TRUMP WAR FRIEDEN, BIDEN IST KRIEG

2022/04/25

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046..20220425..KATEGORIE: Die Versklavung Europas

TRUMP WAR FRIEDEN, BIDEN IST KRIEG

Lesezeit: 28 Minuten

Als im Februar 2014 die Asow-Militärbrigaden, welche sich als stolze Nachfolger des mit den deutschen Nazis von 1941 bis 1944 zusammenarbeitenden Stepan Bandera sehen, in der Ukraine einen von den USA finanzierten Staatsstreich durchführten, bei dem sie über 300 russlandfreundliche Ukrainer ermordeten und anschließend die Posten von Verteidigungs-, Landwirtschafts-, Umwelt-Minister und den Generalstaatsanwaltsposten übernahmen, musste Russland wenigstens die mehrheitlich von Russen bewohnte Krim im März 2014 retten. Von 1783 bis 1954 gehörte die Krim zu Russland, nur wegen der günstigeren Verkehrsverbindungen wurde die Krim ab dem Jahr 1954 dem sowjetischen Teilgebiet Ukraine zugerechnet. Das hatte damals aber keine Bedeutung, weil alle „Volksrepublik“-Teilgebiete der Sowjetunion nur zum Schein autonom waren und völlig zentral von Moskau aus gelenkt wurden.

Warum die USA und die EU die 2014 erfolgte russische Wiedereinnahme der Krim nicht als Selbstverständlichkeit akzeptierten, sondern sofort anfingen Tausende Sanktionen gegen Russland zu verhängen und die Ukraine massiv aufrüsteten, ist darauf zurückzuführen, weil für die USA und für die EU es nicht nur um die Ukraine geht, sondern um nichts Geringeres als um die volle Macht über die gesamten russischen Bodenschätze und damit letztendlich auch um die volle Macht über den gesamten russischen Staat.

Es ist kaum zu glauben, dass im Westen, in dem 70 Jahre lang Wohlstand, Demokratie, Menschenrechte und Frieden die beherrschenden Themen waren, eine Eroberung von Russland ein Thema werden konnte. Aber als der von 2009 bis 2017 als Obama-US-Vizepräsident amtierende clever-zynische Joe Biden im Jänner 2020 als dement-zynischer US-Präsident eingesetzt wurde, meinte dieser, ausreichend Macht bekommen zu haben, um seinen alten Plan gegen Russland ehestens verwirklichen zu können.

Er bereitete sich schon seit 2014 vor, Russland mit Hilfe der Ukraine anzugreifen, weil er es nicht hinnehmen wollte, dass die Russen mit ihrer Wahl Putins im Jahr 2000 sich dazu entschieden haben, ihre Bodenschätze und ihre Arbeitskräfte nicht den westlichen Oligarchen-Milliardären zu übergeben – obwohl der Vorgänger von Putin, Jelzin das von 1992 bis 1999 schon in die Wege geleitet hatte.

Joe Biden wollte zynischerweise ausgerechnet im Namen von Demokratie und Menschenrechte mit Viren, Bakterien, taktischen Atomwaffen, sonstigen modernen tödlichen Waffen oder mit allen dieser „Maßnahmen“ gleichzeitig schon im zweiten Jahr seiner Präsidentschaft im Bündnis mit den ukrainischen Machthabern zuschlagen.

Joe Biden meint nämlich (gemeinsam mit den westlichen Milliardärs-Oligarchen), auf die vielen Bodenschätze Russlands einen unmittelbaren Anspruch zu haben, weil der Westen mit über einer Milliarde Menschen 8 mal mehr Einwohner als Russland hat und sich ein 18 mal höheres Militärbudget als Russland leistet.

Anfang des 21.Jh. gibt es auf der Erde vier einwohnermäßig etwa gleichstarke politische Blöcke:

  1. Der Westen mit 1,1 Milliarden Einw.,
  2. China und Russland mit 1,5 Milliarden Einw.,
  3. Indien mit mit 1,4 Milliarden Ew.,
  4. Islamische Welt mit 1,4 Milliarden Ew.

