DAS VERHALTEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN BEZUG AUF DEN ISLAM

2013/07/18
012 Das Verhalten der Katholischen Kirche in Bezug auf den Islam – von Helmut Zott (Jul2013), 011 Antisemitismus und Islam – von Helmut Zott (Jul2013), 010 Mission – von Helmut Zott (Jun2013). Die Titel 009 bis 001 sind bei KATEGORIE: Verzeichn. ALLER ARTIKEL zu finden.
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012     20130718       KATEGORIE: Islam-Diktatur abwehren
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DAS VERHALTEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE IN BEZUG AUF DEN ISLAM – von Helmut Zott, 2013-07-08
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Nur auf Grund einer erstaunlichen Erkenntnisblindheit, die unter anderem darin besteht, dass im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) der islamische Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde („Nostra aetate“ und „Lumen gentium“), wurde die geistige Voraussetzung geschaffen und ist es erst möglich geworden, dass sich der Islam unter dem Deckmantel der Friedlichkeit und Friedfertigkeit in Europa schleichend etablieren und sich inzwischen auch weitgehend politisch festigen konnte. 
 
Dieser fatale Irrtum des Konzils und als Folge davon das Verhalten der Päpste, sichtbar geworden in der Unterwürfigkeit beim Abküssen des Korans durch Papst Johannes Paul II. (1920 – 2005) und in der Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI. (geb. 1927, Papst von 2005 bis zum 28. Februar 2013) und den Nachfolger, wird künftig und am Ende zur Dominanz des Islams in Europa und zum Untergang der Kirche selbst führen. 
 
Papst Johannes XXIII. (1881 – 1963), der das II. Vatikanische Konzil anregte und einberief, hatte in Bezug auf Israel kurz vor seinem Tode die wahre, dem großen Kirchenlehrer Augustinus widersprechende Erkenntnis und Einsicht, als er sagte: „Wir erkennen nun, dass viele, viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen gehalten haben, dass wir die Schönheit deines auserwählten Volkes nicht sehen und in seinem Gesicht nicht die Züge unseres erstgeborenen Bruders erkennen konnten … Vergib uns die Verfluchung, die wir in deinem Namen über die Juden aussprachen. Vergib uns, dass wir dich in ihrem Fleische zum zweitenmal kreuzigten. Denn wir wussten nicht, was wir taten“. 
 
Das II. Vatikanische Konzil hätte kirchengeschichtlich die historische Aufgabe und einmalige Chance gehabt, diese Erkenntnis von Papst Johannes XXIII. aufzugreifen und zum Ursprung der Kirche und ihren Wurzeln zurückzukehren, das heißt, die verlorene innere Anknüpfung an das Judentum wieder herzustellen. Stattdessen aber verband sich die Katholische Kirche mit dem Islam und knüpfte am islamischen Allah an, indem sie die Identität von Allah mit dem Gott der Christenheit zur verbindlichen Lehre erklärte, was man nur als Geistesverirrung, Verblendung und Jahrtausendirrtum bezeichnen kann. 
 
Diese Gleichsetzung hat Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Sie hat sich damit dauerhaft mit dem Machtfaktor „Islam“ verbunden und wird sich radikal verändern. Zu Recht spricht  Dr. Hans-Peter Raddatz von einem neu entstandenen „Chrislam“. Sie wird durch diesen fundamentalen Irrtum zum Steigbügelhalter für die Machtentfaltung des Islams, und sie wird im Rahmen der Machtergreifung des Islams schließlich an dieser Verbindung selbst und mit ihr das christliche Abendland zu Grunde gehen. Zweifellos steht auch dieses nicht nur am Scheideweg, sondern am Rande des Abgrundes. 
 
Man sollte bei dieser folgeschweren kirchengeschichtlichen Entgleisung nicht außer Acht lassen, dass im Verlauf des Konzils der damalige Kardinal Karol Wojtyla großen Einfluss auf die Annahme der entsprechenden Formulierungen genommen hat, und später als Papst in seiner christlich-islamischen Ökumene, die letztlich auf der Identität von Allah und dem Christengott fußt, diesen Konzilsbeschluss konsequent umgesetzt, verwirklicht und ausgebaut hat. Eine für diesen Prozess wichtige Grundlage findet sich in dem Dokument „Lumen gentium“, wo dieser Glaubensinhalt sehr klar und eindeutig zum Ausdruck kommt:
„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16). 
 
Wie Papst Johannes Paul II. in seinem  26-jährigen Wirken als Papst die Konzilsbeschlüsse  umgesetzt, und  wie er auch sonst immer in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen bestätigt hat, geht beispielsweise aus dem folgenden Zitat (‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp) hervor: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´ .
An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung an alle Menschen – „urbi et orbi“ -, und eines aufklärenden Hinweises an die Christenheit auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L´Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage, verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini, umarmte 1993 den Massenmörder Turabi, flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam (nicht die Muslime!) zu behüten“, und mahnte nach dem Terrorakt vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.
 
„Kein Papst, kein Kardinal, kein Politiker ist so umfassend für die Interessen des Islams , des Wirtschaftsliberalismus, der Mafia und der Freimaurerei eingetreten, wie Papst Johannes Paul II., der esoterisch geschulte Karol Wojtyla“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, S. 243).
   
