203 9315, BIC: ASPKAT2LXXX
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„Links“ schreibe ich deswegen unter Anführungszeichen, weil die Yuppies und Bobos, welche seit etwa dem Jahr 1980 – nach der 1968er-Zeit und gegen die 1968er Revolutionäre gerichtet – die Redaktionen, Ämter und UNIs übernahmen und sich seitdem arrogant schmückend fälschlich als „links“ bezeichnen, in Wirklichkeit extremstrechts sind. Vorwiegend deswegen, weil sie mit dem extremstrechten Islam korrupt zusammenarbeiten.
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Nur weil sie es nicht hinnehmen wollen, irgendwo auch nur wenig unzulänglich zu erscheinen, verstümmeln narzisstische Moralisierer mit Gendering die Sprache. Eine Verbesserung der Sprache kann in der Hauptsache aber nur mit ihrer Weitergabe von der Mutter auf die Kinder geschehen, das heißt also immer nur im Abstand von einer Generation. Ich habe mit der Sprache Geduld, denn sie ist trotz ihrer Leistung, die Menschen aus dem Tierreich erhoben zu haben, einfach noch zu schwach ausgebildet, um schon geschlechtsneutral zu sein. Ähnlich wie sie noch zu schwach ausgebildet ist, um die Quantenmechanik verdeutlichen zu können. Das zwar rechnerisch schon möglich, aber sprachlich noch nicht.
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Viele Artikel von „arouet8“ sind Dauerbrenner, deshalb habe ich hier eine neue Lese-Empfehlung aus der Kategorie „ALLZEIT BESTE ARTIKEL“: Warum sich in Europa eine mit Macht und Geld ausgestattetes Establishment festgesetzt hat (Feb2017). Wenn Sie diesen Artikel lesen wollen, bitte im ARCHIV Feb2017 anklicken und kurz scrollen. Das ARCHIV befindet sich in der rechten Spalte (beim Smartphone unter jedem Artikel. Es ist dazu aber notwendig, zuerst auf die schwarze große ÜBERSCHRIFT des aktuellen Artikels zu klicken).
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HERBERT SPENCER ENTDECKTE DEN URFASCHISMUS

2013/03/10

013 Herbert Spencer entdeckte den Urfaschismus (Mrz2013), 012 Die Islamische Urfaschismus-Lawine (Okt2012), 011 Warum die Mohammedaner beim Ground Zero eine Moschee hinstellen wollen (Aug2012), 010 Linke Krokodilstränen wegen langer Haut-Rüssel (Aug2012), 009 Die Rot-Grüne Rückkehr des Urfaschismus (Apr2012), 008 Der Islamische Faschismus ist ein Urfaschismus-Exponent (Jan2012). Die Titel 007 bis 001 sind bei der KATEGORIE: Verzeichn. ALLER ARTIKEL zu finden.

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013      20130310     KATEGORIE: Islamischer Faschismus

HERBERT SPENCER ENTDECKTE DEN URFASCHISMUS – von Klaus Remsing
Herbert Spencer

Bild 1: Der Philosoph und Soziologe Herbert Spencer (1820-1903)

Auf einem breiten Gürtel des Erdglobus wuchert heute ein Gesellschaftstypus, der streng hierarchisch, despotisch, archaisch, militärisch, kriegerisch, absolutistisch, patriarchalisch, gynophob, gehorsamsverpflichtend, massenhysterisch, racheorientiert, judenfeindlich, terroristisch, altruistisch suizidär und todeskultisch ist.

Es ist zu kurz gegriffen, wenn dieser Gesellschaftstypus nur erklärt wird aus der dort herrschenden Religion Islam, aus deren schriftlichen Leitsätzen in Koran und Hadithen, oder gar nur aus der Bedeutung einer einzelnen Person namens Mohammed ibn ‚Abd Allah ibn ‚Abd al-Muttalib ibn Haschim ibn ‚Abd Manaf al-Quraschi, die schon vor 1381 Jahren gestorben ist. Es muss tieferliegende Ursachen geben, welche die Weltanschauung Mohammeds, den Koran, den Islam und einen Gesellschaftstypus mit den oben genannten urfaschistischen Eigenschaften erst hervorgebracht haben.
Islam - EroberungenBild 2: Landkarte der heute urfaschistisch geprägten Länder

Die reichhaltige, nunmehr 2500 Jahre andauernde europäische Geistesgeschichte von Thales bis Popper besitzt viele Hinweise auf die Ursachen des Urfaschismus, diese wurden aber bisher zu wenig beachtet, weil der Begriff „Faschismus“ erst seit 80 Jahren in kritischer Weise verwendet wird. Vorher war schon so etwas wie Faschismus bekannt, nur wurde es noch anders bezeichnet.