Während die Blöcke 3 und 4 wirtschaftlich noch wenig Bedeutung haben, stehen die Böcke 1 und 2 in wirtschaftlicher Konkurrenz zueinander. Diese beiden Blöcke können ihre gegenseitige Konkurrenz zwar nicht ausschalten, sie sollten sich aber bemühen, diese immer nur friedlich auszutragen.

Donald Trump sagte zwar, er will „make America great again“, er wollte das aber nur mit Mitteln wie des wirtschaftlichen Leistungs-Wettbewerbes oder mit Zoll-Einschränkungen gegen die größten wirtschaftlichen Konkurrenten in der übrigen Welt, besonders in China, erreichen.

Im Gegensatz dazu will Joe Biden dies aber auch mit kriegerischen Mitteln erreichen, die er nicht gleich gegen China, sondern zuerst gegen Russland einsetzen will, um erstens zu verhindern, dass Russland weiterhin und vielleicht sogar noch mehr preisgünstige Rohstoffe an China liefern kann und zweitens, weil er selbst direkten Zugriff darauf haben will. Die mit Milliardären durchsetzten Demokraten in den USA agierten deshalb so fanatisch gegen Trump, weil dieser kriegerischen Mitteln prinzipiell sehr ablehnend gegenüber stand.

Über seinen Sohn Hunter Biden(1) ist Joe Biden sogar persönlich seit Jahren an ukrainischen Erdöl-Firmen und an etwa 40 amerikanisch-ukrainischen Biolabor-Firmen beteiligt. Warum die Amerikaner bei der Wahl im November 2020 trotzdem Joe Biden so viele Stimmen gaben, ist darauf zurückzuführen, weil er ihnen seine gegenüber Russland aggressiven Absichten und die massiven Firmen-Beteiligungen seiner Familie in der Ukraine verschwiegen hat.

Auch der 2019-04-21 mit einer großen Mehrheit von 73,2 % zu 24,5% gewählte Präsident Wolodymyr Selenskij verschwieg vor seiner Wahl den Ukrainern, dass er für sich eine Absicht nicht ausschloss, aggressiv gegen Russland vorzugehen. Vielleicht wusste er es selbst noch nicht genau, was er als echter und nicht wie bis dahin nur als schauspielernder Präsident wirklich tun wird, denn die meisten Personen, die über keinerlei Macht verfügen, sind sich selber oft nicht klar darüber, dass sie, wenn sie zum Beispiel durch Stimmenmehrheit bei Wahlen – wie auch der Landschaftsmaler Adolf Hitler 1933 eine erreicht hat – große Machtbefugnisse bekommen, diese als Entfaltungsmöglichkeit für ihre Aggressivität gebrauchen werden.

Adolf Hitler und Wolodymyr Selenskij mit erhobener Faust

Die zwei folgenden Videos stellte Wolodymyr Selenskij im April 2022 selber ins Netz, löschte sie aber kurz darauf. Doch in der Zwischenzeit wurden sie schon weiterverbreitet. Diesem in den Videos offensichtlichen im Drogen-Rausch befindlichen Größenwahnsinnigen will die westliche Elite, die sich offensichtlich im Kriegs-Rausch befindet, immer mehr tödlichere und schwerere Waffen liefern.

In seinen Wahlkämpfen stellte der Jurist, Regisseur, Schauspieler, Tänzer und Kabarettist kein großes politisches Programm vor. Er redete nur von zwei Zielen, nämlich die Korruption in der Ukraine auszuschalten und den seit 2014 andauernden Bürgerkrieg im Donbass zu beenden. Weil er als Quereinsteiger mit den damaligen korrupten ukrainischen Politikern nichts zu tun hatte und wegen einer Fernsehserie, in der er die Rolle eines Präsidenten spielte, der erfolgreich gegen die Korruption vorgeht, vertrauten ihm viele Ukrainer und rechneten nicht damit, dass er mit Joe Biden ein Duo Infernale gegen Russland bilden will.