Es ist angesichts dieses Verhaltens keineswegs verwunderlich, dass auch Professor Hüsein Hatemi am 29. Dezember 2001 die durchaus richtige Bemerkung machte: „Es gibt keinen Menschen in der westlichen Welt, der dem Islam einen größeren Dienst erwiesen hat als der Papst!“ (Johannes Paul II.). 
 
Die Kehrseite dieser Islamhörigkeit zeigte sich in einer anderen Tendenz: Schon 1974 sprach die UNO vom Führer der PLO (Arafat) als „Oberhaupt der palästinensischen Nation“, und Papst Johannes Paul II. empfing ihn (Yassir Arafat, 1929 – 2004: „Für uns bedeutet Frieden die Zerstörung Israels“) öfter als jedes andere weltliche „Oberhaupt“. Seit der UN-Konferenz in Durban redet man vom „Terrorstaat Israel“ und rückt dessen Existenzkampf in die Nähe des Holocaust. Unter dem Eindruck des in Frankreich besonders ausgeprägten Antisemitismus sah der frühere Ministerpräsident Rocard die Gründung des Judenstaats als ‚historischen Fehler’ “ (Dr. Hans-Peter Raddatz).  
 
Zu welcher weltanschaulich-theologischen Verblendung sich Johannes Paul II., den man demnächst heilig sprechen wird, verstiegen hat, zeigt die irrige Äußerung, die er bereits am 21. September 1986 beim Angelus-Gebet in Rom, machte: „Jede Religion (also auch der Islam) lehrt die Überwindung des Bösen, den Einsatz für die Gerechtigkeit und die Annahme des anderen. Diese gemeinsame radikale Treue zu den jeweiligen religiösen Überlieferungen ist heute mehr denn je ein Erfordernis des Friedens.“
 
Die Katholische Kirche blieb seit dem II. Vatikanischen Konzil dem Islam geistig verbunden und behielt in der Aufeinanderfolge aller bisherigen Päpste den irrigen Kurs stets bei. Für seine Verbrechen am christlichen Geiste wurde Johannes Paul II. am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen, auch wird ihm darüber hinaus vom derzeitigen Papst Franziskus die Heiligkeit demnächst zugesprochen. 
                                      
Angesichts der Konzilsaussagen und dem päpstlichen Verhalten ist es  folgerichtig und durchaus nicht verwunderlich, dass in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, als Ausdruck der geistigen Verfassung der Kirche, zu lesen ist: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.
 
Kurz und treffend meint Dr. Raddatz: „Wer eine knapp 2000-jährige Gottesidee und die daraus mühsam entwickelte Vorstellung der Menschenrechte auf den Müll der  (Heils-) Geschichte wirft, ist weit offen für die Vereinnahmung durch manipulative Konzepte welche geeignet sind die „Tradition“ europäischer Gewaltsysteme fortzusetzen“.  
 
Und weiter: „Solange das neue Glaubensdiktat vom gemeinsamen Gott gilt, kann sich die Konvergenz der beiden Glaubensformen fortsetzen, wobei es sich allerdings um eine Einbahnstrasse handelt. Die Konvergenz vollzieht sich unter massiven Veränderungen der Kirche bei gleichbleibendem Islam. Es sind Kirchen, in denen Korane ausgelegt werden, und nicht Moscheen, in denen Bibeln liegen. Es sind Christen, die den Bau von Moscheen in Europa fördern, und nicht Muslime, die den Kirchenbau im Orient unterstützen. Es sind „Christen“, die in europäischen Moscheen „beten“ und Muslime, die in ihren Ländern Christen töten.“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, S. 241 und 239).
   
Die Erkenntnisblindheit der beiden großen Kirchen gegenüber einer faschistischen Ideologie ist keine Neuerscheinung in unserer Zeit. Zwar nicht gegenüber der faschistoiden Politreligion Islam, aber ebenso verblendet äußerten sich christliche Bischöfe vor genau achtzig Jahren in Bezug auf den Nationalsozialismus. Es ist eine erschreckende Parallele und erstaunliche  Wiederholung was sich da in den Kirchen von einst und heute abspielte und abspielt:     „Im Mai 1933 (sic) mahnten die bayerischen Bischöfe, man solle nicht auf das Trennende und die Vergangenheit sehen, sondern ´auf das, was uns eint´“ (Gerhard Czermak). „Wie der Großteil der katholischen und evangelischen Kirchen im Dritten Reich bis zum katastrophalen ´Endsieg´ verblendet und verstockt blieb, scheint es auch heute zu sein. Anhaltend wird von islamischen Brüdern, von Monotheismus, Dialog und von Toleranz in den christlichen Kirchen geschrieben und geredet“ („Zeitbomben der Weltgeschichte“, S.124 und 103).   
Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der beiden großen Kirchen und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert. Auch der Nachfolger von Papst Johannes Paul II. reiht sich in den Chor der Ignoranten ein, die den Islam nicht verstanden haben. Noch bevor er zum Papst ernannt wurde, sagte Kardinal Joseph Aloisius Ratzinger in einem ausführlichen Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald, das 1996 als Buch mit dem Titel „Salz der Erde – Christentum und katholische Kirche an der Jahrtausendwende“ veröffentlicht wurde, folgendes: „Der Bombenterror extremistischer Muslime bringt den Islam heute immer wieder in Verruf, und auch in Europa wächst die Angst vor den mörderischen Fanatikern.“ 
 
Und weiter: „Es gibt einen »noblen« Islam, den zum Beispiel der König von Marokko verkörpert, und es gibt eben den extremistischen, terroristischen Islam, den man aber auch wieder nicht mit dem Islam im ganzen identifizieren darf, da würde man ihm auf jeden Fall Unrecht tun.“
 
Der spätere Papst Benedikt XVI. unterscheidet also den „noblen Islam“ vom „Islamismus“, beziehungsweise „Terrorismus“. Er hat den Islam, genauso wie sein Vorgänger Johannes Paul II., der nach dem Terrorakt von New York und Washington vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam“ anmahnte, nicht verstanden. Es liegt offenbar kein Mangel an Kenntnis, sondern an Erkenntnis vor.
 
