WIE DER WESTEN 2022 RUSSLAND EROBERN WOLLTE von Nikolaus Tonka

2022/03/19

044..20220319..KATEGORIE: Die Versklavung Europas

Lesezeit 11 Minuten, aktualisiert 2022-03-25

WIE DER WESTEN 2022 RUSSLAND EROBERN WOLLTE von Nikolaus Tonka

Die drei in den USA ansässigen Vermögensverwalter „BlackRock“, „Vanguard“ und „State Street“ sind seit etwa 1990 fleißig dabei, immer mehr Vermögen umzuverteilen zu ihren Kunden, die sich aus westlichen Öl-, Gas-, Rohstoff-, Industrie-, Handels- und und Banken-Oligarchen zusammensetzen. Diese besitzen den militär-industriellen Komplex (MIC), den Öl-, Gas- und Bergbau-Komplex mit Exxon, Mobil, Shell (OGAM) und den Banken- und Immobilien-Komplex (FIRE). Zusammen haben diese Vermögensverwalter schon ein Viertel der Stimmrechte der 500 größten US-Börsen-Unternehmen. BlackRock, wo der jetzige CDU-Chef Friedrich Merz vier Jahre lang der Deutschland-Chef war, ist im DAX an 28 von 30 Konzernen beteiligt.

Diese Oligarchen wollen ihre Namen nicht preisgeben – sie möchten lieber unerkannt ihre Gewinne einstreifen, denn „die im Dunkeln sieht man nicht“. Die westlichen „Hidden-Upper-Class-People“ verstecken sich hinter den Namen von ständig wechselnden Managern und Wohltätigkeitsorganisationen. Es soll auch nicht bekannt werden, dass seit etwa 30 Jahren im Westen nicht mehr die demokratisch gewählten Regierungen, sondern sie es sind, welche die Wirtschafts-, Innen- und Außenpolitik fast aller Länder weitgehend bestimmen.

Statt die fehlgeleiteten Vermögensmengen wieder an die Bevölkerungen zurück umzuverteilen, damit deren Kaufkraft normalisiert wird (die letzten 2 Generationen konnten trotz guter Ausbildung und trotz Fleiß kein Eigentum mehr aufbauen) und dadurch die Produktion und Produktivität wieder in Gang kommen kann, schieben die westlichen Oligarchen, die auch die Notenbanken beherrschen, die Wirtschaftskrise immer nur vor sich her, indem sie laufend Helikoptergeldscheine drucken lassen. Sie wissen aber, dass der Bogen irgendwann überspannt sein wird und es dann eine krachende Hyperinflation gibt. Dass dieses Überspannen schon nahe ist, wurde mit Schrecken festgestellt, als im Herbst 2021 die Inflationsrate erstmals seit 37 Jahren in USA auf über sieben und in der EU auf über fünf Prozent stieg. Das war schon ein deutliches Knistern im Gebälk.

Daher suchten die westlichen Oligarchen einen Ausweg und verfielen dabei auf die uralte, schon in den Jahren 1873 bis 1914 praktizierte Methode, Wirtschaftskrisen damit zu beheben, indem sie sich günstig Rohstoffe aus neuen Weltgegenden holen. Im 19.Jh. wurde den Eingeborenen in Afrika, Asien und Südamerika damit aber kaum etwas weggenommen, weil diese von ihren Rohstoffen selber noch gar nichts wussten. Mit dem Transfer der dortigen Bodenschätze und den dortigen niedrig bezahlten Arbeitsleistungen in die USA und nach Europa konnte die Vermögensmenge der eigenen Bevölkerung wieder soweit gehoben werden, dass die Produktion anlief, ohne dass die westlichen Oligarchen von ihrem eigenen Vermögen etwas abgeben mussten und wahrscheinlich sogar das Meiste, das aus der neu gewonnenen Weltgegend an Rohstoffen kam, auch noch als zusätzlichen Gewinn einstreifen konnten.

Aber wo gibt es heute noch eine große und frei verfügbare Weltgegend, in der es viele Rohstoffe und billige Arbeiter gibt? Die einzige Möglichkeit für „BlackRock“, „Vanguard“ und „State Street“ und die von ihnen vertretenen mit Biden eng verbundenen westlichen Oligarchen, ist – wie es auch Hitler schon getan hat – ihr Visier auf Russland zu richten: groß, viele Rohstoffe, dünn besiedelt und trotzdem genug Arbeiter.

Besiedelungsdichte:
(Einwohner pro km2)
Russland =========== 8,8
Schweden ========= 24,0
USA ============== 33,0

Ukraine =========== 76,2
Spanien ============95,0
Türkei ============ 101,7
Österreich ========= 106,1
Frankreich ========= 122,0
Italien ============ 200,0
Schweiz =========== 211,0
Deutschland ======== 234,0
United Kingdom ===== 276,0
Belgien ============ 373,0
Niederlande ======== 518,0

Mit 37,3 Prozent ist Russland der größte Weizenexporteur der Welt, noch vor der EU-27 (35,9 %), vor den USA (26,1 %), vor Kanada (26,1 %) und vor der Ukraine (18,1 %) – Stand 2020. Erdgas exportiert Russland 19,1 Prozent des weltweiten Bedarfs, Erdöl 11,4 Prozent und Ruß zur Reifenproduktion 33 Prozent des weltweiten Bedarfs – Stand 2019. Neben Öl, Gas und Weizen gibt es aus Russland auch Holz, Sonnenblumenkerne, Stickstoff, Neon, Aluminium, Cobalt, Nickel, Palladium, Zinn.