Wenn er mit dem 18 Monate nach ihm gewählten Milliardär Joe Biden ein Bündnis schließt, meinte der ebensolche Milliardär Wolodymyr Selenskij, dann hätte er einen 10 mal stärkeren Partner als Russland es ist, mit dem er nicht nur die Bodenschätze Russlands für sich, für die ukrainischen und für die westlichen Oligarchen in Besitz nehmen kann, sondern mit dessen Hilfe er sich auch zum Herren über Europa machen kann.

Die hohe Anerkennung, helle Begeisterung und sogar tiefe Bewunderung, welche die meisten europäischen Journalisten und Politiker Wolodymyr Selenskij nun entgegenbringen und auch die devote Unterwürfigkeit, mit der Ursula von der Leyen ihm begegnet ist, muss ihn darin bestärken, dass er mittelfristig ein mit weitreichenden Machtbefugnissen ausgestatteter EU-Präsident sein wird und ganz Europa führen wird.

Eine devote Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch bei Wolodymyr Selenskij 2022-04-08

Mit 500 Milliarden Dollar, Unmengen von Waffenlieferungen und Versprechungen, ihn zum Regisseur von Europa zu machen, wenn er bei einem Angriff auf Russland als Speerspitze mittut, ließ sich Wolodymyr Selenskij verlocken und rüstete das ukrainische Militär noch mehr auf, als sein Vorgänger Petro Poroschenko das ohnehin schon getan hat. Er machte seit 2019 die Ukraine zu einem durchorganisierten Militär- und Paramilitär-Staat. Er bevorzugte Militärverbände wie Azow, welche sich auf den mit den deutschen Nazis von 1941 bis 1944 sympathisierenden Stepan Bandera berufen. Die damalige von den Nazis aufgestellte 20.000 Mann umfassende ukrainische SS war mörderischer als die deutsche SS. Das von ihr betriebene KZ Treblinka war noch fürchterlicher als alle anderen Todesfabriken der Nazis.

Wolodymyr Selenskij förderte etwa 40 Bio-Labore, die von den USA in der Ukraine betrieben wurden. Er forderte, Atomwaffen vom Westen haben zu wollen und er sagte Mitte Februar 2022 zur Berliner Zeitung, er „stellt den Verzicht von Atomwaffen für die Ukraine in Frage“. Dies alles zeigt, dass er als Präsident einer aggressiven Linie in seiner Persönlichkeit freien Lauf gelassen hat.

Wolodymyr Selenskij stand im Jahr 2022 kurz davor, zuerst biologische Kampfstoffe(2) über die Grenze nach Russland schmuggeln zu lassen und wenn die Russen krank darniederliegen einen Überraschungsangriff mit Raketen, Luftwaffe und Drohnen seiner hochbezahlten und hochausgerüsteten Militärs gegen Russland zu starten. Im Rücken hatte er das Versprechen von unbegrenzten Waffenlieferungen aus dem 1100 Milliarden schweren Jahres-Rüstungsbudget des Westens, während Russland nur eines von 65 Milliarden hat. Ein Überraschungsangriff bietet die Möglichkeit – wie es Israel 1967 es gezeigt hat – die Luftwaffe des Gegners weitgehend auszuschalten, damit ist meistens die Hälfte der Kriegs-Entscheidung schon gefallen.

Die Russen hatten deshalb Anfang des Jahres 2022 nur drei Möglichkeiten. Die erste war, wehrlos ihr Land und ihre Bodenschätze den Tausenden westlichen und ukrainischen Oligarchen zu übergeben – ähnlich wie Jelzin es in den 1990-er Jahren begonnen hatte. Zweitens, sie verteidigen sich erst dann, sobald Selenskij angegriffen hat – womit sie aber aus der Defensive heraus hätten agieren müssen und wahrscheinlich auch ihre Luftwaffe schon am Boden stark dezimiert worden wäre. Drittens, sie kommen mit einem eigenen Überraschungsangriff dem Überraschungsangriff Joe Bidens, der die Ukraine als Speerspitze benutzen wollte, zuvor.