Die oft gebrauchte Unterscheidung von Islam und Islamismus beziehungsweise Terrorismus, wie sie auch von einigen prominenten Islamkritikern vertreten wird und die möglicherweise gezielt von den Muslimen selbst erfunden wurde, ist Unsinn und eine gefährliche Täuschung. Sie ist eine politisch gewollte Irreführung, um uns die Friedlichkeit und Friedfertigkeit des Islams aufschwätzen zu können. Mit Raffinesse versucht man den “authentischen”, und das soll heißen den eigentlichen und friedlichen Islam zu trennen von dem gewalttätigen, angeblich politisch missbrauchten Islam, den man dann auch anders bezeichnet und Islamismus oder Terrorismus nennt. 
 
Der 1946 in Indien geborene und vom Islam abgefallene Islamkritiker, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq an die Öffentlichkeit tritt, hat die wahre Erkenntnis und Einstellung, die den Päpsten fehlt, wenn er schreibt: „Der Islam ist eine totalitäre Ideologie, die darauf abzielt, das religiöse, das soziale und das politische Leben der Menschheit in all seinen Aspekten unter Kontrolle zu haben … Ich akzeptiere nicht die etwas unechte Unterscheidung zwischen Islam und „islamischem Fundamentalismus“ oder „islamischem Terrorismus“. 
Und der türkische Ministerpräsident Erdogan hat bekanntlich kurz und bündig den folgenden Satz geprägt: “Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich”. 
 
Die Tatsache, dass Mohammed, das Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war, kann der Papst Benedikt, der ja allgemein als gelehrsam gilt, offenbar nicht erkennen, und dass jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist ist, will er wohl nicht wahr haben.  Entschuldigend wird oft argumentiert, dass Papst Benedikt XVI. den Islam sehr wohl kenne und verstehe, aber aus Rücksicht auf die blutigen Reaktionen der muslimischen Welt die Wahrheit nicht aussprechen könne. Diese Argumentation traf aber nicht zu als er Kardinal war, und als Papst darf er keineswegs, und das gilt uneingeschränkt, die Wahrheit, so er denn die wahre Einsicht hat, verleugnen und seine Kirche so schändlich verraten.
Wem die Erkenntnis fehlt ist allenfalls dumm, wer sich ihr verweigert, handelt hochgradig verantwortungslos, wer die Wahrheit aber kennt und sie leugnet, ist ein Verbrecher.         
 
Hätte Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung am 12. September 2006 den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Diesen mutigen Schritt hat er nicht getan, vielmehr in seinen Anmerkungen zu seiner Regensburger Rede unter anderem das Folgende formuliert und veröffentlicht: „Dieses Zitat ist in der muslimischen Welt leider als Ausdruck meiner eigenen Position aufgefasst worden und hat so begreiflicherweise Empörung hervorgerufen. Ich hoffe, dass der Leser meines Textes sofort erkennen kann, dass dieser Satz nicht meine eigene Haltung dem Koran gegenüber ausdrückt, dem gegenüber ich die Ehrfurcht empfinde, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt. Bei der Zitation des Texts von Kaiser Manuel II. ging es mir einzig darum, auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinzuführen. In diesem Punkt stimme ich Manuel zu, ohne mir deshalb seine Polemik zuzueignen.“                                                                                                        
 
Würde er den Koran kennen und den Islam verstanden haben, könnte er dem „Heiligen Buch“ entnehmen und erfahren, dass den Muslimen der permanente Kampf gegen die Ungläubigen, zu denen auch die Christen gehören, von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus Djihad ausdrückt. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure. 
 
Zweifellos sind die Aussagen des Korans, die Papst Benedikt XVI. kennen müsste, letztlich Grund und Ursache der radikalen Erscheinungen des Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage. Auch wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben.
 
Es ist richtig und in der Tat so, wie es uns ein bekannter Gelehrter des Islams, in tiefer Kenntnis und Erkenntnis seines Glaubens, mitteilt: „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen“. Das jedenfalls meint Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islams, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird“, wie Prof. Mark A. Gabriel in seinem Buch „Islam und Terrorismus“ auf Seite 105 schreibt.
 