Das wollen die westlichen Oligarchen haben.

Frei verfügbar ist Russland für die westliche Oligarchen aber derzeit nicht, obwohl sie in der Jelzin-Zeit von 1991 bis 1999 schon nahe dran waren. In ärgerlicher Weise für sie hat Russland sich nämlich seit dem Jahr 2000 erdreistet, lieber wieder voll und ganz sich selbst zu regieren.

Doch wegen diesen verlockend vielen Rohstoffe, die auch von den russischen Arbeitern praktischerweise schon zu einem großen Teil schon erschlossen worden sind, wollen die westlichen Oligarchen ihre Regierungen nun darauf hintrimmen, auch kriegerische Mittel anzuwenden, um sie endlich zu erlangen. Noch dazu, weil ihnen die zähe Wirtschaftskrise seit 2008 und die fünf bis sieben Prozent Inflation seit Herbst 2021 immer mehr die Hälse zuschnüren.

Ein direkter Zugriff auf Russlands Bodenschätze würde ihnen erstens einen lästigen Niedrigpreis-Konkurrenten vom Hals schaffen, der ihre schon seit längerer Zeit beabsichtigten Preiserhöhungen verhindert, weil dieser seit Jahrzehnten zu fairen niederen Preisen und vertragstreu Gas, Öl und andere Rohstoffe liefert, und zweitens hätten sie dann sogar direkten Gewinn aus diesen Bodenschätzen.

Diesem Zugriff kamen sie, nachdem sie in der Jelzin-Zeit erstmals schon nahe dran waren, ein zweites mal in die Nähe, als im Jahr 2014 ein Bündnis zwischen Neonazis und Nationalisten in der Ukraine an die Macht kam. Dieses Bündnis setzte auf den Ausverkauf der Ukraine an den Westen, weil ihre US- und EU – orientierten Parteien und Organisationen von dessen Geldern großzügig finanziert und mit Unmengen Waffen beliefert wurden.

Die westlichen Oligarchen, zuerst in Absprache mit Obama und dann mit Biden, heckten nun zwei hinterhältige Strategien aus, mit denen sie endlich die Bodenschätze Russlands an sich reißen wollten. Wenn nur eine der beiden Strategien gelingen würde, hätten sie erstens den lästigen Niedrigpreis-Konkurrenten ausgeschaltet, zweitens wäre ihr laufender Gewinn mit den neuen Besitzungen mindestens vervierfacht worden und drittens könnten die USA und Europa aus ihren seit 2008 bestehenden Immoblasen-, Zins-, Schulden-, Währungs-, Gelddruck-, Inflations-, Logistik-, Lieferketten-, Energie-, Migrations-, Armuts-, Arbeitslosen- und Produktivitäts- Krisen endlich herauskommen.

Als erste hinterhältige Strategie haben sie vorgesehen (nachdem sie ohnehin schon das Donbass-Gebiet seit 2014 mit Tausenden Raketen beschossen hatten, was 30.000 Tote forderte), am 8. März 2022 in einem groß angelegten Militärangriff den Donbass völlig zu besetzen. Die dort lebenden 3 Millionen Russen wollten sie enteignen, nach Russland vertreiben und wer sich dagegen wehrt, erschießen. Das faschistische ukrainische Asow-Bataillon, das seinen Hauptsitz in der Stadt Mariupol hat, sollte die Erschießungen übernehmen.

Damit wäre Russland gezwungen worden, zur Verteidigung der ethnischen Russen im Donbass (die dort drei Viertel der Bevölkerung ausmachen) einzumarschieren. Als Folge hätte sich ein lang andauernder zermürbender Frontenkrieg zwischen der Ukraine und Russland ergeben. Wenn dann die westlichen Regierungen die Ukraine immer mehr mit besten tödlichen Waffen und Geld vollpumpen, wird Russland in einem teuren Abnützungskrieg finanziell ausbluten und dadurch politisch destabilisiert. Dann wäre es soweit, dass die westlichen Oligarchen die russischen Rohstoffe endlich in Besitz nehmen hätten können.

Die zweite hinterhältige Strategie sah so aus, dass sie neben dem Vollpumpen der Ukraine mit modernsten tödlichen Waffen den Lebensstandard einer ukrainischen Oberschicht mit vielen Milliarden Dollar (die vorher den westlichen Steuerzahlern abgenommen wurden) steigern. Als „freundliche“ Gegenleistung sollten die Ukrainer irgendwann „nur“ einen „kleinen“ biologischen und atomaren Überraschungsangriff gegen Russland starten. Die USA stellte seit etwa fünf Jahren in 46 ukrainischen Laboren und in 336 weiteren Laboren weltweit, wie auch in Wuhan, Bakterien- und Viren-Waffen her (in Wuhan ist dabei im Jahr 2019 durch Unvorsichtigkeit das Corona-Virus entkommen). Hunter Biden, der Sohn von US-Präsident Biden, ist seit 2014 Berater bei den ukrainischen Burisma Holdings mit 50.000 $ Monatsgehalt und bestimmender Teilhaber bei den Biolaboren.

Die seit 2014 an der militärischen Macht seienden ukrainischen Neonazis und Nationalisten wurden als Angriffsspitze auserwählt. Ein überraschender Angriff mit biologischen und atomaren Waffen gegen Russland (Wolgograd liegt nur 100 km entfernt) war schon für das Jahr 2022 vorgesehen. Nazis und Neonazis haben bekannterweise nie eine Scheu davor, Massenvernichtungs-Methoden anzuwenden. Viele Ukrainer standen und stehen auf Seiten dieser Neonazi-Parteien, weil sie von den Versprechungen der Biden-Regierung verführt wurden, dass sie zu den bevorzugten Bürgern des Westens aufsteigen würden.

