ONTOLOGIE: ATHEISMUS IST FÜR DIE WEITEREXISTENZ DER MENSCHHEIT UNBEDINGT NOTWENDIG

2015/11/02

019 Ontologie: Atheismus ist für die Weiterexistenz der Menschheit unbedingt notwendig (Nov2015), 018 Mordungen als Arbeitsleistung (Jan2015). Die Titel 017 bis 001 sind bei der KATEGORIE: Verzeichn. ALLER ARTIKEL zu finden.
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019     20151102        KATEGORIE: Islamischer Faschismus
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ONTOLOGIE: ATHEISMUS IST FÜR DIE WEITEREXISTENZ DER MENSCHHEIT UNBEDINGT NOTWENDIG – von arouet8
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Manche Menschen, die sich als „Atheisten“ bezeichnen, meinen alleine durch die Ablehnung aller Religionen und durch einer daraus resultierenden Ablehnung aller Theorien über eine Unsterblichkeit des Menschen könne „schon ein vollständiges Weltbild gefunden“ werden. Das führt aber paradoxerweise zu einer Aufwertung der Religionen, weil wenn alleine durch ihre Ablehnung ein „vollständiges Weltbild“ gefunden werden kann, so wird damit den Religionen selbst schon eine gewisse Vollständigkeit zugesprochen.

Jemals etwas „sicheres“ und „vollständiges“ finden zu können ist aber schon von Plank, Einstein, Schrödinger, Bohr und Popper als unmöglich dargestellt worden. Alles kann nur unvollständig und unscharf sein. Atheisten sollten bescheiden bleiben und den Atheismus – so wie alle sonstigen bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse – ebenfalls als Hypothese sehen, die nur solange sie nicht widerlegt wird, eine Übereinstimmung mit der Wirklichkeit hat. Es sollte deshalb ständig nach Argumenten die gegen den Atheismus sprechen und nach Argumenten, die für den Atheismus sprechen, gesucht werden.

Alle Wissenschaften, angefangen von der Philosophie über die Physik bis hin zur Psychologie können nach solchen Argumenten abgesucht werden. Die theoretische Philosophie ist ein grundlegender Teil der Philosophie und die Ontologie wiederum ist ein grundlegender Teil der theoretischen Philosophie. Die Ontologie ist die Wissenschaft des Seins. Sie stellt den Anspruch, die grundlegendste Wissenschaft zu sein, weil es außerhalb des Seins nichts geben kann. Die Ontologie ist deshalb als Erstes abzufragen, welche Argumente sie liefert, die für den Atheismus sprechen.

Die alte Ontologie von Aristoteles bis zur Scholastik hat die empirische Wirklichkeit noch übersprungen und konnte deshalb nur metaphysische Theorien des Seins aufstellen. Die neue Ontologie ist bescheidener geworden und konzentriert sich auf die stufenartige Darlegung des Seins vom String, Quark, Atom, Molekül, Pflanze, Tier bis zum Menschen. Ein Argument, das für den Atheismus spricht, ist dieses, von der Ontologie entdeckte stufenartige Höherklettern des Seins.

Das stufenartige Höherklettern des Seins geschah aber nicht zwangsläufig, sondern erforderte vom Sein jeder vorhergehenden Stufe zunächst einmal die Bereitschaft zum nächsten Schritt und dann noch viel Anstrengung und Mühe, diesen auszuführen und dann auch noch zu aufrecht zu erhalten. Besonders wenn eine höhere Stufe gerade erst vor kurzer Zeit erklommen wurde, sind die zurückzerrenden Kräfte noch sehr stark und das Sein kann wieder auf die vorhergehende Stufe zurückgeworfen werden. Es liegt immer in der Entscheidung der hinaufdrängenden Kräfte, ob eine nächste Stufe gegen die zurückzerrenden Kräfte verteidigt werden soll oder nicht.