Einen deutlichen Hinweis auf den Urfaschismus, natürlich noch ohne ihn so zu benennen, liefert der englische Philosoph und Soziologe Herbert Spencer (1820-1903), der nicht nur Grundlagen für Systemtheorie, Institutionenlehre, Kybernetik, Evolution und Entropie schuf, sondern auch eine Theorie, die bisher noch kaum genutzt wird: die Theorie der Unterscheidung zwischen einem „einfachen“, einem „militärischen“ und einem „industriellen“ Gesellschaftstypus. Mit „industriell“ meint er aber nicht nur speziell Maschinen und Fabriken, sondern allgemein die ausschließliche Orientierung der Menschen auf Produktion von nützlichen Dingen bei vollkommener Abwesenheit von jeglicher Eroberungsabsicht oder Kriegsabsicht gegen andere Menschen, Länder oder Völker.

Herbert Spencer definiert die Urgeschichte der Menschheit nicht so wie die Marxisten träumerisch als paradiesisch friedlich und urkommunistisch, sondern als Jagdgesellschaft, die auf Eroberung aus ist, stets bereit ist Raubzüge zu veranstalten und prinzipiell kriegerisch ist. Er schrieb dazu: „das Heer nichts anderes ist als das mobilisierte Volk, während das Volk eine auf dem Friedensfuß befindliche Armee darstellt“[1].  Statt von geregelter Arbeit leben die Menschen in einem urfaschistischen Gesellschaftstypus von Jagd, Raub und Eroberung. Die bis in das 19.Jh. existierenden Stämme, die sich noch in der urgeschichtlichen Phase befanden, wie die Indianer, zeigen dies deutlich. Diese führten fast ununterbrochen Kriege gegeneinander. Dabei wurden gefangene Feinde an Pfählen gebunden zur Schau gestellt und grausam gemartert. Schrumpfköpfe wurden als Trophäen gesammelt. Bevor die menschlichen Urzeit-Stämme durch die Westlichen Zivilisation mit den 10 Geboten der Tora in Kontakt kamen, war es ihre normale und überhaupt nicht als anstößig empfundene Sommerbeschäftigung, andere Stämme und die Inuits zu überfallen, die Kinder und Männer zu töten und ihren Skalp als Grausam – Sein – Können – Beweis mitzunehmen. Vorher wurden diese zur Unterhaltung tagelang gefoltert. Die Frauen wurden wochenlang vergewaltigt und dann verkauft. 

Erst durch eine die Jagdgesellschaft ablösende Produktionsgesellschaft wurde die Menschheit langsam friedlich. Denn wer produziert, richtet sein ganzes Augenmerk darauf, mit möglichst wenig Aufwand möglichst große Mengen von Gütern mit möglichst hoher Qualität herzustellen. Bauern und Arbeiter haben es gar nicht im Blickfeld und haben gar keine Zeit, sich mit Bedrohung und Ausbeutung anderer Menschengruppen und anderer Länder zu befassen.

Es wird Herbert Spencer vorgeworfen, er hätte sich geirrt, weil auch das Industriezeitalter mit dem I. und der II. Weltkrieg gezeigt hätte, wie gewalttätig es sei. Dieser Vorwurf ist aber falsch, denn im I. Weltkrieg ging es nicht um die eigene Produktion von Gütern, sondern gerade umgekehrt darum, wer zukünftig am meisten Produkte von möglichst vielen Kolonien ausbeuten kann. Im II. Weltkrieg ging es gar darum, zuerst Russland und dann alle anderen Länder und Völker zu versklaven, um als deutsches Herrenvolk von den Produkten der anderen bequem leben zu können – dasselbe was die islamischen Ideologen immer schon beabsichtigen.

Natürlich erkennen letztere, welch geringe Rolle die islamischen Länder bei der Güterproduktion der Erde spielen [2].  Um das nicht zugeben zu müssen, bezeichnen sie ihre Erdölförderung hochtrabend als „Erdölproduktion“. Produziert wird dabei aber gar nichts. Das Erdöl wurde ausschließlich von Fett-Algen und Meereslebewesen schon vor Millionen Jahren produziert. Es wird nur hochgepumpt und das sogar nur mit westlicher Technologie.