Die Selenskyj-Regierung unterstützt extremistische Neonazi-Organisationen. Bei Beerdigungen derer Mitglieder lässt sie die Präsidentengarde antreten. Das „Asow“-Bataillon, eine paramilitärische Organisation, hatte bei der Wahl 2019 zwar nur 2,15%, Selenskyj hat sie aber zu einem offiziellen Teil der ukrainischen Armee und der Nationalgarde gemacht. „Asow“ wird vom ehemaligen Gouverneur von Dnepropetrowsk, dem ukrainischen Oligarchen Igor Kolomojskyj finanziert, der auch Finanzier der rechtsextremen Miliz „Prawyj Sektor“ ist, die für das Massaker von Odessa mit 52 Toten verantwortlich war. Kolomojskyj wurde in den Pandora Papers auch als Förderer von Selenskyj angeführt. Der ehemalige Nazikollaborateur Stepan Bandera (1909-1959) wird in den Schulbüchern als Nationalheld dargestellt.

Asow-Symbole

Angesichts der mit ungefähr 1 Milliarde Menschen (die „Goldene Milliarde“ der Erde) bevölkerungsmäßig riesigen Überlegenheit des Westens gegenüber Russland (das nur 144 Millionen Menschen hat), meinten die westlichen und ukrainischen Oligarchen, wenn sie die erste Strategie, die zweite Strategie oder beide Strategien gleichzeitig anwenden, dann würden sie siegen. Denn nicht nur in der Einwohnerzahl, sondern auch in militärischer Rüstung ist der Westen gegenüber Russland weit überlegen, weshalb auch die ukrainischen Neonazi-Machthaber meinten – mit Unmengen von westlichen Waffenlieferungen und Waffentechnik im Rücken, Russland leicht besiegen zu können. Das Jahres-Militärbudget der NATO beträgt 1100 Milliarden $ (davon fallen auf die USA 750 Milliarden $), aber Russland hat nur ein Militärbudget von 65 Milliarden $. Hier der Vergleich der Rüstungen von NATO und Russland:

Militär-Rüstung ====== NATO ====== Russland

Aktive Soldaten: ==== 3,36 Mio ====== 850.000
Flugzeugträger: ======== 30 ============ 1
U-Boote: ============ 144 =========== 70
Zerstörer: =========== 112 =========== 15
Fregatten: =========== 135 ============ 11
Artillerie: ========= 10.535 ========= 14.145
Kampfpanzer: ====== 14.682 ========= 12.420
Hubschrauber: ====== 8.485 ========== 1.543
Abfangjäger, Jäger: === 3.527 =========== 772
Nuklearsprengköpfe: == 6.065 ========= 6.255

Da Russland bei einem plötzlichen biologischen und atomaren Angriff aus der nahen Ukraine nur mehr noch wenige atomare Gegenschläge durchführen kann, hätten diese nur relativ geringe Auswirkungen. Die USA und die EU hätten dann aber ein Argument gehabt, mit dem sie sich rechtfertigen hätten können, warum sie Russland mit voller atomarer Macht zerstört haben. Sie hätten sagen können: „Die Ukraine musste vor weitern atomaren Schlägen Russlands beschützt werden“.

Russland konnte deshalb 2022-02-24 nicht anders, als dringend einen präventiven Notwehr-Angriff nicht nur auf den Donbass, sondern auch auf den gesamten ukrainischen Rüstungsapparat zu starten, um erstens einen zeitlich und geografisch langen Frontenkrieg an der Grenze zwischen Ukraine und Russland und einen langen Krieg zwischen den beiden Luftwaffen abzuwenden. Zweitens musste auch die Möglichkeit eines Blitz-Angriffs mit biologischen und atomaren Waffen aus der sehr nahen Ukraine abgewendet werden. Die USA kann mit ihren 30 Bio-Waffen-Laboren und mit Flugzeugen durchgeführten Lieferungen von Atomwaffen über Polen rasch und jederzeit die Ukraine in eine optimale Angriffsposition bringen.

Hier ist ein vom US-Verteidigungsministerium unbeabsichtigt selber gelieferter Beweis, dass zuerst im Auftrag von Obama und im letzten Jahr verstärkt von Biden die USA Bio-Labore in der Ukraine betrieben haben:

usembassy.gov/embassy/kyiv/sections-offices/defense-threat-reduction-office/biological-threat-reduction-program/

Das gegenüber dem großen westlichen Machtbereich kleine Russland musste 2022-03-25 in der gleichen Weise zur präventiven Notwehr greifen, wie das gegenüber dem großen mohammedistischen Machtbereich kleine Israel es 1967 tun musste. Israel wurde damals keine Chance gegeben, weil seine Bevölkerungszahl mit damals 2,75 Millionen (heute 9,22 Millionen) gegenüber der von den gegnerischen Ländern (Ägypten, Jordanien, Syrien), die damals 32 Millionen betrug (heute 112 Millionen) nur etwa ein Zehntel betrug. Aber mit einem Überraschungsangriff, der die komplette gegnerische Luftwaffe innerhalb von wenigen Minuten ausgeschaltet hat, konnte der israelische David den mohammedistischen Goliath matt setzten.