Zurückzerrende Kräfte richten sich stets gezielt gegen die neue Qualität, welche die obere Stufe von der niedereren Stufe unterscheidet. Die neue Qualität der Pflanzen-Stufe gegenüber der Molekül-Stufe ist wegen der Möglichkeit verschiedener Kombinationen und durch die Verschiedenheit von Mengen der Anhäufungen von Molekülen die Entstehung der FORM. Die neue Qualität der Tier-Stufe gegenüber der pflanzlichen Stufe ist der FREIE WILLE, weil das Tier durch seine Bewegungsfreiheit entscheiden kann, in welche Richtung es sich begeben will (vorwärts, zurück, oben, unten, links, rechts). Die neue Qualität der Mensch-Stufe gegenüber der Tier-Stufe ist die SELBSTERKENNTNIS. Das Tier richtet sein Erkenntnis nur nach außen hin, indem es schaut wo es Essbares, eine angenehme Umgebung, soziale Kontakte und Sexualpartner findet. Erst der Homo sapiens sapiens übt Selbsterkenntnis und beobachtet auch, in welchem Zusammenhang sein Selbst zum Sein um ihn herum steht.

Diese menschliche letzte Stufe, auf der sich das Sein augenblicklich befindet, wollen zurückzerrende Kräfte in der Weise rückgängig machen, indem sie die vom Bemühen der Menschen der SELBSTERKENNTNIS ihres Seins ablenkt auf ein anderes, höheres, „göttliches“, sich außerhalb der Welt befindliches Wesen. Sie bezeichnen sich als „Religionen“. Lateinisch bedeutet „religio“ auch „bedenken“. Dieses „bedenken“ meint eine Intensivierung des Denkens in Richtung eines anderen Wesens. Es wird dabei ein „höheres“ Wesen postuliert um es attraktiver zu machen. Ein Denken an ein höheres Wesen driftet sehr leicht ab in Richtung von stupidem, unterwürfigem Bitten und Beten, oft in geisttötender Leier. Wenn es noch dazu Vorschriften gibt, diese
Gebetsleier sogar täglich oftmalig zu wiederholen, kann damit eine Selbsterkenntnis und somit die derzeit höchste Stufe des Seins wirksam verhindert werden.

Die tierische (vorletzte) Stufe des Seins wollen zurückzerrende Kräfte in der Weise rückgängig machen, indem sie dem FREIEN WILLEN keinen Raum geben mittels unabänderbaren, unreformierbaren „göttlichen“ Dogmen, Leitsätzen und Vorschriften und mittels unanfechtbaren Urteilen von religiösen Autoritäten.

Die pflanzliche (vorvorletzte) Stufe des Seins wollen zurückzerrende Kräfte in der Weise rückgängig machen, indem sie die Vielfalt der FORMEN verhindern. Zunächst einmal sollen die menschlichen Formen verhüllt werden. Weil unter den Menschen besonders die Frauen schöne und vielfältige Formen aufweisen, so müssen genau diese sich am meisten verhüllen. Besonders der Form der Kleidung, die dem Menschen am naheliegendste Möglichkeit, formend in die Welt einzugreifen, werden durch strenge Vorschriften Beschränkungen auferlegt.

Die derzeit vorhandenen Religionen sind aber nicht in einer gleichen Stärke zurückzerrende Kräfte. In den buddhistischen, jüdischen und christlichen Religionen sind sogar viele atheistische Bestrebungen bewahrt, weil sie ihre Aufmerksamkeit oft weniger auf Gott, sondern mehr auf den „nächsten“ Menschen richten und somit sogar zur Aufrechterhaltung der derzeit höchsten Stufe beitragen (jüdische Thora und christliches Altes Testament, MOSES 3, Lev. 19,18: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ und der Buddhismus ist eine Religion, die ohne einen Gott auskommt und auch jeden Kultus verwirft). Der Atheismus ist deshalb auch zum Teil aus dem Buddhismus, dem Judentum und dem Christentum heraus entstanden.