Die Menschheit hat in den 5 Millionen Jahren ihrer Existenz ganze 4,99 Millionen Jahre in einer kriegerischen, urfaschistischen Jagd- und Raubgesellschaft gelebt. Erst vor 10.000 Jahren begann die Sesshaftwerdung und mit ihr die friedliche zuerst bäuerlichen Produktion; das sind also nur die letzten 0,2 %. Deshalb ist es nicht erstaunlich, wenn immer wieder Personen wie Mohammed und Hitler und deren Ideologien auftauchen und viele Anhänger gewinnen. Für Menschen, die sich anderen Menschen gegenüber als überlegen darstellen um selbst nicht produzieren zu müssen, wird es immer verlockender zu den 99,98% der kriegerischen Urgeschichte zurückzukehren, weil bis heute die arbeitenden Menschen eine große Menge von Produkten hergestellt haben, die geraubt werden können.
killjewsBild 3: Eine für den Islam vorbildliche Muslimin

Das ist auch mit ein Grund, warum die islamischen Länder immer vehementer darauf drängen, das kleine Israel zu erobern. Denn seit 1948 bauen die Israelis bedingt durch Fleiß und Klugheit immer mehr Werte und Vermögen mit ihren landwirtschaftlichen und industriellen Betrieben auf. Je mehr Werte in einem Land vorhanden sind, desto interessanter wird es für potentielle Eroberer.
Miriam Monsonego, von einem Muslim in Toulouse erschossenBild 4: Das kleine jüdische Mädchen Miriam Monsonego wurde in Toulouse 2012-03-19 von eine Muslim erschossen [3]

Der Islam kann nur so lange existieren, solange er etwas erobern kann, da er selber so gut wie nichts produziert, nur Handel betreibt und selbst diesen meist nur in übervorteilender Weise. Die ersten 800 Jahre eroberte er Nordafrika, Kleinasien, Teile Indiens, Spanien und machte Raubzüge im ganzen Mittelmeerraum, in Frankreich und der Schweiz. Als er beginnend mit Martell zurückgedrängt wurde, lebte er von der Sklavenjagd in ganz Afrika und vom Tribut, den die Handelskarawanen zahlen mussten, die Waren von Indien nach Europa brachten. Die Europäer mussten dabei alles mit Gold bezahlen. Als die Europäer Seewege nach Indien und unbeabsichtigt auch nach Amerika fanden, hatten das islamische Osmanische Reich keine Einnahmen mehr. Deshalb griffen sie Europa 1529 und 1683 direkt an, wurden aber abgewehrt. Anschließend geriet der Islam in Agonie. Aber nur bis 1945, denn von da an wurde der Erdöldurst des Westens immer größer und aus einem unglücklichen Zufall heraus sitzt der Islam ausgerechnet auf den größten Öllagerstätten der Erde. So wie die Handelskarawanen, die von Indien nach Europa zogen und Tribut zahlen mussten, so muss der Westen nun Tribut zahlen mit einem hohen Erdölpreis.

Die Friedensaktivisten und Wehrdienstverweigerer, die seit 1965 in Europa auf den Plan treten, meinen wenn der Westen völlig abrüstet, dann würden ewige Friedenszeiten anbrechen. Denn ihre Weigerung, auf Befehl eines Staates andere Menschen zu töten kann in Zukunft Kriege zwischen Staaten verunmöglichen, wenn gleichzeitig in allen Staaten solch ein Überlaufen zum Zivildienst einsetzt. Viele Militärs im aufgeklärten Westen zollen den Militärdienstverweigerern sogar Anerkennung, denn gebildete Militärs setzen sich meist für Zivilcourage ein. Diese Militärs wissen es besser als manche Friedensforscher, welches Leid Krieg bringen kann, weil ihnen die vorhandenen Waffen und deren Wirkungsweisen sehr genau bekannt sind.