Russland hat von Israel gelernt. Es wartete so wie Israel nicht, bis der bevölkerungsmäßig ebenfalls etwa 10 mal größere Westen angreift, sondern schaltete mit einem Überraschungsangriff innerhalb von wenigen Stunden die ukrainische Luftwaffe komplett aus. Mit weiteren Angriffen auf den riesigen ukrainischen Rüstungsapparat hat Russland einen von den westlichen Oligarchen und der Biden-Regierung beabsichtigten langen Abnützungskrieg verhindert. Wenn der Westen zusätzlich noch die oben erläuterte zweite hinterhältige Strategie angewendet hätte, dann hat die jetzige russische Militäraktion sogar einen Atomkrieg verhindert und damit auch große Teile der Menschheit gerettet.

Europa wird, wenn es seine fanatischen Sanktionen gegen Russland aufrecht erhält, wirtschaftlich untergehen. Europa kann das benachbarte russische Gas nicht ersetzen. Flüssiggas als Alternative ist nicht möglich, weil es wegen aufwändiger Förderung, Verflüssigung und notwendiger Schiffstransporte 10 bis 20 mal teurer ist. Ohne den Konkurrenten Russland könnten westlichen Gas-Oligarchen ihre Preise auch noch hemmungslos erhöhen. Während in Europa die Preise explodieren, kann Russland seine Exporterlöse statt wie bisher in Dollar oder Euro dann eben in Yuan, Rupie oder Rubel einnehmen.

Jene westlichen Journalisten und Politiker, welche die derzeitigen Notwehr-Militäraktion Russlands aufgeregt verurteilen, tun das hauptsächlich nur deswegen, weil sie damit spekuliert haben und immer noch damit spekulieren, dass sie selber auch einen kleinen Teil von dem Vermögen einkassieren könnten, das die westlichen Oligarchen vom Vermögen Russlands einkassieren wollen. Weil es in Russland viele Bodenschätze gibt, wäre auch dieser kleine Teil nämlich sehr viel Substanz gewesen. Der Charakter der westlichen Journalisten und Politiker ist also genau das, wogegen sie – ähnlich wie Selenskyj – gekonnt schauspielern: korrupt. Korrupt bis zum Gehen über Millionen Leichen.

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„Links“ wird hier deswegen unter Anführungszeichen geschrieben, weil die Yuppies und Bobos, welche seit etwa dem Jahr 1980 – nach der 1968er-Zeit und gegen die 1968er Revolutionäre gerichtet – die Redaktionen, Ämter und UNIs übernahmen und sich seitdem arrogant schmückend fälschlich als „links“ bezeichnen, in Wirklichkeit extremstrechts sind. Vorwiegend deswegen, weil sie mit dem extremstrechten reaktionären Mohammedismus zusammenarbeiten.
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Erklärung, warum auf diesem Blog meistens die Begriffe „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“ verwendet werden:
Die Begriffe „Islam“, „Moslems“ und „Muslime“ sind in berechnender Absicht undurchsichtig gehalten, damit das hinter diesen Begriffen stehende und seit 1400 Jahren bestehende düster einfache und grobschlächtig tyrannische Herrschaftssystem nicht erkannt werden soll. Bis vor etwa 40 Jahren wurden in Europa fast nur die klareren Begriffe „Mohammedanismus“ und „Mohammedaner“ verwendet, aber noch klarer ist „Mohammedismus“ und „Mohammedisten“. Auch andere, in ihrem Inhalt ganz andere Ideologien werden auf diese Weise bezeichnet. Wie etwa „Buddhismus“, „Buddhisten“, „Katholizismus“, „Protestantismus“, „Christen“. Auch BILL WARNER verwendet oft den Begriff „Mohammedismus“. KONFUZIUS sagt: „Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht; stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht; gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht; trifft die Justiz nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen“.
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DER ISLAM IST EINE IDEOLOGIE DES TRIBALISMUS

2021/09/04

039…20210904…KATEGORIE: die Versklavung Europas

DER ISLAM IST EINE IDEOLOGIE DES TRIBALISMUS von Klaus Remsing

Afghanistan Demografie (senkrecht: Einwohner in Tausend)

(Bildquelle: Wikipedia)

Um 1960 startete eine vom hohen Erdölpreis befeuerte islamische Geburtenexplosion. Um 2010 begannen die dadurch entstandenen zu vielen Söhne (auf jeden freiwerdenden Posten rücken dort 3 bis 6 junge Männer nach) in Afghanistan, Mittelost und Nordafrika Verdrängungs-Aufstände gegen ihre älteren Generationen, um die angesehenen und gut bezahlten Posten im Militär und in Ämtern mit Gewalt zu erlangen.

Als der arrogante amerikanische Präsident Barack Hussein Obama 2011 diese Aufstände bemerkte, hatte er die Illusion, wenn er den Aufständischen hilft und Ghadaffi und andere Despoten samt ihren Großclans wegbombt, dann würde es einen „Arabischen Frühling“ geben und die islamischen Menschenmassen würden flugs ein demokratisches und humanistisches Staats- und Rechtswesen installieren.

Der muslimische Despot Gaddafi wurde von seinen ebenfalls muslimischen Gegnern 2011-10-20 mit einer Eisenstange gepfählt, nachdem Barrak Obama dessen Fluchtfahrzeug-Kolonne mit US-Kampfflugzeugen stoppen ließ.