Die Russen entschieden sich für die dritte Möglichkeit. Damit haben sie einen Angriff der vom Westen aufgeputschten Ukraine, der viele Millionen tote Russen gefordert hätte, verhindert.

Es ist damit vergleichbar, wie wenn auf einem Schulhof eine Bande von 10 aggressiven Schülern einen einzelnen Schüler in die Ecke gedrängt haben und mit Stöcken, Steinen, Eisenstangen und vielleicht sogar mit Messern auf ihn zielen. Wolodymyr Selenskij ist mit dem Bandenführer zu vergleichen. Seit 2022-02-24 beginnt nun der einzelne bedrohte Schüler in einem Akt von Notwehr, plötzlich selber Steine auf die 10 aggressiven Bedroher zu werfen.

Diese halten ihm nun scheinheilig vor, nicht sie, sondern er wäre der Böse, weil er als erster mit der Gewalt begonnen hat. Es ist ein Gipfel des Zynismus, wie die meisten westlichen Journalisten und Politiker nun den einzelnen Schüler, der von 10 anderen bedroht wurde, als „aggressiv, verrückt und bösartig“ hinstellen. Sie sehen nicht ein, dass der einzelne Schüler gar nicht mit den Steinen werfen hätte müssen, wenn die 10 ihn nicht bedroht hätten.

Der ukrainischen Junta und neuerdings auch dem westlichen Establishment ist jede auch noch so schreckliche Untat zuzutrauen, wie folgendes Beispiel belegt: Als nach einem Monat Besatzung die Russen sich aus Butscha Ende März 2022 zurückzogen, schossen die Asow-Brigaden auf die sich Zurückziehenden wahllos mit Splittergranaten (die noch aus sowjetischer Produktion stammten) und trafen dabei viele ukrainische Zivilisten, erschossen dann über hundert Ukrainer, welche sich in diesem Monat freundlich zu den Russen verhalten hatten und auch Lebensmittel von ihnen angenommen hatten, legten die Leichen auf die Straßen, fotografierten sie, verbreiteten die Fotos und behaupteten dann, die Russen hätten diese Ukrainer erschossen.

Sie machten aber den Regiefehler, dass sie die weißen Armbinden, welche jene Ukrainer trugen, um sich als russenfreundlich zu zeigen, den Leichen nicht abgenommen haben. Als sie ihren Regiefehler bemerkten, verpixelten sie die Fotos aller Leichen, da war es aber schon zu spät, denn zu viele unverpixelte Bilder waren schon im Netz verbreitet. Alle westlichen Medien brachten nur die verpixelten Bilder und verbreiteten nur die falschen Behauptungen der ukrainischen Junta und der ukrainischen Forensiker mit großer Empörung. Die ukrainische Junta verfügt über eine vom Biden-Clan eingerichtete „Brigade zur Psychologischen Kriegsführung“. Diese schreibt regelmäßig die vielen Gräueltaten der ukrainischen Armeebrigaden (wie Folterungen und Hinrichtungen von ukrainischen Oppositionspolitikern und von russischen Gefangenen) in Gräueltaten der Russen um. Die gesamte sich in einem tollen Kriegsrausch befindliche westliche Presse schreibt anschließend die Meldungen der ukrainischen „Brigade zur psychologischen Kriegsführung“ wortwörtlich ab.

Leiche mit weißer Armbinde in Butscha

Woher kommt nun diese rätselhafte Aggressivität des Establishments im bisher friedlichen Westen, welche die westlichen Durchschnittsbürger sich kaum noch vorstellen können? Denn der westliche II. Weltkrieg liegt schon 77 Jahre und der westliche Krieg gegen Vietnam, bei dem die USA mit 7 Millionen Tonnen Bomben doppelt so viele abgeworfen haben, als im II. Weltkrieg insgesamt gefallen sind, liegt auch schon 47 Jahre zurück.