Die derzeit stärkste Kraft, welche bestrebt ist, das Sein von den bisher erreichten Stufen zurückzuzerren, ist unter allen Religionen mit Abstand die islamische Religion. Sie sieht sich selbst als einzig wahre und beste, als Vollendung aller Religionen an, geht gegen alle atheistischen Strömungen nicht nur im Islam, sondern auch in allen anderen Religionen vor und ihr Gründer Mohammed wird als „Siegel der Propheten“ bezeichnet. Damit ist ein Vollendetsein alles Wissens und deshalb der Befehl: „Schluss mit jeder Debatte!“ gemeint. Es wird behauptet, alles Wissen wäre mit Mohammed am absoluten Höhepunkt angelangt, vollkommen abgeschlossen und es können nach ihm keine besseren Erkenntnisse über die Wirklichkeit mehr erlangt werden. Alle Menschen auf der Erde seien als Muslime geboren und nur durch falsche Erziehung zu Buddhisten, Juden, Christen, usw. gemacht worden. Die islamische Religion ist heute die stärkste
zurückzerrende Kraft in der Welt, weil sie nicht nur nach innen keine atheistische Bestrebung bewahrt hat, sondern auch nach außen alle atheistischen Strömungen, welche das Hauptaugenmerk weg von einem fiktiven höheren Wesen und hin zur derzeit höchsten Stufe des Seins, dem Individuum Mensch lenken wollen, in kategorischer Weise unterbinden will und Atheisten dezidiert als „Harbi“ (Feinde) bezeichnet. Alle anderen Religionen lehnen Atheisten nicht völlig ab, sondern versuchen eher sie zu gewinnen und zu „bekehren“. Aber nicht nur gegenüber der bisher erreichten höchsten Stufe des Seins wirkt die islamische Religion zurückzerrend, sondern auch gegenüber den beiden vorangegangenen, der tierischen Stufe und der pflanzlichen Stufe. Zu diesem Zweck werden genau die drei neuen Qualitäten idiosynkratisch abgelehnt, welche die bisher letzten drei höchsten Stufen des Seins von den vorhergehenden Stufen unterscheiden: die SELBSTERKENNTNIS, der
FREIE WILLE und die FORM.

Religionen, welche in sich selbst keinen Ansatz von atheistischen Strömungen aufbauen und bewahren können, befinden sich in einem Paradoxon. Denn Egoismus und Hedonismus, welche die Religionen als Hauptübel betrachten, ist in ihnen selbst viel mehr vorhanden als im Atheismus. Religiöse Menschen nehmen oft sich selbst in egoistischer Weise übertrieben wichtig und meinen, deshalb selbstverständlich auch unsterblich zu sein. Atheisten sind im Gegensatz zu ihnen bescheidener, akzeptieren neidlos ihr eigenes Ende und sind vollkommen zufrieden, wenn die Kinder und die späteren Generationen auf dieser Erde friedlich und fröhlich weiterleben können. Atheisten können auch viel ernsthafter die Verantwortung für die Weiterexistenz und das Wohlergehen der Menschheit wahrnehmen, weil sie nicht hoffen auf eine höheren Macht, die lenkend, fürsorgend oder sogar rettend eingreifen könnte.

Weil angesichts der vielen existentiellen Bedrohungen für die Menschheit diese sich keinesfalls den Luxus erlauben kann auch nur ein wenig auf Ernsthaftigkeit in der Sorge um das Leben der nachkommenden Generationen zu verzichten, ist der Atheismus unbedingt notwendig für das Überleben der Menschheit(1) und auch des Seins.
arouet8 – against mohammedanism+hitlerism+sheikhism

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(1)
Wenn politische Entscheidungsträger wie Angela Merkel(2) und Joachim Gauck sich wegen einer Gott- oder Jenseitsgläubigkeit (auch wenn diese nur gering wäre) nicht voll konzentrieren können auf die reale Welt, so zerren auch sie die Menschen, die sich ihnen anvertrauen, von den derzeitigen Stufen des Seins hinunter. Das führt zwangsläufig zu furchtbarem Grauen und entsetzlichem Schrecken in der realen Welt. Ein solcher Beginn ist derzeit zu erleben, weil Angela Merkel mit ihrem befehlsartigen Kommando an die Deutschen: „Asyl kennt keine Obergrenzen“ jene Menschen, die nie willens oder imstande waren, in ihren Herkunftsländern geordnete Staatswesen zu errichten oder zu erhalten, in unerschöpflicher Zahl nach Deutschland eingeladen hat. Unerschöpflich deswegen, weil durch den islamischen Befehl, sich möglichst zahlreich zu vermehren, zurzeit eine Milliarde nach Deutschland drängen. Wenn diese Milliarde dann einmal da sein wird, werden in den islamischen Ländern schon wieder neue Generationen geboren worden sein, die immer wieder nachdrängen. Anmaßend verlangt Angela Merkel jetzt von anderen europäischen Ländern sowie auch von Österreich, ebenfalls die derzeit nach Europa einmarschierenden Moslems aufzunehmen, obwohl sie alleine es war, die sie gerufen und eingeladen hat.