Die Moslems wählten aber flugs überall ISIS-Leute und Muslimbrüder. Sie wollten nicht das seit dem Römischen Recht und der Code Civil immer in gerechterer Weise ausgearbeitete westliche Rechtswesen (das allerdings seit 20 Jahren wieder immer ungerechter wird, weil der EuGH sich immer mehr nach der dürren, rigiden und restriktiven Ideologie des Islam richtet), sondern ihre vormittelalterliche grausame Scharia mit Steinigung, Handabhacken und öffentlicher Köpfung weiterhin behalten.

Von den 470.000 Afghanen (hauptsächlich junge Männern), welche Europa seit 2015 aufgenommen hat, wäre anzunehmen, dass sie auch deswegen kommen wollten, weil sie die Scharia in Afghanistan ablehnen. Aber das stellte sich wiederum als eine Illusion heraus. 2016 sagten in Afghanistan bei einer Umfrage 99 Prozent, sie wollen lieber unter der Scharia leben als unter einem anderen Rechtswesen(1). Weil dieser Prozentsatz nahe bei 100 liegt, werden es bei den nach Europa gekommenen kaum weniger Prozent sein.

% of Muslims who favor making Islamic law the official law in their country
https://www.anti-spiegel.ru/2021/wollen-die-afghanen-unter-der-scharia-leben/

Die Scharia richtet sich gegen die westlichen Demokratien, weil von ihr Wahlen nur bedingt anerkannt werden und sie nur Regimes erlaubt, die sich auf Religion berufen. Weil Religion Ewigkeitsanspruch hat, will sie damit auch die Macht der Stammesführer auf ewig zementieren. In keinem anderen Land der Erde haben Clan- und Stammesführer so viel Macht wie in Afghanistan. Die Identifizierung mit dem Islam ist dort deshalb so stark, weil der Islam schon von Anfang an eine Ideologie war, welche in erster Linie konzipiert wurde, um die absolute Herrschaft von Stammesführern zu verfestigen. Dazu weiter unten.

Barrak Obama und seine Vorgänger hatten weiters die Illusion, wenn sie 20 Jahre lang 2 Billionen Dollar (Deutschland zahlte davon 11 Milliarden Dollar) in das Militär, in den Politiker- und Beamtenapparat von Afghanistan pumpen, Schulen bauen und Brunnen bohren, dann würden dort die diktatorischen absolutistischen Clan- und Stammesführer abdanken und es würde ein demokratisches Staatswesen entstehen.

Afghanische Operettenarmee 2020

(Bildquelle: krone.at)

Die 360.000 Soldaten der vom Westen gesponserten afghanischen Operettenarmee und die afghanischen Politiker und Beamten nahmen diese 20 Jahre lang zwar sehr gerne die hohen Gehälter, welche von den westlichen Steuerzahlern zu ihnen flossen. Sie hatten aber niemals die Absicht, ihre den einzelnen Menschen jede Sekunde ihres Privatlebens streng kontrollierenden Stammesstrukturen aufzugeben und ein Staatswesen aufzubauen, in welchem jeder frei – „jeder nach seiner Fasson“ (Friedrich II.) auch mit Minirock und FKK-Kultur – leben kann. Sie verachteten die westlichen Staatswesen weiterhin zutiefst.

Ab August 2021 steigert sich der Westen in seine nächste Illusion hinein, wenn er meint, dass jene Afghanen, die jetzt zu Millionen nach Westeuropa und USA flüchten, das deshalb tun, weil sie auf Seiten der westlichen Staatsformen stehen.

Sie flüchten aber hauptsächlich deshalb, weil sie im Westen als Helden und Lieblinge gefeiert werden wollen, weil sie im Westen üppige Unterhaltszahlungen für sich und ihre zahlreichen Nachkommen bis ans Lebensende bekommen wollen, weil sie im Westen schon eine seit 2015 bestehende community haben in die sie sich einfügen können und weil – wenn sie in Afghanistan bleiben würden – die Taliban-Stammesführer sie komplett enteignen werden. Und vielleicht aus Neid, weil sie die letzten 20 Jahre in Saus und Braus gelebt haben, töten.

Die von der afghanischen Einwanderung von 2015 bis 2020 am meisten belasteten europäischen Länder sind:

EW in Mio…Land…Afgh. im Land…Afgh. pro 100.000 EW

  1. 08,9……Österreich……………47.000…………… 528
  2. 10,7……Griechenland……….41.000…………… 383
  3. 10,4……Schweden……………31.000……………. 298
  4. 83,0……Deutschland………181.000……………. 218
  5. 67,0……Frankreich……………45.000……………. 067

……….00,614…Luxemburg………………….41…………… 006,6

Luxemburg hat bis Juni 2021 nur 41 Afghanen aufgenommen, aber Luxemburgs SP-Außenminister Jean Asselborn greift ausgerechnet Österreich, welches mit Abstand mehr als alle anderen Länder aufgenommen hat an und fordert, gegen „Herrn Kurz“ müsse Widerstand geleistet werden, weil dieser sagte, dass Österreich keine Afghanen mehr aufnehmen wird.

Jeder dieser in Österreich lebenden Afghanen bekommt eine Mindestsicherung von 949 Euro pro Erwachsenem und 256 Euro pro Kind. Damit finanziert Österreich die afghanische Migrantengruppe mit mindestens 20 Millionen Euro pro Monat. Asselborn leidet entweder an schwerer Diskalkulie, oder er will Österreich in voller Absicht demographisch und finanziell ruinieren.