Diese Frage kann nur mit einer längeren Geschichte, die schon Mitte der 1970-er Jahre begonnen hat, beantwortet werden. 30 Jahre vorher war alles weitgehend in Ordnung, denn nach dem Schrecken des II. Weltkrieges kam es aus einer Reue und aus einer Ernüchterung zu einem Wiedererstarken der Vernunft und der Moral, und zu einem Erkennen einer Gesamtverantwortung aller für alle Menschen in allen Ländern. Niemand wollte auf Kosten von anderen es sich gut gehen lassen. Auch die Firmen- und Aktieninhaber wollten keinesfalls einen übertriebenen Anteil für sich behalten und hielten sich freiwillig an eine Grenze, bis zu der sie einen Erlös aus der Gesamtproduktion für sich ableiteten. Auch weil sie ahnten, dass ihre grenzenlose Inanspruchnahme an den Erlösen aus der Produktion Anfang des 20.Jh. die zwei Weltkriege mit verursacht haben.

Sogar kleine Lohnabhängige hatten deshalb bis in die 1970-er Jahre genug Einkommen, um schuldenfrei ein eigenes Haus hinzustellen und manchmal sogar ein zweites für ihre Nachkommen dazu, denn die Lohnquote lag bei 82 Prozent an der Gesamtproduktion. Weil die Firmeninhaber und Kreditgeber nur 18 Prozent des Erlöses aus der Gesamtproduktion für sich in Anspruch nahmen, blieb die Güter-Nachfrage durch die Lohnabhängigen hoch genug, wodurch die Wirtschaft gleichmäßig in Schwung blieb. Auch die Immobilienbesitzer zogen nicht viel Geld von den Lohnabhängigen ab, weil die Miete nicht mehr als 11 Prozent des Lohnes einer Person ausmachte. Das war eine optimistische Zeit für die breite Masse der Bevölkerung – die sogenannten „Goldenen 30 Jahre des Westens“.

Doch dann kamen die 1970-er Jahre. Die Lohnquote im Westen begann wellenförmig zu sinken und sinkt bis heute auf nur mehr durchschnittlich 62 Prozent der Gesamtproduktion, weil sich einige Firmeninhaber und deren Manager sich plötzlich nicht mehr an ihre selbst auferlegte Grenze bei ihrem Erlös aus der Produktion hielten. Sie rissen auch die vernünftigen Firmeninhaber mit, weil diese sonst niederkonkurriert werden würden. Die westlichen Lohnabhängigen begannen mit Ausnahme eines immer kleiner werdenden Mittelstandes zu verarmen.

Um die Nachfrage trotzdem in Gang zu halten, warf der Westen 1971-08-15(3) den Goldstandard als Leitwährung über Bord und setzte dafür den US-Dollar ein. 1973 wurden dann die Wechselkurse freigegeben. Mit dem Kaufen von Staatsanleihen und dem Drucken von Dollar-Geldscheinen konnten einerseits die – weil sie plötzlich wieder grenzenlos nach Gewinn strebten – rückfällig gewordenen Firmen- und Immobilieninhaber befriedigt werden, andererseits konnte auch ein gewisser Mittelstand erhalten werden, der die Nachfrage etwas in Schwung hielt. Die Staatsschulden der USA betragen heute etwa 30 Billionen Dollar und die von Deutschland 2,3 Billionen Euro.

Diese quantitative easing der Dollar-Währung, die seit Mitte der 1970-er Jahre in Gang gesetzt wurde (und seit 2008 auch die quantitative easing der Euro-Währung), hätte – wenn sie auf den Westen beschränkt gewesen wäre – schon in kurzer Zeit zu einer Inflation und zu einer Verarmung auch des Mittelstandes führen müssen. Weil aber die Dollar-Währung für fast alle Länder der Erde als Leitwährung diente und immer noch dient, wird laufend die Inflation, die Staatsverschuldung und die Verarmung auf die ganze Erde „verschmiert“. Seit dem Jahr 2015 ist die Dollar- und Euro-Geldmenge um 33 Prozent erhöht worden. Damit werden zwar alle Menschen der ganzen Erde ärmer gemacht, aber weil das so viele Menschen sind, wirkt sich diese Art von Verarmung nur in langen Zeiträumen deutlich aus. Damit konnte ein Mittelstand in dem eine Milliarde Einwohner umfassenden Westen bis heute relativ kaufkräftig gehalten werden und damit auch die Produktion im Gang gehalten werden.