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(2)
In einer Fragerunde im September 2015 offenbarte Angela Merkel in sprachlich bemitleidenswertem Stil ihr Gedankenchaos und ihre Gottgläubigkeit zugleich. Aus ihrem kaffeeklatschartigen Geplapper herauszuhören sind dabei Empfehlungen wie: „mal wieder in den Gottesdienst zu gehen“ und „ein bisschen bibelfest zu sein“.
https://www.youtube.com/watch?v=DE6IKihOyo0

Armeniernmorde 191521 kopten köpfung 20150214Hundertjähriges Jubiläum. Von 1915 (islamische Türkei) bis 2015 (islamischer Staat). Es wurden nicht nur diese Menschen, sondern es wird auch die Menschheit selbst geköpft.

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DER ISLAM BEENDET DIE MENSCHHEIT

2013/07/27
014 Der Islam beendet die Menschheit (Jul2013), 013 Herbert Spencer entdeckte den Urfaschismus (Mrz2013), 012 Die Islamische Urfaschismus-Lawine (Okt2012). Die Titel 011 bis 001 sind bei der KATEGORIE: Verzeichn. ALLER ARTIKEL zu finden.
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014      20130727     KATEGORIE: Islamischer Faschismus
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DER ISLAM BEENDET DIE MENSCHHEIT – von arouet8
Galilei
Bild 1: Während der Westen seit Galilei die Natur und mit Hilfe der Psychologie auch sich selbst immer besser erkennen will und deshalb alle Dogmen in Frage stellen muss,
Kuwait-Parlament stimmt 20120725 für die Todesstrafe bei Beleidigung des Islams
Bild 2:  verhängt der Islam Todesstrafen gegen alle, die an islamischen Dogmen zweifeln. 2012-07-25 stimmt z.B. das kuwaitische Parlament für die Hinrichtung von allen, die den Islam „beleidigen“.
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Bisher gab es fünf große Stufen im ontologischen Aufstieg der Natur. 
Die 1. Stufe war die Geburt der Materie aus dem Nichts, mit der die Natur begann. 
Die 2. Stufe war die Geburt der chemischen Elemente, mit der die Natur 93 Bausteine vom Wasserstoff und Helium bis zum Uran und Neptunium formte, die meisten davon sind sehr stabil. 
Die 3. Stufe war die Geburt der Moleküle, mit der die Natur die Bausteine zu verschiedenen Stoffen zusammenfügte. 
Die 4. Stufe war die Geburt der ersten lebenden Zelle, aus der alle Pflanzen und Tiere entstanden, mit der die Natur beginnt Stoffwechsel zu betreiben, um daraus Energie zu beziehen mit der sie sich nach eigenem Willen bewegen und umformen kann. 
Die 5. Stufe war die Geburt des homo sapiens, mit dem die Natur beginnt, sich selbst zu erkennen. Es gab zwar 20 hominide Arten, aber nur der homo sapiens sapiens hat bisher überlebt. Gemessen am Ausmaß ihrer Leistung sind alle Stufen gleich hoch einzuschätzen.
 
Ich verwende das Wort „Aufstieg“ und nicht die gebräuchlichen Begriffe „Entwicklung“ oder „Entfaltung“, weil letztere implizieren, alle bisherigen fünf Stufen des Seins wären schon von Anfang an determiniert. Zwar nur in einem „aufgewickelten“ oder „zusammengefalteten“ Zustand, aber immerhin doch. Es bedürfe sozusagen nur der „Ent“-wicklung eines vorab schon existierenden Wollknäuls, um alles zu erreichen, zu dem das Sein bisher gelangt ist und zu dem es jemals gelangen kann. Dadurch besteht die Gefahr, alles Bemühen, unsere menschliche Stufe des Seins zu festigen und einen Rückfall in den vorhergehenden tierischen Seins-Zustand oder sogar noch weiter zurück zu verhindern, als wenig bedeutsam einzuschätzen. Die Illusion, es wäre eine Reserve in einem aufgewickelten Zustand ohnehin stets vorhanden, lässt uns jede Stufe – auch die menschliche – leichtfertiger auf das Spiel setzen. 
 
Es ging aber immer schon und geht auch hier und heute um Sein oder Nichtsein. Rückfälle in vorhergehende Stufen und sogar ins Nichts sind immer möglich, wenn nicht aufgepasst wird. Fatales Hinnehmen von vermeintlichen Schicksalshaftigkeiten, Vorherbestimmtheiten oder Lenkungen von Außen bremsen die Initiativen von Menschen ein, ihre Stufe zu bewahren und zu festigen. Weil aber die menschliche Stufe erst vor historisch kurzer Zeit erklommen wurde, (die erste lebende Zelle entstand vor 3,9 Milliarden Jahren, der erste homo sapiens vor 5 Millionen Jahren, dh. nur die letzten 0,128 % des Lebens sind menschlich), sind die zurückzerrenden Kräfte noch sehr stark.
 