Wenn Afghanen im Westen sind, ist bis auf einzelne Ausnahmen anzunehmen, dass sie wie Fische im Wasser hier zuerst parallel zum Staat und später gegen den Staat ihre eigenen neue Clan- und Stammesführer samt Scharia etablieren. Die Verlockung dazu ist doppelt groß, weil sie nicht nur eigene Leute, sondern zusätzlich die für sie wehr-, willen- und ehrlosen westlichen Menschen als Millionen unterwürfige Diener, Sklaven und Sexsklavinnen für ihre – durch ihre extreme Vermehrung immer zahlreicher werdenden – neuen Stammes- und Clan-Herrscher betrachten.

Die Gewaltmenschen der Taliban-Stammesführer, die Mitte Juli in Kabul nicht einmarschierten, sondern einspazierten und dabei auch noch Zeit und Muße hatten, schnell auch ein paar Runden in einem vorgefundenen Autodrom zu drehen,

Grotesk: Taliban fahren bei ihrer Eroberung von Kabul Autodrom

(Bildquelle: Kleine Zeitung)

haben nun die absolute Macht innerhalb von nur 10 Tagen ergriffen. Von der NATO kassierten sie 200 Flugzeuge bzw. Helikopter (Black Hawk), 75.000 Fahrzeuge, 600.000 Handfeuerwaffen, Nachtsichtgeräte, Schutzwesten und biometrische Geräte, weil der verträumte Joe Biden noch Anfang Juni 2021 sagte, es sei „unwahrscheinlich“, dass die Taliban das Land überrennen könnten. https://orf.at/stories/3225036/
Das Material konnte deshalb nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Auch der großtuerische deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte am 9. Juni 2021 im Bundestag in geschwollener Diktion: „Dass in wenigen Wochen die Taliban das Zepter in Afghanistan in der Hand haben werden, das ist nicht die Grundlage meiner Annahmen“(2).

Am ehesten wären die kommunistischen Russen ab 1979 fähig gewesen, die vorzivilisatorischen Stammesführer und die Mujahedin-Großgrundbesitzer in Afghanistan auszuschalten, Agrarreform für Kleinbauern durchzuführen, Industrie, Bildungs- und Gesundheitswesen aufzubauen. Immerhin haben sie ähnliches in den 1920er-Jahren im bis dahin mittelalterlichen Russland auch geschafft. Mittelalterliche und Steinzeitliche Regime zu überwinden war eine Stärke der Kommunisten. Auch der deutsche Hitlerismus war ein barbarischer steinzeitlicher Rückfall, den hauptsächlich die russischen Kommunisten von 1941 bis 1945 überwunden haben (143 deutsche Divisionen wurden von den Russen an der Ostfront und nur 11 deutsche Divisionen wurden von USA/GB an der Westfront besiegt). Die große Schwäche der russischen Kommunisten war aber, Demokratie und Wirtschaft nicht zu verstehen und diese, wenn vielleicht Teile doch funktionierten, immer mehr ruinierten.

Nach 4 erfolglosen Jahren der USA haben 2016 innerhalb eines Jahres erst die Russen es geschafft, die mordlüsternen Steinzeit-ISIS in Syrien und im Irak auszuschalten.

Die Kommunistische Partei Afghanistans startete 1978-04-27 ihre Saur-Revolution gegen die Mujahedin-Großgrundbesitzer. Aber erst 1979-12-25 überschritten russische Truppen die Grenze, um sie zu unterstützen – dieser Zeitabstand zeigt, dass das keine Expansion des Kommunismus war. Ohne die Saur-Revolution, welche die Afghanen selber durchführten (insbesondere die Studenten und die Militärs), wären die Sowjets nie einmarschiert.

Aber der dümmliche US-Präsident Ronald Reagan sendete den vormittelalterlichen Mujahedins 2000 infrarot-selbstlenkende Stinger-Raketen, mit denen sie tausende russische Flugzeuge, Hubschrauber und Panzer abschossen. Unter solchen Umständen konnten die russischen Kommunisten nicht anders, als 1989 abzuziehen. Gegen afghanische Großgrundbesitzer in Einheit mit der Dummheit des Westens konnten sie nichts mehr ausrichten.

Mujahedin mit Stinger-Rakete, die von einem einzigen Mann von der Schulter aus abgeschossen werden kann.

(Bildquelle: Wikimedia)

Von Mujahedins mit einer US-Stinger-Rakete abgeschossener russischer Hubschrauber.

(Bildquelle: Wikimedia)

Sowohl die rechten als auch die linken westlichen Journalisten feierten euphorisch den Rückzug der Russen – sie wussten nicht, dass sie in der künftigen Gegnerschaft zwischen der wegen den Erdölgewinnen neu erwachten Stammes-Gesellschaftsform mit ihrer eigenen demokratischen staatlichen Gesellschaftsform sich selbst am meisten geschadet haben.

Nach Abzug der Russen führten ab 1989 die verschiedenen Mujahedin-Gruppen gegeneinander Stammeskriege, die sie 2005 beendeten, weil sie seit 2001 mit den US-Truppen einen gemeinsamen Feind im Lande hatten.

Aufgeschreckt von den 2977 islamischen Terror-Opfern und 6000 Verletzten in New York und Washington von 2001-9-11 erkannte der einfältige George W. Bush entsetzt, dass sich die USA in den ganzen 1980er-Jahren mit ihrem erbitterten Feind, den Talibans, ins Bett gelegt hatten. Das wollte er wild um sich schlagend korrigieren und begann die US-Besetzung Afghanistans 2001-10-07. Diese dauerte bis 2021-08-30 und war – wie sich jetzt herausstellt – völlig vergeblich. Ebenso vergeblich war der Tod von 3600 NATO-Soldaten.