Doch dann kamen die 1980-er Jahre mit einer von niemandem erwarteten Produktionssteigerung in China, die bis heute anhält. Die Chinesen meinten seit Mao ähnlich wie die Russen von 1917 bis 1989, dass es, um eine Verarmung der Bevölkerung zu verhindern, unbedingt notwendig wäre, Firmeninhaber und Kreditgeber völlig verbieten zu müssen, damit sich niemand mehr schrankenlos Erlöse aus der Gesamtproduktion holen kann, womit die Kaufkraft der Lohnabhängigen samt Produktion ruiniert werden würde. Weil mit diesem völligen Verbieten aber auch die schöpferische Phantasie der Firmeninhaber ausgeschaltet wurde, wurde die Produktion erst recht ruiniert.

Wegen ihrem konfuzianischen Denken, das Gegensätze vereinbaren kann, wählten die Chinesen ab den 1980-er Jahren einen Mittelweg, der außer Lohnabhängigen auch Firmeninhaber erlaubte, letzteren aber nicht zugestand, sich nur freiwillig an eine Grenze zu halten bis zu der sie Erlöse aus der Produktion für sich in Anspruch nehmen wollen, sondern diese Grenze staatlich streng vorschrieb. Dadurch kann es in China nicht dazu kommen, dass immer mehr und immer reicher werdende Milliardäre die Kaufkraft der Lohnabhängigen immer mehr verkleinern.

Russland kopierte Anfang der 2000-er Jahre diesen Mittelweg von China. Auch es nahm die eigenen und ausländischen Oligarchen-Milliardäre an die Zügel, wodurch das Lohnniveau innerhalb von 10 Jahren um 142 Prozent stieg und die Staatsverschuldung von 115 Prozent auf 14 Prozent sank.

Nicht aber so in den USA und Europa seit Mitte der 1970-er Jahre. Die dortigen Staatsführungen konnten oder wollten ihren immer mehr und immer reicher werdenden Oligarchen-Milliardären keine Schranken in der Gewinnabschöpfung auferlegen. Ähnlich wie im 19.Jh. und Anfang des 20.Jh. wurden deshalb einige westlichen Staatsführungen, um ihre Wirtschaft trotzdem in Gang zu halten, aggressiv gegen andere Länder, besonders gegen jene Länder wie Russland und China. Diese Aggression ist vielleicht auch aus Neid entstanden, weil diese beiden Länder die kulturelle Leistung vollbracht haben, für die Gewinnabschöpfung der Firmeninhaber strenge Obergrenzen einzuziehen.

Anfang des 20.Jh. war Deutschland zwei mal aggressiv gegen Russland und als Joe Biden sich mit seiner Familie seit 2014 in der Ukraine festsetzte, sind die USA mit der EU im Schlepptau aggressiv gegen Russland geworden. Wenn Donald Trump noch Präsident wäre und danach ähnlich denkende in den USA Präsidenten wären, hätten diese höchstwahrscheinlich den westlichen Oligarchen endlich auch einmal strenge Schranken auferlegt.

Die Journalisten, politischen Machthaber und auch manche Teile der Bevölkerung im Westen erkennen ihre eigene Aggressivität nicht, weil sie davon beseelt sind, sie wären überdurchschnittlich gut. Sie denken nicht daran, dass genau die schlechtesten Menschen meistens von sich selbst überzeugt sind, sogar besonders edel, hilfreich und gut zu sein. Gerade die im Vergleich zu allen anderen Menschen sich als weit überdurchschnittlich gut sehenden Grünen beweisen das jetzt deutlich, weil jetzt genau sie es sind, die am allermeisten nach immer mehr, immer tödlicheren und immer schwereren Waffen schreien.