20 Jahre nach dem II. Weltkrieg schlug die damalige Jugend Europas diesen Weg ein. Sie nahm an, die übrige Welt würde dabei mitgehen, so wie sie größtenteils ja auch vorher mit Europa den Weg der Aufklärung und der Demokratie mitgegangen ist. Tatsächlich wurde aber nur der Westen mitgerissen. In den meisten westlichen Ländern wurde der Zivildienst eingeführt, die Jugend wurde immer gewaltloser, Männlein und Weiblein waren nicht mehr zu unterscheiden, weil beide gleich lange Haare hatten und die gleichen Blumenkränze trugen, Nacktflitzer sausten durch die Gegend, was aber bald auch unspektakulär wurde, weil sich an der gesamten Küste Jugoslawiens ohnehin fast alle Europäer nackt herumtummelten. In Skandinavien fiel es damals genau so wenig auf, wenn Frauen barbusig in der Straßenbahn saßen, wie es heute wenig auffällt, wenn Moslemfrauen als traurig wandelnde Vorhänge den ganzen schönen sonnigen Tag von ihrem Körper abschirmen müssen. Alle sangen „give peace a chance“ und machten auf den Wiesen in Woodstock 1969 und in WGs freie Liebe bei der alle zuschauen oder auch mitmachen konnten. Die ersten Grünen ketteten sich an zum Fällen ausersehene Bäume und schufen Fußgängerübergänge für wandernde Kröten. Die USA schipperte aus Südostasien wieder nach Hause, so als ob nichts gewesen wäre, weil ihr plötzlich Sieg oder Niederlage in Vietnam völlig gleichgültig wurde. Nelson Mandela tauschte seinen Gefängnissessel mit dem Präsidentensessel aus und die Sowjetunion setzte statt eines engstirnigen Apparatschiks plötzlich mit Gorbatschow einen eloquenten Weltmann an die Spitze, fing einseitig heftig mit atomarer Abrüstung an und ging an die Weltbörse, wodurch allerdings die Planwirtschaft samt der KPdSU in eine Sinnkrise gerieten. So still und leise wie die USA Vietnam verließen, so vertrollten sich die Kommunisten nach 70 Jahren Aufenthalt aus den Kremlgemächern.

Wegen dieser Erfolge ist die Zuversicht der Friedensaktivisten verstehbar, zumindest in Europa das gesamte Militär abschaffen zu können. Und sie hatten auch dabei Erfolg. Die (außer dem griechischen) sehr geschrumpften Budgets der Heere Europas können gerade noch das für Kriegszeiten als notwendigen Vorrat zu kaufende Dosenfleisch bezahlen, dessen Altbestände immer wieder bei Frühstück und Abendessen verzehrt werden. Österreich jammert, weil es von seinen gesamten 72,53 Mrd. Euro[4]  Steuereinnahmen jährlich 2 Mrd. Euro für des Bundesheer ausgeben muss, obwohl diese fast zur Gänze im Land bleiben, weil sie meist Gehälter für das Personal oder Zahlungen für einheimische Lebensmittelzulieferer sind. Nicht gejammert wird, wenn die Türken und Nordafrikaner, von denen in Österreich die meisten alimentiert werden, jährlich 3 Mrd. Euro [5]  in ihre Heimatländer überweisen. Dieses Geld ist aber für Österreich gänzlich verloren.

Siegessichere Friedenseuphoriker bevölkern nun alle Redaktionen, Fernsehdiskussionen, Staatsposten, Theaterbühnen und die Mikrofone in den Kulturpalästen und Kirchenschiffen. Aber auf der breiten Straße des Sieges und des imaginären Fortschritts werden gerne Kleinigkeiten, die zu Stolpersteinen oder sogar ganzen Abgründen werden können, übersehen. Sicher, 1965 war die islamische Ideologie noch eine Kleinigkeit. Ob diese nun gewaltgeneigt war oder nicht war bedeutungslos, weil sie seit Ende der brutalen islamischen Besetzung Spaniens 1492 und seit Ende des Osmanischen Imperialismus 1833 ohnehin zu Hause in Nordafrika und Kleinasien auf ihrem Teppich hocken blieb.

Aber seit 1973, der ersten Erdölerpressung, hat sich diese Kleinigkeit zum Abgrund für die ganze Welt aufgetan. Einerseits betreiben die megareichen prasserischen islamischen Länder Saudi Arabien, Kuwait, Iran und Emirate einen Geld- und Wirtschaftsimperialismus mit dem sie die Wirtschaft des Westens kontrollieren und derzeit gerade dabei sind, sie in den Abgrund zu führen, andererseits betreiben die armen islamischen Länder Pakistan, Türkei, Ägypten, Somalia, Nigeria, Libanon, Syrien, Libyen, Tunesien, Marokko einen Bevölkerungsimperialismus, mit dem sie derzeit gerade dabei sind, zuerst in Europa und dann in der ganzen Erde einzuwandern. Täglich leiden die seit 1965 so sehr toleranten, gewaltlosen und friedensaktiven Europäer nun unter hunderten Vergewaltigungen und Überfällen von Seiten dieser Einwanderer.
Military_Budget_BIPBild 5: Die Türkei hat ein weit höheres Pro-Kopf-Militärbudget als die USA.