In der heutigen Zeit betreiben die Päpste und mit ihnen die Katholische Kirche den gleichen Verrat am Christentum und an ihren Gläubigen, wie sie es seinerzeit im Dritten Reich getan haben. Realitätsresistent und erkenntnisblind verbinden sie sich wie damals mit ihrem Todfeind und führen ihre Gläubigen in die Irre und ins Verderben. „Für seine Bemühungen und das Zustandekommen des Konkordats am 20. Juli 1933 erhielt Adolf Hitler den Christus-Orden, die höchste päpstliche Auszeichnung für Staatsmänner“ (Marius Baar: „Zeitbomben der Weltgeschichte“, S. 99).
Der Gott, zu dem der Papst betet, und der nach den Angaben des  II. Vatikanischen Konzils mit Allah identisch ist, hat in der 3. Sure des „heiligen, Ehrfurcht gebietenden Korans“ seinen Gesandten zu verkünden beauftragt: „Sprich zu den Ungläubigen (zu denen auch der Papst mitsamt den Katholiken gehört): Ihr sollt besiegt und in die Hölle verstoßen werden und dort eine unselige Lagerstätte haben“ (3; 13 nach Ludwig Ullmann).
 
Sollte angesichts solcher Aussagen im Koran nicht auch ein Papst hellhörig werden und bereit sein, hinzuhören auf das, was führende Islamgelehrte sagen, und beispielsweise der Dekan für Koran-Studien an der Islamischen Universität in Gaza, Dr. Subhi Al-Yaziji im Interview, das am  25. Mai 2012 auf Al-Aqsa TV ausgestrahlt wurde, sagte: „Die Eroberung von Andalusien (Spanien) ist ein alter Traum, etwas worauf alle Moslems voller Inbrunst hoffen und auch weiterhin in Zukunft hoffen werden. Unsere Hoffnungen gehen viel weiter – wir wollen das Banner des Kalifats über dem Vatikan wehen lassen, denn das ist das ‚Rom’ der Verheißung, von dem es in dem Hadith des Propheten Mohammed schon hieß: ‚Ihr werdet Konstantinopel erobern und danach Rom’ “. 
 
Wenn man die Islamisierung Europas in einen geschichtlichen Rahmen stellt, so ist zu erkennen, dass nach den kleinen Wellen, die in Form von Kommunismus und Nationalsozialismus in die Welt einbrachen, sich nun eine große, noch mächtigere und gefährlichere Welle des Ungeistes über Europa und die ganze Welt ergießt. Nach den die Menschheit umfassenden Heilsideen der „proletarischen Klasse“ und der die Menschheit veredelnden „arischen Rasse“, tritt heute die Vision der „islamischen Umma“ als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund. 
 
Einst wollte Hitler die Welt beherrschen und erst das Judentum, danach das Christentum, auslöschen. Er betrachtete das Christentum als Ableger des Judentums und meinte: „Alles das ist doch nur derselbe jüdische Schwindel“. Heute erstarkt der Islam, und im gleichen Ungeist wie bei Hitler soll nun im Rahmen der Weltislamisierung erst Israel, dann das Christentum vernichtet und der Westen beherrscht werden. Das Endziel aber ist und bleibt letztlich, der Menschheit Allahs Gesetz, die Scharia, aufzuzwingen, um „Frieden“ für alle Menschen und für alle Zeiten zu schaffen, und das heißt, dass die Menschheit zur islamischen Umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden umgestaltet wird, wie es keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt ist. 
 
Sich zu informieren und die schlichte Wahrheit über den Islam zu erkennen, in dem der Absolutheitsanspruch einer faschistoiden Allmachtsideologie schon im Keime steckt, sollte man von einem Papst erwarten können. Auch wenn das zu erkennen den geistigen Horizont der Päpste übersteigen sollte, ist und bleibt es eine Tatsache, dass sowohl die Gewaltandrohung als auch die Gewaltanwendung im Wesen des Islam begründet sind und von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed stammen. Terror und Gewalt gründen im Koran, von dem der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire (François Marie Arouet,  genannt Voltaire 1694 – 1778 n. Chr.) in klarer Erkenntnis sagte: “Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Satanslehre, er redet die Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer wieder Blut.“
 
Und der vom Islam abgefallene Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, berichtet vom gleichen Buche: „Auch wenn die meisten Muslime und Nichtmuslime (von mir eingefügt) es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“. 
Es ist kaum zu glauben, aber es ist hier die Rede vom gleichen Koran, den Papst Johannes Paul II., der von Benedikt XVI. selig gesprochen wurde und den demnächst der neue Papst Franziskus heilig sprechen wird, in Demut so innig abküsste. Auch Papst Benedikt XVI. empfindet ihm gegenüber „die Ehrfurcht, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt“, und er forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen natürlich auch der Koran gehört.
 
Dass Päpste das leicht durchschaubare Machwerk eines Kamelhändlers aus der arabischen Wüste für eine wahre Gottesoffenbarung halten, die die ewige und absolute Wahrheit enthalten und für alle Menschen zeitlos gültig sein soll, ist ein geradezu lächerlicher Irrsinn. Seit nunmehr über einem Jahrtausend wird die Menschheit von einem Analphabeten aus der arabischen Wüste zum Narren gehalten, der seine pathologischen Zustände zu gottgewirkten Offenbarungen aufblähte und den geforderten Glauben daran mit dem Schwert erzwang. 
Johann Gottfried Herder jedenfalls ist diesem Schwindel nicht aufgesessen und hat den wahren Sachverhalt, den Koran betreffend, bereits vor über zweihundert Jahren klar erkannt und in seiner Schrift von 1786 „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“ treffend formuliert, wo zu lesen ist: „Sein (Mohammeds) Koran, dies sonderbare Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung, ist ein Spiegel seiner Seele, der seine Gaben und Mängel, seine Neigungen und Fehler, den Selbstbetrug und die Notbehelfe, mit denen er sich und andere täuschte, klarer als irgendein anderer Koran (Rezitation) eines Propheten zeigt“.  
 