Eine US-Soldatin stirbt bei einer Explosion eigener Waffen in Afghanistan.

Tote US-Soldaten werden nach USA überführt.

(Bildquelle: krone.at)


Um zu verstehen, warum der Westen seit der ersten Erdölerpressung durch islamische Ölscheichs Anfang der 1970er-Jahre von einem Desaster in das andere tappt, darf nicht nur 20 oder 50 Jahre zurückgeblickt werden, sondern ganze 1400 Jahre. Denn schon damals begann der „Clash of Civilizations“, weil die Clan- und Stammesführer der arabischen Beduinenstämme sich gegen die Staatsbildung des nördlich von ihnen gelegenen Oströmischen Reiches mit Gewalt auflehnten.

Um sich aus der Diktatur der Clan- oder Stammesführer, die bis in die persönlichsten Bereiche der Menschen (wie Partnerwahl, Körpergestaltung, Kleidung und jede Bewegung im öffentlichen Raum) alles beaufsichtigen, kontrollieren, bewerten und sanktionieren, befreien zu können, gab es nur den Ausweg, größere Staaten zu bilden. Hier können alle Menschen so anonym wie sie nur wollen leben und sich ihre Kontakte zu anderen Menschen (je nach Interesse und Bedürfnis) eigenständig knüpfen oder auch wieder lösen. Sie sind nicht mehr eingeschränkt, nur Kontakte zu Verwandten oder Stammesangehörigen haben zu dürfen und haben zu müssen.

Der Tribalismus orientiert sich nicht am individuellen Menschen, dem Gleichheit vor dem Recht zugestanden wird, sondern am Schutz seiner Mitglieder vor feindlichen Stämmen, sowie der Eroberung neuer Gebiete und neuer Untertanen.

Der Tribalismus schaut nur auf das Wohlergehen und der Expansion des eigenen Stammes, was zu einer Geburteninflation und zu starker Gewaltbereitschaft führt. Wobei der einzelne Gewalttäter wenig darauf achtet, ob er selber beim Angriff oder beim Attentat stirbt oder ins Gefängnis muss. Er ist auch im Gefängnis zufrieden, weil er sich sicher ist, der Ehre und der Verbreitung seines Clans und seines Stammes gedient zu haben.

Das ist der Grund, warum Islam-Anhänger und darunter besonders Afghanen auch im Westen sich kaum alleine durch den öffentlichen Raum bewegen, sondern fast nur in Gruppen. Erst die Gruppenidentität liefert ihnen überhaupt eine Identität. Das Ich-Bewusstsein ist wenig ausgebildet. Sogar Vergewaltigungen führen sie kaum alleine, sondern fast nur in Gruppen durch, oft bis zum qualvollen Tod der Frau oder des Mädchens(3).

In der Antike schaffte die Errichtung von Staaten oder Stadtstaaten der Ägypter, Griechen und Römer eine Befreiung für das Individuum aus der Diktatur der jeweiligen Stammesführer. Da sich die Menschen erstmals nicht nur nach Stammesbindungen, sondern auch nach Interessensgebieten zusammenfinden durften, konnten Schüler und Lehrer, die auf bestimmte Themen wie zum Beispiel auf Mathematik oder Philosophie spezialisiert waren, aus sehr großen Landstrichen zusammenkommen und deshalb große Leistungen hervorbringen.

Das Judentum befreite die einzelnen Personen aus den alten Zwängen der Stammesführer, seit es die persönliche Zwiesprache mit Gott wichtiger ansah, als das gemeinschaftliche Gebet zu Gott. Das Römische Reich und besonders das Oströmische Reich regelte erstmals sehr präzis die Eigentumsrechte der einzelnen Personen. Damit wurde verdeutlicht, dass der einzelne Mensch überhaupt eine eigenständige Person ist.

Konfuzius stellte den Einzelmenschen in den Mittelpunkt, der nach moralisch-ethischer Vervollkommnung streben soll. Das Christentum spricht jedem einzelnen Menschen eine persönliche unsterbliche Seele zu. Damit schätzt es die einzelne Person als bedeutsamer ein, als es ein Stamm oder Clan es sein kann. Nach seiner Vorstellung lebt nicht der Stamm, sondern die Seele ewig.

In dieser Situation befanden sich die tausenden Stämme der Beduinen auf der arabischen Halbinsel im 7.Jh.n.C. Nördlich von ihnen war der Staat des großen Oströmischen Reiches und das Judentum und das Christentum befanden im ganzen Gebiet des ehemaligen Römischen Reiches, in ganz Kleinasien und in Nordafrika.

Um die Stammesführerschaften trotzdem weiter erhalten zu können, formulierten die beduinischen Stämme mit dem Koran und mit den Hadithen Texte, welche die Stammesgesellschaftsform festigen, den Individualismus ablehnen, die bedingungslose Hingabe und auch Lebensopferung für den Stamm verlangen. Die Leitsätze des Islam sind eine theoretische Grundlage, um den Tribalismus erhalten zu können und um ihm die Erlangung der Herrschaft über die gesamte Erde zu ebnen.

In Afghanistan ist der Tribalismus seit Jahrhunderten besonders stark ausgeprägt. Weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass der Islam, der im Wesentlichen eine Ideologie des Tribalismus ist, dort besonders streng, kriegerisch, unerbittlich und in oft grausamer Weise befolgt wird.