Dazu kommt die massive, mit dem Iran auch atomare, Aufrüstung aller islamischen Länder. Sowohl der reichen als auch der armen. Beide spielen dabei zusammen. Die reichen finanzieren die islamischen Organisationen und Moscheebauten in Europa und Hisbollah, Hamas, Terrorcamps in Pakistan, Afghanistan und Gaza werden von ihnen zur Einschüchterung des Westens zur gleichen Zeit finanziert. Die armen sind die Bodentruppen, deren Masse in Europa einsickert und nicht versiegt, weil maßlos viele Geburten in armen Ländern doppelt motiviert zum Auswandern. Als drittes Motiv meint jeder Moslem, mit vielen Kindern sein Scherflein beizutragen um dem Islam langsam aber sicher die Weltherrschaft zukommen zu lassen.

In der Fußballersprache steht es im Spiel Islam vs. Europa schon 3:1. Die Friedensaktivisten meinen aber naiv, es stehe noch 0:10, weil sie sich geistig an die Welt von 1970 klammern. Das macht den Sieg des islamischen Urfaschismus an allen Fronten immer wahrscheinlicher. Sowohl an der bevölkerungsmäßigen, als auch im Rechtswesen mit der grausamen Scharia, als auch an der militärischen, als auch in der Art des Gesellschaftstypus. Wenn der Islam beginnend mit der iranischen Atomrüstung Europa auch atomar erpressen können wird, dann ist das nicht zu vergleichen mit dem Kalten Krieg zwischen der Sowjetunion und dem Westen. Denn damals standen sich zwar auch atomar gerüstete Staaten gegenüber, diese waren aber zivilisatorisch beide hochstehend, denn sowohl die USA als auch die Sowjetunion hatten trotz ihres scharfen Gegensatzes ihre Wurzeln im Europäischen Humanismus. Dadurch kam es nicht zum Heißen Atomkrieg.

Europa sollte sein Licht nicht unter den Scheffel stellen: Trotz vieler Irrungen und Wirrungen führt es seit dem 18.Jh. beharrlich den Humanismus in die Welt ein. Die islamischen Ideologie ist damit aber nicht beeindruckbar, weil sie ihre Basis nicht in einer zum Frieden neigenden bäuerlichen, handwerklichen und fabriksmäßigen Produktion von Gütern, sondern in einer zum Krieg neigenden unproduktiven Gesellschaft hat.

Wir sind Zeitzeugen, wie das im Prinzip mit Frieden verbundene Christentum nach 2000 Jahren Bestand in Europa zu Ende geht. Die vielen Krisen der Kirchen machen das Christentum nur noch zur Farce. Die Zusammensetzung des katholischen Klerus aus immer mehr Mädchen und Buben sexuell missbrauchenden, überdurchschnittlich vielen homosexuellen (35% gegenüber nur 5% der übrigen Bevölkerung), infantil religiösen Männern und der erste freiwillige Papstrücktritt in der gesamten Kirchengeschichte [6] sind deutliche Zeichen der Auflösung. Diese zumindest im Unterbewusstsein spürend, nimmt der katholische Klerus gemeinsam mit den Protestanten eine demutsvolle Haltung gegenüber dem aufsteigenden Islam ein, um wenn schon nicht das Christentum, dann wenigstens die Religion per se zu retten – und sei es mit Hilfe des Islams.

Somit erleben wir den Übergang Europas vom Christentum und auch von dem aus ihm heraus entstandenen Säkularismus zum atavistisch urfaschistischen, im Prinzip mit Krieg verbunden Islam. Der Krieg wird hier sogar als „heilig“ bezeichnet und damit auf die höchste Stufe innerhalb einer Religion gesetzt.

Angesichts der atemberaubenden Dummheit, die in den Universitäten, Medien und Kulturbetrieben in Bezug auf Erkennen des Urfaschismus wuchert, kann eine zukünftige Herrschaft des Islams in Europa weit länger als 2000 Jahre dauern.