Zu einer ähnlichen Beurteilung gelangte vor über tausend Jahren, Al-Razi (ca. 865-925 n. Chr.), der als einer der größten Denker des Islams gilt. Er formulierte sein Urteil sogar noch radikaler und fasste es in die folgenden Worte: „Der Koran ist jedoch nichts anderes als ein befremdendes Gemenge von absurden und unzusammenhängenden Fabeln, welches lächerlicherweise für unnachahmlich gehalten wird, wobei tatsächlich seine Sprache, sein Stil und seine viel gerühmte „Beredsamkeit“  ganz und gar nicht einwandfrei sind“ (nach Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 369).
 
Das christliche Abendland ist im Begriffe, durch Erkenntnisblindheit und ideologische Verblendung zu Grunde zu gehen. Die Frage ist nicht, angesichts der Beschränktheit und Naivität der Ungläubigen, zu denen neben den Politikern auch die Kirchenoberen zählen, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.
 
Womit man es beim Islam zu tun hat, wurde von Dr. Hans-Peter Raddatz treffend formuliert: „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S. 71). 
 
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ANTISEMITISMUS UND ISLAM – von Helmut Zott

2013/07/15
011 Antisemitismus und Islam – von Helmut Zott (Jul2013), 010 Mission – von Helmut Zott (Jun2013), 009 Zur oft geforderten Reformierung des Islams – von Helmut Zott (Mai2013). Die Titel 008 bis 001 sind bei KATEGORIE: Verzeichn. ALLER ARTIKEL zu finden.
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Artikel-Suche: Nach jedem Titel steht der Erscheinungs-Monat. Bitte dann im ARCHIV den ausgewählten Monat anklicken und scrollen bis der Artikel sichtbar wird.
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011     20130715     KATEGORIE: Islam-Diktatur abwehren
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ANTISEMITISMUS UND ISLAM – von Helmut Zott,  2013-07-06
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Von muslimischer Seite erzählt man uns Ungläubigen ständig „Islam ist Frieden“ und beschimpft diejenigen als „islamophob“, die diesen Betrug und dieses Lügengespinst durchschauen und zu Recht über die Entwicklung in Europa besorgt sind. Man möchte uns Ungläubigen suggerieren, dass bei uns eine krankhafte Fehlhaltung vorliege, aber in Wirklichkeit ist es so: je besser man den Islam kennt und versteht, desto größer werden die Sorgen und Ängste um die eigene Existenz und um die Zukunft unseres demokratischen Staates sein.
In dem Maße wie die Scharia an Bedeutung und der Islam an Macht gewinnt, schwinden die rechtsstaatliche Ordnung und die demokratische Bestimmung. Auch die Juden sollten erkennen, dass im künftigen Europa ihr Dasein umso bedrohlicher wird, je mehr die Demokratie durch den demographischen Faktor an Einfluss verliert. „Der sicherste Indikator für die Fortsetzung der Entdemokratisierung Europas ist jedoch das Ausmaß, in dem es zukünftig auch seine Tendenz zum Antisemitismus verstärken könnte“ (H.-P. Raddatz).
 
Es ist nicht verwunderlich, dass der Antisemitismus mit dem Erstarken des Islams in Europa zunimmt und wir heute eine islamische Renaissance des Antisemitismus erleben, wenn man weiß, dass der Antisemitismus tief im islamischen Denken verwurzelt ist, und Mohammed selbst, der angeblich größte aller Propheten und das Vorbild aller Muslime, durch seine vorbildhafte Judenbekämpfung und seine prophetischen Voraussagen den Grund und den Keim zur Vernichtung der Juden, und letztlich auch des Staates Israel in unserer Zeit, gelegt hat. 
 
Die Situation von heute ist nicht unähnlich derjenigen von damals, als sich der Nationalsozialismus etablierte. In der Judenfrage bestand bekanntlich eine konspirative und kooperative Übereinkunft zwischen den Muslimen mit ihrem originären islamischen Judenhass und den Hitleranhängern, wie das in den folgenden Worten des „Mufti von Jerusalem“ Amin el-Husseini (1897 – 1974) zum Ausdruck kommt: „Allah hat uns das einzigartige Vorrecht verliehen, das zu beenden, was Hitler nur beginnen konnte. Fangen wir mit dem Djihad an. Tötet die Juden, tötet sie alle“.
 
„Schon 1974 sprach die UNO vom Führer der PLO (Arafat) als „Oberhaupt der palästinensischen Nation“, und Papst Johannes Paul II. empfing ihn (Yassir Arafat, 1929 – 2004: „Für uns bedeutet Frieden die Zerstörung Israels“) öfter als jedes andere weltliche „Oberhaupt“. Seit der UN-Konferenz in Durban redet man vom „Terrorstaat Israel“ und rückt dessen Existenzkampf in die Nähe des Holocaust. Unter dem Eindruck des in Frankreich besonders ausgeprägten Antisemitismus sah der frühere Ministerpräsident Rocard die Gründung des Judenstaats als ‚historischen Fehler’ “ (Dr. Hans-Peter Raddatz).
 