Deshalb ist es in den letzten Jahren und Monaten zu schrecklichen Taten der Elite des Westens gekommen, ohne dass diese den meisten Menschen bewusst geworden sind:

Seit etwa dem Jahr 2000 begann der US-Militärapparat, nach bakteriellen und virologischen Waffen zu forschen. Weil die Gefahr des Entkommens von Bakterien und Viren sehr hoch ist, verboten die USA diese Forschung im eigenen Land und verlegte sie entweder in Länder, die ohnehin unliebsame Konkurrenten sind, wie China, oder in Länder, die sich in der geografischen Nähe von unliebsamen Konkurrenten befinden, wie Georgien oder insbesondere die Ukraine, welche sogar direkt an Russland angrenzen.

Als China es leichtsinnigerweise den US-Forschern erlaubte, in Wuhan virologische Experimente zu machen, erlagen einige Militärs der USA im Jahr 2019 der Versuchung, dort absichtlich das künstlich gefährlich gemachte SARS-CoV-2 freizulassen, um damit vielleicht dem wirtschaftlichen Haupt-Konkurrenten schaden zu können. Diese Militärs meinten, das Virus würde sich nur in China oder maximal in Asien ausbreiten. Sie rechneten nicht damit, dass es sich auf der ganzen Erde und somit auch auf die USA selber ausbreiten wird.

Eine weitere schreckliche Tat des Westens ist die Hochrüstung des ukrainischen Militärs seit dem Jahr 2014, obwohl sich diese als Nachfolger der deutschen Nazis sehen. Wie waffenstrotzend die Ukraine schon im Jahr 2021 war, beweist die Tatsache, dass die Russische Armee im Osten und Südosten der Ukraine innerhalb eines Monats eine so große Menge von ukrainischem Kriegsmaterial zerstört hat, wie die Menge, welche die gesamte deutsche Bundeswehr zur Verfügung hat. Immer mehr ukrainische Waffenlager werden von den vorrückenden Russen entdeckt. Einen Eindruck, welche großen Mengen der Westen alleine schon bis 2017 an die Ukraine geliefert hat, zeigt dieses Video in der „Rheinischen Post“, über die Explosion eines Munitionsdepots mit 138.000 Tonnen Kriegsmaterial bei der ostukrainischen Stadt Balaklija (Balakleja) 2017-03-17. Die alleine in diesem Depot gelagerte ukrainische Munition würde ausreichen, um gegen jeden einzelnen Russen (Russland hat 144 Millionen Einwohner) mit fast einem Kilo Munition vorzugehen.

Einfach bei Google „Balakleja Munitionslager“ eingeben oder bei „Rheinische Post“:

https://rp-online.de/politik/ausland/ukraine-feuer-wuetet-in-groesstem-munitionslager_aid-18052607

Die westlichen Medien wollen mit einer ständigen Betonung der Lieferungen von Waffen ab 2022-04-24 verschleiern, dass der Westen schon 2014 bis 2021 große Mengen Waffen geliefert hat, um Russland bald angreifen zu können. 2014 pilgerten deutsche Grüne mit Marie-Luise Beck an der Spitze in die Ukraine und feierten dort mit Bandera-Leuten. Der US-Milliardär Soros leitete ab dem Jahr 2015 500 Milliarden US-Dollar in die Ukraine um.

Und jetzt, als Russland gegen die massive Bedrohung des 1100 Milliarden Jahresbudget- Militärapparates des Westens sich zu wehren beginnt, lässt die Elite im Westen die Maske des Guten endgültig fallen und zeigt ihr aggressives Gesicht. Nun gerät sie gar in einen Kriegsrausch:

Der deutsche Landwirtschaftsminister der Grünen Özdemir sagte 2022-04-18: „Darum ist es so wichtig, dass der Westen die Ukraine mit weiteren wirkungsvolleren Waffen unterstützt – und da sollte sich Deutschland nicht ausnehmen“.