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Klaus Remsing ist freier Autor in Österreich und schreibt seit dem Jahr 2008 viele Artikel auf diesem Blog. Wenn Sie ihm ein Mail schreiben wollen: klaus1789@yahoo.com – Wenn Sie ihm eine Spende überweisen wollen: Klaus Remsing, IBAN: AT13 2032 0081 0203 9315 BIC: ASPKAT2LXXX
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[1]
Spencer, Herbert, Die Principien der Sociologie, Bd. II, Stuttgart 1887, S. 129
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[2]
Die Bevölkerung der islamischen Länder macht 21 Prozent der Weltbevölkerung aus, produziert aber nur 6 Prozent der Weltproduktion. Von 1980 bis 2000 kamen aus der gesamten arabischen Welt gerade einmal 370 Patente. Aus dem einen zur westlichen Welt gehörenden Land Südkorea alleine kamen im gleichen Zeitraum 16.328 Patente.

„Länder mit Hochtechnologie erzeugen 35.000 – 50.000 US$/Einwohner/Jahr an BIP, islamische Länder dagegen 500 – 5.000 US$/Einwohner/Jahr. Die Wirtschaft islamischer Länder besteht aus Kleinhandel, handwerklichem Kleingewerbe und ausgelagerten „Werkbänken“ westlicher Konzerne. Technologien durch Forschung sowie Massenproduktion und Fließbändern sind fast unbekannt. Große internationale Konzerne beschäftigen in den Hochtechnologie-Ländern unter 10% der Arbeitnehmer, betreiben aber 30 – 50% der Forschung und sichern so die Arbeitsplätze.  Der kulturelle Unterschied muslimer Immigranten ist nicht nur durch Ausbildung für Ungelernte zu überbrücken, die Akzeptanz elementarer Normen der Gesellschaft ist wichtiger. Es gibt weder eine islamische Wirtschafts- noch eine Sozialpolitik, mit nicht an den Problemen einer Gesellschaft orientierten Fatwas und heiligen Koranverse bestimmen Imame nach eigenem Bedarf und Vorgaben des erleuchteten Despoten eine beliebige Politik. Die Steuersysteme islamischer Länder sind hochgradig desolat, das Steueraufkommen ist bei extrem viel Korruption minimal. In Ägypten als typischen Beispiel einer Bevölkerung von 85 Millionen arbeiten etwa 50% der Arbeitskräfte direkt und indirekt für den Staat. Es gibt keine regelmäßige Versorgung suventionierter Energien wie Treibstoffe, Gas, Elektrizität, Wasser gibt es nur stundenweise und Brot ist Mangelware. Wie in Pakistan und dem Iran leidet die Führungsriege keinen Mangel und zahlt keine Rechnung.“

http://forum.freidenkerin.at/forum/print.php?threadid=2768&page=2&sid=c17b7dc15edfc69c246920868931a1db
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[3]
First Publish: 3/20/2012, 9:36 AM
The killer of four Jews in Toulouse got off his motor bike to grab an eight-year-old girl and shoot her in the head, an eyewitness said.  Miriam Monsonego was the last of his victims after the murderer, described as in his 30s, killed Rabbi Yonatan Sandler and his two sons, Aryeh and Gavriel, outside the Ozar HaTorah Jewish school Monday morning. He was standing with his two sons while waiting for a bus to take the children to a pre-school, the London Telegraph reported.  After killing the Sandlers, the killer got off his bike without removing his helmet and went through the school gate. Children fled, but Miriam was not able to get away from his clutches. First, the killer critically wounded a 17-year-old student and then grabbed Miriam, put a gun to her head and shot her.  He then returned calmly to his motor bike and sped off, leaving behind his victims and a shocked country, where violent anti-Semitism has been far from rare.  Footage from security camera revealed that the killer was calm. “He assassinated them as if he was killing animals,“ according to Nicola Yardeni, the regional president of the French Jewish umbrella group CRIF, quoted by the Telegraph.  „You see a man park his motorcycle, start to shoot, enter the school grounds and chase children to catch one and shoot a bullet into her head. It’s unbearable to watch. He was looking to kill,” Yardeni added.  Miriam was the youngest child of the administrator of the school. “That evil man ran after her and shot her in the head. He has devastated us,” family relatives told the Maariv Hebrew-language newspaper. The father, Yaakov Monsonego, directed the school for 20 years.  One man at the school at the time of the attack said he had greeted Rabbi Sandler moments before the teacher walked towards the school gate. The witness heard shots, turned around and saw Rabbi Sandler on the ground.  French police are in the midst of a massive manhunt for the killer, who is suspected of having shot at three soldiers in two separate incidents last week. The soldiers were from North African descent.  One of the weapons used in the shootings used the same bullets as those in the attack in Toulouse. French President Nicolas Sarkozy said, We know that it is the same person and the same weapon that killed the soldiers, the children and the teacher,“ he said. „This act is odious and cannot remain unpunished.“
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/153947#.UTueYaCAbjw
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[4]
Die Bruttoabgaben gesamt in Österreich 2012 betrugen 72,53 Milliarden Euro.
http://www.andreas-unterberger.at/2011/11/wie-entwickelten-sich-die-oesterreichischen-steuereinnahmenij/
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[5]
Tageszeitung „Heute“ 2013-02-22, S. 8: „Migranten überweisen 3 Milliarden in die Heimat – Laut Western Union Bank überwiesen in Österreich lebende Zuwanderer 2011 knapp 3 Milliarden Euro – Platz 10 im EU-Vergleich.“
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[6]
Der neben Benedikt XVI. als einziger zurückgetretene Papst Coelestin trat nicht freiwillig zurück, sondern wurde von den Kardinälen dazu gezwungen:

Am 13. Dezember 1294 dankte er trotz erheblicher Widerstände seiner Umgebung ab. Als Gründe nannte er Krankheit, Unwissenheit (keinerlei Erfahrung in der Verwaltung der Kurie) und den Wunsch, wieder als Einsiedler zu leben. Kirchenhistoriker nehmen an, dass ihm auch der Einfluss Karls II. von Neapel zu groß wurde, nachdem er seinen Amtssitz nach Neapel verlegt hatte. Es war der die Kurie beherrschende Kardinal Caetani, der auch die Abdikationsurkunde verfasst hat.  Zuvor hatte Coelestin noch eine Konstitution über die Abdankung eines Papstes erlassen. Dazu sah er sich durch den Widerstand des Volkes veranlasst, das mit einer Demonstration vor dem Amtssitz des Papstes dessen Demission verhindern wollte. Sie verzögerte sich aber nur um sieben Tage. Nach Erlass der Konstitution legte Coelestin die päpstlichen Insignien nieder und tauschte die päpstlichen Gewänder wieder gegen die Mönchskutte.  

Einer Überlieferung zufolge sei Caetani an einer Intrige beteiligt gewesen. Er soll in drei aufeinanderfolgenden Nächten durch ein Loch in der Wand des päpstlichen Schlafzimmers dem Schlafenden zugerufen haben: „Coelestin, Coelestin, danke ab! Das Amt ist zu schwer für deine Schultern!“ Coelestin, der diese Worte – vergleichbar dem Traum des Nährvaters Josef – als Einflüsterung des Heiligen Geistes deutete, habe sich daraufhin zum Rücktritt entschlossen.  Benedetto Caetani, der als Papst Bonifatius VIII. und Favorit Karls II. Coelestins Nachfolger wurde, wollte ihn nach seiner Abdankung in Verwahrung nehmen, um eine Kirchenspaltung (Schisma) zu verhindern. Coelestin konnte jedoch bei seiner Überführung nach Neapel entkommen und floh über Sant’Onofrio nach Rodi Garganico, von wo er mit einem Schiff Griechenland erreichen wollte. Der bei Vieste erlittene Schiffbruch führte aber zu seiner Festnahme. Bonifaz ließ ihn erst in Anagni, dann ab August 1295 im wenig östlich gelegenen Castello di Fumone, nordwestlich der modernen Provinzhauptstadt Frosinone in der Region Lazio, in Ehrenhaft halten, wo er am 19. Mai 1296 eines natürlichen Todes starb.
http://de.wikipedia.org/wiki/Coelestin_V.

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Klaus Remsing ist freier Autor in Österreich und schreibt seit dem Jahr 2008 viele Artikel auf diesem Blog. Wenn Sie ihm ein Mail schreiben wollen: klaus1789@yahoo.com – Wenn Sie ihm eine Spende überweisen wollen: Klaus Remsing, IBAN: AT13 2032 0081 0203 9315 BIC: ASPKAT2LXXX
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