Angesichts der Tatsachen bleibt es unverständlich, dass für Bassam Tibi, den allseits geschätzten Islamkenner mit Vorbildcharakter, solche Figuren wie Amin el-Husseini nur Ausdruck „dunkler Schatten“ arabischer Germanophilie und des „tragischen Widerspruchs“  zum arabischen Semitentum sind. „Kurz: Der Islam ist eindeutig frei von Antisemitismus!“, verkündet er nicht ohne Stolz (Bassam Tibi: Islam und Deutschland, zitiert nach Dr. Hans-Perter Raddatz „Allah und die Juden“ Seite 214).
  
Es gilt zunächst zu erkennen, dass der Islam neben rituell-religiösen Bestandteilen, die man mit den so genannten „Fünf Säulen des Islams“ in Verbindung bringen kann, auch einen unabdingbaren politischen und einen ebenso  wichtigen eschatologischen Aspekt wesenhaft mit einschließt. So wie Marx von einem paradiesischen Urzustand ausgeht, der atheistisch, klassenlos und konfliktlos gedacht wird, und der sich nach immanenten dialektischen  Entwicklungsgesetzen entfaltet, bis er sich am Ende, nach langem Kampf zwischen den neu entstandenen Klassen und Religionen, zu einer erdumspannenden klassenlosen Brudergemeinschaft entwickelt, so liegt auch dem Islam die Idee und der Impuls einer zielstrebigen Menschheitsentwicklung mit einem Endzustand zu Grunde. Wir stehen nach islamischer, vor allem schiitischer Auffassung, in einer letzten Entwicklungsphase, die mit der Vorstellung der Judenvernichtung, gemäß eines Ausspruches Mohammeds, eng verbunden ist: „Eines Tages wird zwischen den Muslimen und den Juden ein großer Krieg ausbrechen. Der Jüngste Tag wird erst dann anbrechen, wenn auch der letzte Jude von der Bildfläche verschwunden ist“. 
 
Es ist also Mohammed, der Judenschlächter von Medina, auf den sich sowohl die Sunniten, als auch die Schiiten bei ihrem Vernichtungswahn berufen können. Ungeachtet der Frage, ob es sich um eine echte Prophetie handelt oder nicht, scheint es so, als glaubten die Muslime von heute, die Zeit der Erfüllung sei nun gekommen und sie hätten die Verpflichtung, die Worte Mohammeds mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, sogar mit Hilfe der Atomwaffen in die Tat umzusetzen. Nicht nur der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad spricht mit der Drohung und Ankündigung der Vernichtung Israels vielen Muslimen aus dem Herzen, auch viele fromme sunnitische Prediger äußern sich immer lauter und häufiger  in diesem Sinne.
 
Der Scheich Madiras, ein Imam aus Palästina, wandte sich im September 2005 mit folgenden Worten an die Gläubigen: „Die Zeit der Auferstehung wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten. Die Muslime werden die Juden töten und werden darüber jubeln, und Allahs Sieg feiern. … Der Prophet sagt: `Die Juden werden sich hinter dem Stein und dem Baum verstecken und der Stein und der Baum werden sagen: Oh Muslim, du Diener Allahs, hier ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn!`“ 
Im gleichen Geiste predigte Scheich Ibrahim Mudeiris am 13. Mai 2005: „Allah plagt uns bis heute mit dem Volk, das den Gläubigen am meisten feind ist – den Juden. `Wahrlich, du wirst finden, dass die Juden und die Polytheisten den Gläubigen am meisten feind sind.’ Allah warnte seinen geliebten Propheten Mohammed vor den Juden, die ihre Propheten getötet, ihre Heilige Schrift gefälscht und zu allen Zeiten Verdorbenheit und Korruption verbreitet hatten. … Hört auf den Propheten Mohammed, der euch von dem bösen Ende erzählt, das auf Juden wartet.“ Das Erschreckende daran ist, dass hier keine Verrückten sprechen, sondern islamische Geistliche, die den Koran und die Sunna kennen und sich genau an diese halten. 
 
Für fromme Muslime, für die alles was der Prophet Mohammed getan und gesagt hat wahr und heilig ist, kommt der Aussage von Mohammed auch heute noch eine besondere Bedeutung zu: Die schockierenden Sprüche, die Mahmud Ahmadinedschad seit einiger Zeit von sich gibt, sind nicht Ausdruck einer neuen politischen Denkweise oder das irre Gerede eines islamischen Extremisten, sondern Abbild eines urislamischen Gedankengutes. Er handelt dabei nicht nach seinen eigenen Vorstellungen oder gar nach Gutdünken, sonst könnte man sagen, er ist ein Verrückter oder ein Verbrecher, sondern aus tiefster religiöser Überzeugung gemäß dem Koran und seinem Vorbild Mohammed.
 
Es handelt sich hier um eine klare, wenn auch nicht kausale Linie, die den Bogen spannt von Mohammed, der einst befahl, jeden Juden zu töten, den man ergreifen kann, über Hitler, der die Juden zunächst in Europa ausrotten wollte, bis hin zum iranischen Präsidenten, der heute den Staat Israel und alle Juden weltweit vernichten möchte. Für die gerechte Sache Allahs wird er es auch für richtig und angebracht halten, sogar Atomwaffen, falls er sie besitzen sollte, gegen die Ungläubigen einzusetzen. Der im Koran gründende und anbefohlene Djihad, d.h. der Einsatz für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, zusammen mit dem Ziel der Weltherrschaft, schließt auch diesen Schritt nicht aus.          
Dass die Vernichtung des Christentums mit eingeschlossen ist, sollten die Kirchen nicht außer Acht lassen. „Das Endgericht kann erst beginnen, wenn alle Juden getötet sind, und erst enden, wenn Jesus alle Christen getötet hat“ (zitiert nach Hans-Peter Raddatz: „Allah und die Juden“, S. 153).
„Das Motiv der unbegrenzten Gewalt gegen Israel, die USA und ‚alle arroganten Mächte, die sich gegen den Islam stellen’, verbindet die Kampfkader der sunnitischen Islamisten mit ihren schiitischen Brüdern, von denen sie ansonsten nicht allzu viel halten. Djihad Islami, Hamas, Muslimbruderschaft und andere beteiligen sich an Terroraktionen und islamweiten Demonstrationen gegen die Existenz Israels und dessen amerikanische Schutzmacht“ (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Iran“; S. 218). 
 