Über die deutsche Außenministerin der Grünen, Baerbock schreibt der deutsche „Merkur“ 2022-02-26: Baerbock droht Putin in Brandrede direkt – „Das wird Russland ruinieren“.(4)

Die britische Außenministerin Liz Truss forderte 2022-03-26: „Wir müssen unsere Sanktionen verstärken. Wir müssen der Ukraine verstärkt Waffen senden“.

Der Fraktionschef der Konservativen im Europaparlament Manfred Weber erklärte in Straßburg: „Der Krieg in der Ukraine ist unser Krieg“.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte während ihrer Pilgerreise zu Selenskij in Kiew: „Der Krieg muss auf dem Schlachtfeld entschieden werden“ und „Euer Kampf ist unser Kampf“. Mit ihrer Verwendung des Wortes „Schlachtfeld“ und ihrer mehrmaligen Verwendung des Wortes „Kampf“ zeigt sie eine für sie wahrscheinlich unbewusste Nähe zu Adolf Hitler, der sein einziges Buch, das er geschrieben hat, mit „Mein Kampf“ betitelt hat und in dem er 12 mal das Wort „Schlachtfeld(ern)“ verwendet hat.

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(1)
Über Hunter Biden, dem Sohn von Joe Biden:

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(2)
Die Schweizer „Weltwoche” titelte 2022 im März: „Betreiben die USA in der Ukraine geheime Biowaffenlabore? Einiges deutet darauf hin – vor allem Washingtons Dementis.“ Sie schrieb auch: „dass nicht der Kreml als Erstes über die Labore sprach, sondern die amerikanische Vize-Außenministerin Victoria Nuland. Eindringlich warnte sie davor, diese Einrichtungen und ihre Forschungsergebnisse nicht den Russen in die Hände fallen zu lassen.“

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(3)
1971-08-15 hob US-Präsident Richard Nixon die Bindung des Dollar an Gold auf (Nixon-Schock):

https://www.welt.de/finanzen/article13546275/Vor-40-Jahren-begann-die-Aera-des-Gelddruckens.html

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(4)
Der „Merkur“ zu Baerbock:

https://www.merkur.de/politik/ukraine-krieg-russland-baerbock-putin-sanktionen-wladimir-aussenminister-sergej-lawrow-eu-nato-zr-91374034.html

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Alle Texte von Nikolaus Tonka dürfen auch ohne Quellenangabe zitiert und weiterverbreitet werden. Alle Karikaturen und Grafiken dürfen kostenlos weiterverbreitet werden.
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„Links“ wird hier deswegen unter Anführungszeichen geschrieben, weil die Yuppies und Bobos, welche seit etwa dem Jahr 1980 – nach der 1968er-Zeit und gegen die 1968er Revolutionäre gerichtet – die Redaktionen, Ämter und UNIs übernahmen und sich seitdem arrogant schmückend fälschlich als „links“ bezeichnen, in Wirklichkeit extremstrechts sind. Vorwiegend deswegen, weil sie mit dem extremstrechten reaktionären Mohammedismus zusammenarbeiten.
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Erklärung, warum auf diesem Blog meistens die Begriffe „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“ verwendet werden:
Die Begriffe „Islam“, „Moslems“ und „Muslime“ sind in berechnender Absicht undurchsichtig gehalten, damit das hinter diesen Begriffen stehende und seit 1400 Jahren bestehende düster einfache und grobschlächtig tyrannische Herrschaftssystem nicht erkannt werden soll. Bis vor etwa 40 Jahren wurden in Europa fast nur die klareren Begriffe „Mohammedanismus“ und „Mohammedaner“ verwendet, aber noch klarer ist „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“. Auch andere, in ihrem Inhalt ganz andere Ideologien werden auf diese Weise bezeichnet. Wie etwa „Buddhismus“, „Buddhisten“, „Katholizismus“, „Protestantismus“, „Christen“. Auch BILL WARNER verwendet oft den Begriff „Mohammedismus“. KONFUZIUS sagt: „Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht; gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht; trifft die Justiz nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen“.
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