Die Kriegsbereitschaft der afghanischen Stämme erschütterte schon im 19.Jh. sogar die furchtlosen und kaltblütigen englischen Truppen. Theodor Fontane beschrieb das 1859 in einem Gedicht:

DAS TRAUERSPIEL VON AFGHANISTAN – Gedicht von Theodor Fontane (1819-1842)

Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
„Wer da!“ – „Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus Afghanistan.“

Afghanistan! Er sprach es so matt;
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Kommandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

„Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Kabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“

Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all‘,
Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
So lasst sie’s hören, dass wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!“

Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd‘,
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,
Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

„Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan.“

(Englands Kriege in Afghanistan: 1834-1842 und 1878-1882)

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(1)
2013-04-30 – Eine Mehrheit der Muslime in der Welt will laut einer Studie die Anwendung des islamischen Gesetzes der Scharia in ihrem Land. Allerdings zeigte die Umfrage zu den 1,6 Milliarden Muslimen weltweit erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern, wie das Forschungsintitut Pew bei der Vorstellung der Studie „Religion, Politik und Gesellschaft“ am Dienstag erklärte. So bejahten 99 Prozent der Befragten in Afghanistan die Anwendung der Scharia, während es in der früheren Sowjetrepublik Aserbaidschan nur acht Prozent waren.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studie-mehrheit-der-muslime-fuer-scharia-anwendung/8145784.html?ticket=ST-3379762-FtZdPNQVufdgQS9dYKbD-ap2

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(2)
Es ist ein Satz, den Heiko Maas (SPD) heute bereuen dürfte. „Dass in wenigen Wochen die Taliban das Zepter in Afghanistan in der Hand haben werden, das ist nicht die Grundlage meiner Annahmen“, sagte der deutsche Außenminister am 9. Juni im Bundestag. Nur knapp zwei Monate später ist genau das eingetreten, was Maas damals noch so klar verneinte. Die Taliban haben Afghanistan überrannt, den Präsidentenpalast gestürmt und das Land eingenommen.
https://www.focus.de/politik/deutschland/kritik-wegen-afghanistan-krise-dass-maas-aussenminister-ist-verdankt-er-einem-mega-streit-innerhalb-seiner-partei_id_16812370.html

……
(3)

Paukenschlag bei den Ermittlungen zu dem furchtbaren Mädchenmord in Wien: In der Nacht auf Donnerstag wurde laut „Krone“-Informationen ein dritter Tatverdächtiger verhaftet. Es soll sich ebenfalls um einen Asylwerber handeln. Grausames Detail: Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass Leonie (13) von einer Gruppe junger Männer mehrfach in der Gemeindebau-Wohnung vergewaltigt wurde. Die brutale Bluttat hat Österreich aufgerüttelt und zu einer hitzigen Debatte um unsere Asylpraxis geführt. Fakt ist: Das Landeskriminalamt ermittelt gegen mehrere junge Männer wegen furchtbarer Verbrechen „gegen die sexuelle Integrität“. Ein weitere Verdächtiger, der zum Tatzeitpunkt in der Gemeindebau-Wohnung des 18-jährigen hochkriminellen Afghanen war, wird noch gesucht! Die Exekutive geht derzeit also von mindestens vier Tätern aus, die an dem Verbrechen in der Wohnung in der Donaustadt beteiligt gewesen sein sollen. Die Leiche der 13-jährigen Niederösterreicherin war Samstagfrüh von Passanten auf einem Grünstreifen neben der Viktor-Kaplan-Straße in der Wiener Donaustadt aufgefunden worden. Am Montag waren zwei Verdächtige festgenommen worden – Afghanen im Alter von 16 und 18 Jahren. Leonie war in der Wohnung eines der Verdächtigen unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht worden. https://www.krone.at/2451313

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Klaus Remsing ist freier Autor in Österreich und schreibt seit dem Jahr 2008 hier viele Artikel. Wenn Sie ihm ein e-mail schreiben wollen: klaus1789@yahoo.com Wenn Ihnen ein Artikel gefallen hat, können Sie ihm eine Spende überweisen: Klaus Remsing, IBAN: AT13 2032 0081 0203 9315, BIC: ASPKAT2LXXX
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„Links“ schreibe ich deswegen unter Anführungszeichen, weil die Yuppies und Bobos, welche seit etwa dem Jahr 1980 – nach der 1968er-Zeit und gegen die 1968er Revolutionäre gerichtet – die Redaktionen, Ämter und UNIs übernahmen und sich seitdem arrogant schmückend fälschlich als „links“ bezeichnen, in Wirklichkeit extremstrechts sind. Vorwiegend deswegen, weil sie mit dem extremstrechten reaktionären Islam zusammenarbeiten.
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Nur weil sie es nicht hinnehmen wollen, irgendwo auch nur wenig unzulänglich zu erscheinen, verstümmeln narzisstische Moralisierer mit Gendering die Sprache. Eine Verbesserung der Sprache kann aber nur mit ihrer Weitergabe von der Mutter auf die Kinder geschehen, das heißt also immer im Abstand von einer Generation. Ich habe mit der Sprache Geduld, denn sie ist trotz ihrer Leistung, die Menschen aus dem Tierreich erhoben zu haben, einfach noch zu schwach ausgebildet, um schon ideal geschlechtsneutral zu sein. Ähnlich wie sie noch zu schwach ausgebildet ist, um die Quantenmechanik verdeutlichen zu können. Das zwar rechnerisch schon möglich, aber sprachlich noch nicht.
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