Am Verhalten der Hamas (Harakat al-Muqawama al-Islamijja, zu Deutsch ,Islamische Widerstandsbewegung’), die als der Palästina-Ableger der Muslimbruderschaft gilt, kann man sehr gut das Verhältnis des Islams zum Judentum ablesen. Neben den religiösen Grundsätzen des Islams verbindet die Ideologie der Hamas panarabische Ideen mit Bestrebungen nach einem palästinensischen Staatswesen. Die Hamas sieht Palästina als islamischen „Waqf“ (religiöses Land), das bis zum Ende der Tage in moslemischer Hand bleiben muss. 
In der im August 1988 herausgegebenen „Charta“ der Hamas steht zu lesen, dass „die Befreiung des ganzen Palästina, vom Mittelmeer bis zum Jordan, das erhabenste strategische Ziel“ der Organisation ist. Auf der Grundlage dieser politischen Leitlinie widersetzt sich die Hamas der Idee einer palästinensischen Selbstverwaltung sowie dem Friedensprozess insgesamt.
„Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen … Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung“ (Artikel 13 der Charta).
Von der fanatischen und militanten Hamas-Ideologie motiviert, wird es von jedem Mitglied dieser Organisation als persönliche Pflicht angesehen, sich am bewaffneten Kampf gegen Israel zu beteiligen. Das im Oktober 1990 von der Hamas verteilte Flugblatt Nr. 65 ruft zum Mord an Juden und zum Verbrennen ihres Eigentums auf: „Jeder Jude ist ein Siedler, und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten.“ 
                                                                                         
„Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat“ (Präambel). Was die Hamas will, ist nicht das friedliche Nebeneinander zweier Staaten, sie will vielmehr die Vernichtung der jüdischen Existenz. Dabei versteht sie sich als Vorhut der globalen Islamisierung. Sie betreibt ihren Kampf ohne Rücksicht auf Verluste, egal ob diese auf israelischer Seite oder unter ihren eigenen Leuten entstehen.
Was die Palästinenser in Bezug auf Israel verwirklichen wollen, entspricht im kleinen Maßstab dem, was der Islam weltweit in Bezug auf den Rest der Ungläubigen verwirklichen will: Vernichtung und Herrschaft.
„So komplex die Dinge hier liegen, so einfach erscheint eine Prognose: Mit dem Schicksal Israels entscheidet sich das Schicksal Europas. Ändern politische Führung und ihr medialer Arm ihr derzeitiges Islambild nicht, wird es sich islamischen Vorstellungen annähern, ohne Frieden zu schaffen. Denn bei dem universalen Anspruch des Islam bedeutet dies langfristig, dass man sich gegen den Nichtislam, gegen die Menschen Europas, ihre Kultur, die Demokratie und – Israel wenden muss“  (Dr. Hans-Peter Raddatz).
 

ISLAM UND KIRCHE – von Helmut Zott

2013/04/11

006 Islam und Kirche – von Helmut Zott (Apr2013), 005 Die Stellung der Frau im Islam – von Helmut Zott (Mai2012), 004 Islam, Kirche und Macht – von Helmut Zott (Mai2012), 003 Islam, eine Religion des Friedens? – von Helmut Zott (Mai2012), 002 Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam – von Helmut Zott (Apr2012), 001 Grundgesetz-Reform zur inneren Abwehr islamischer Diktatur (Jun2008).

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006      20130411     KATEGORIE: Islam-Diktatur abwehren

ISLAM UND KIRCHE – von Helmut Zott (2003-10-30)

Wir erleben heute in Deutschland eine Zeit des geistigen Umbruchs, in der viele durch Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Grundwerte rapide verfallen. In dieses geistige Vakuum drängt der neu erwachte Islam mit anderen Wertvorstellungen, einem anderen Gottesbild und Seinsverständnis mit aller Macht hinein. Der Rückgang der deutschen Urbevölkerung, der durch die hohen Abtreibungszahlen mitbedingt ist, schafft darüber hinaus ein demographisches Vakuum, das Muslime auffüllen. Die neuen Werte, die mit den Begriffen Koran, Sunna und Scharia in Verbindung gebracht werden, sollen die Basis für eine Neuordnung von Staat und Religion schaffen. Für alle gläubigen Muslime, die sich als Statthalter Allahs auf Erden verstehen, ist es heilige Pflicht, sich für die Durchsetzung von Allahs Willen, der im Koran offenbart ist, zu mühen, bis „Friede auf Erden“ herrscht, das heißt, alle Menschen unter dem Gesetz Allahs leben.