Wie können nun diese zurückzerrenden Kräfte ausschauen? Nachdem in der 5. Stufe die Natur darin aktiv wurde, sich selbst zu erkennen, und in der vorhergehenden 4. Stufe sie Lebewesen mit eigenem Willen geboren hat, werden sich diese reaktionären Kräfte in erster Linie einmal gegen diese beiden letzteren Leistungen der Natur richten. 
 
Wenn wir uns nun fragen, welche Weltanschauungen es heute gibt, die das tun, so ist in erster Linie die innerhalb der letzten 100 Jahre von 150 Millionen auf 1500 Millionen Personen sich verzehnfachende islamische zu erkennen. Weiters sind auch noch die vielen westlichen Islam-Apologeten dazuzuzählen, die derzeit fast alle Schlüsselpositionen in den Medien, in den Kirchen, in den NGOs, in den meisten politischen Parteien, in den demokratischen nationalen Parlamenten, Regierungen, Ämtern und besonders in der weitgehend undemokratischen EU-Oligarchie innehaben.
 
Die islamische Weltanschauung existiert seit 1400 Jahren, dh. erst seit den letzten  0,028 % der Menschheitsgeschichte. Es handelt sich also um eine erst kurzzeitige Erscheinung. Sie beinhaltet aber sehr ausgeprägt eine rigorose Ablehnung der letzten beiden Stufen des Aufstieges der Natur. Der 5. Stufe – dem weitere Erkennen von der Natur und von sich selbst – wird ein Riegel vorgeschoben, indem das wirre Sammelsurium-Büchlein Koran als „unwiderlegbar“ und als „Vollendung des Wissens“ angesehen wird und somit jedes Bestreben nach Falsifikation der darin enthaltenen Behauptungen und jeder Wunsch nach weiterem Wissen als „islamophob“ pathologisiert und auch kriminalisiert werden kann.
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Wie wenig die Natur vom Islam erkannt werden will, wird alleine darin ersichtlich, wenn die Vergabe der Nobelpreise betrachtet wird. Von den bisher 850 Nobelpreisen erhielten diesen nur sieben Personen aus islamischen Ländern. Ohne den  unwissenschaftlichen Literatur- und Friedensnobelpreisen sind es gar nur drei. Obwohl der Islam schon 20% der Weltbevölkerung stellt, hat er nur 0,35 % der wissenschaftlichen Nobelpreise. Die Psychologie, mit welcher ein Instrument für die Selbsterkenntnis des Menschen gefunden wurde, wird vom Islam völlig abgelehnt, denn im Koran stünden „ohnehin alle Weisheiten, die zum Seelenheil führen“.
 
Auch die 4. Stufe des Aufstieges der Natur – der freie Wille der einzelnen Individuen – will von der islamischen Weltanschauung rückgängig gemacht werden. Mit dem Zwang, stupide Texte des Korans auswendig lernen zu müssen, sich täglich mindestens fünf mal einer Gebetsleier unterwerfen zu müssen und sich nach Hunderten, von ominösen islamischen „Rechtsgelehrten“ ausgebrüteten Vorschriften halten zu müssen, wird jeder freie Wille gebrochen. 
Arash Rahmanipour wurde 2010-01-27 im Iran wegen Ketzerei gehenkt Bild 3: Arash Rahmanipour wurde 2010-01-27 wegen „Ketzerei“ im Iran gehenkt.
 
Noch dazu, wenn auch kleine Verstöße mit extrem unmenschlichen Strafen geahndet werden. Pfählen von Homosexuellen, Steinigung von freizügig gekleideten Mädchen, Hinrichtungen von Bloggern, die den Islam ablehnen. Mina Ahadi berichtet von über hundert Hinrichtungen innerhalb des letzten Monats alleine im Iran. (1)
  arouet8 – against mohammedanism+hitlerism+sheikhism
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(1)
http://minaahadi-iran.blogspot.co.uk/
 
Die Farbe des Wahlprogramms von Rohani war lila. Doch nach der Wahl wurden seit Mitte Juni bis heute 103 Personen im Iran hingerichtet. Deshalb sagen die Menschen dort: Alles ist wie vorher. Nur die Farbe ist lila …  Die taktische Inszenierung von Rohani als „gemäßigt“ diente und dient nicht zuletzt der Irreführung und Einschläferung der westlichen Öffentlichkeit, um den politischen Druck, der auf der islamischen Regierung lastet, abzubauen. Und tatsächlich gehen die deutsche Regierung, Barack Obama und Catherine Ashton, die „Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik“, auf diese Inszenierung ein, loben den „gemäßigten Präsidenten“ und wecken Hoffnungen auf konstruktive Verhandlungen. Im Iran, so die desorientierende Botschaft, wende sich jetzt alles zum Besseren.
 
Doch im Iran ist keine positive Wende in Sicht, und es gibt dort auch keinen „gemäßigten Präsidenten“, sondern einen Präsidenten, der für das islamische Regime eine spezielle Rolle spielt. Seine Aufgabe ist es, eine Fassade der Sanftmut aufzubauen, um dem totalitären Regime Luft und Zeit zu verschaffen. Tatsächlich besteht der Unterschied zwischen Ahmadinejad und Rohani nur darin, dass der Erstgenannte laut und deutlich die Vernichtung Israels und die Notwendigkeit der Frauenunterdrückung und Geschlechtertrennung propagiert, während Rohani – wie zuvor schon Khatami – dasselbe vertritt, aber mit sanfter Stimme, geschminkter Rhetorik und mit lachendem Gesicht.
 
Die Wirkung der falschen Bilder vom „gemäßigten Präsidenten“ und vom Iran „auf gutem Weg“ ist verheerend. Obwohl im Iran innerhalb von 30 Tagen über hundert Hinrichtungen stattfanden, schweigen die westlichen Medien, die Bundesregierung und die etablierten Parteien, die nun ganz auf ihren populistischen Wahlkampf mit vielen halbseidenen Themen eingestellt sind.
 
Im Iran bin ich als Person bekannt, die sich für die Todeskandidaten des islamischen Regimes einsetzt. Deshalb bekomme ich jeden Tag aus den dortigen Gefängnissen Anrufe und höre jeden Tag die Stimmen von Inhaftierten, die morgen oder übermorgen hingerichtet werden sollen. Und dabei werde ich oft von diesen Menschen gefragt, was sagt die Weltöffentlichkeit zu unserem Schicksal und was gedenkt sie dagegen zu tun? Ich muss leider antworten, dass Frau Merkel gar nichts sagt und sich derzeit im Einklang mit Barack Obama und einigen Politikern anschickt, Rohani schönzufärben und zu hofieren und dabei die brutale Repression der islamischen Regierung gänzlich ignoriert.
 
Das Verhalten des Westens gegenüber der islamischen Regierung basiert auf zwei grundlegenden Interessen: Erstens spielen hier die Gespräche über das Atomprogramm der islamischen Regierung eine zentrale Rolle. In diesem Kontext gibt man sich – aktuell bestärkt durch das Trugbild vom „gemäßigten Präsidenten“ – immer noch der Illusion hin, man könne die Regierung im Iran durch die Schaffung eines „guten Gesprächsklimas“ von ihrem Plan abbringen, die Regierung mit der Atomwaffe auszustatten. Zweitens geht es vielen westlichen Unternehmen darum, wieder ungehindert Geschäftsbeziehungen mit dem Iran einzugehen. Auch hier erweist sich die Legende vom moderaten Präsidenten Rohani als probates Hilfsmittel. Nicht die Menschenrechte, sondern ökonomische und politische Interessen bestimmen die Iranpolitik des Westens.
 
Gemeinsam mit anderen oppositionellen iranischen Organisationen haben wir vom 22. Juli bis zum 5. August 2013 zu zweiwöchigen internationalen Widerstandsaktionen gegen die Hinrichtungswelle im Iran aufgerufen. Wir rufen alle Menschen und insbesondere fortschrittliche Organisationen dazu auf, sich an unseren Aktionen zu beteiligen und uns zu unterstützen. Denn: Die Todesstrafe ist staatlicher Mord und muss abgeschafft werden.
Verurteilen wir gemeinsam das barbarische islamfaschistische Regime im Iran.
 
Die Herrscher des islamischen Regimes haben Angst vor Widerstand und revolutionären Aktivitäten. Aus diesem Grund forcieren sie den Hinrichtungsterror. Wir dürfen diesem barbarischen Massenmord nicht länger tatenlos zusehen, sondern müssen endlich etwas dagegen tun!