Diese zunächst bei uns jedenfalls gewaltlose Auseinandersetzung zwischen den Vertretern beider Religionen und Kulturen, wird heute unter dem Schlagwort „Dialog mit dem Islam“ vollzogen und hat einige dogmatische Festsetzungen hervorgebracht. So darf schon nicht mehr, ohne heftigste Empörung auszulösen oder gar Beschimpfungen hervorzurufen, hinterfragt oder angezweifelt werden, ob denn Allah mit dem Christengott tatsächlich identisch ist, ob der Islam im Kern tatsächlich eine tolerante Religion ist, ob er denn wirklich mit Frieden schlechthin identisch ist, und ob er schließlich mit dem Terror der sogenannten Islamisten im allgemeinen und dem Terrorakt des 11. September 2001 wirklich nichts, „aber auch gar nichts“ zu tun hat.

In wieweit aber ist der Dialog überhaupt geeignet, das gegenseitige Verstehen zu fördern, und mit welchen ethischen Voraussetzungen auf beiden Seiten wird er geführt? Ein Dialog, der ein wechselseitiges Geben und Nehmen, ein spannungsvoller Prozess zwischen der Offenheit für das Andere und der Entschiedenheit für das Eigene ist, muss mit beiderseitiger Wahrhaftigkeit und Verlässlichkeit geführt werden.

Wie aber soll das mit Muslimen möglich sein, wenn es im islamischen Glauben eine Verhaltensregel, ja ein Gebot gibt, das man „taqiya“ (arab.: Vorsicht, Verstellung) nennt und das bei der dialogischen Auseinandersetzung praktiziert wird? Täuschung und Verschleierung, Lüge und Verstellung sind im Islam, nach diesem Gebot, beim Umgang mit den Ungläubigen nicht nur erlaubt, sondern zwingend vorgeschrieben, wenn es um die „gerechte“ Sache Allahs geht und ein Widerstand bei der Ausbreitung des Islam erwächst. Dabei wird Allah nicht etwa die „armen“ muslimischen Betrüger, die im Kampf für die „gute“ Sache Allahs zu dieser Haltung veranlasst und gezwungen werden, bestrafen, sondern die ungläubigen Nötiger.

Der Moslem Nawab-Safavi klärt uns weiter auf:
„Es heißt: Du sollst nicht lügen! Dienen wir allerdings dem Willen Allahs, so gilt ein anderes Prinzip. Er lehrt uns zu lügen, auf dass wir uns in heiklen Situationen retten und unsere Feinde verwirren. Sollten wir ehrlich bleiben auf Kosten einer Niederlage und einer Gefahr für den Glauben? Wir sagen NEIN!“.

In der in Deutschland zurzeit bestehenden „mekkanischen“ Situation der Schwäche, bedingt durch eine quantitative Unterlegenheit der Muslime, ist taqiya eine wichtige Strategie und ein Gestaltungsmittel des allzeit gebotenen djihad, des Kampfes gegen alles Unislamische und des lebenslangen Bemühens um die Ausbreitung des Islam mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. In vorbildlicher Weise, das heißt mit höchster Raffinesse und Gemeinheit, wurde dieses Prinzip der taqiya vom Propheten Mohammed selbst, dem nachzueifern alle Muslime sich bemühen, vorgelebt.

Unter solchen Bedingungen ist es naiv, beim muslimischen Dialogpartner die gleiche Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit zu erwarten, an die sich die christliche Seite durch das von Gott offenbarte 8.Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“, verbindlich und uneingeschränkt gebunden fühlt. Wie aber sollen andererseits die Muslime das annehmen und Vertrauen zu den christlichen Gesprächspartnern aufbauen, wenn im Koran, ihrem heiligen Buch, welches für sie die absolute Wahrheit enthält, gewarnt wird: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen…, die, so du einen Bund mit ihnen machst, jedes Mal den Bund brechen…“ (8/55;56), oder „Oh ihr, dir ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden…“ (5/51), oder „Ihr Gläubigen! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen, und wünschen nur euer Verderben“ (3/119)?

Bei dieser Sachlage kann man einerseits grenzenlose Vertrauensseligkeit und Toleranz bis zur Dummheit auf christlicher Seite konstatieren, und andererseits gut verschleierte Verachtung und tiefes Misstrauen auf der anderen. „Schon längst hat sich die Einrichtung des ‚Dialogs’ als groß angelegte Veranstaltung der organisierten Täuschung herausgestellt“, die sichtlich zum tragischen, aber auch komischen Versteck- und Possenspiel verkommt.

Kardinal Lehmann mahnt denn auch: “Muslimen nicht misstrauen“. Diese Unterstützung von christlicher Seite nehmen die Muslime, vor allem Nadeem Elyas und seine Muslimbrüder, die ja die Islamisierung Deutschlands betreiben, sicher gerne entgegen.

Man könnte hier erschrocken innehalten und sich fragen, ob denn die Muslime alle Betrüger sind, denen man nicht trauen darf. Dem ist natürlich nicht so, und es soll auch dem Einzelnen nichts unterstellt werden. Es geht vielmehr um das Aufzeigen der ethischen Prinzipien im Islam, auf denen der Dialog aufgebaut ist.

Diese Ethik ist aufgespaltet, einerseits in eine, die für die Muslime untereinander Gültigkeit hat und bei der beispielsweise nach dem Koran (4/92) gilt, dass ein Moslem einen anderen Moslem nicht töten darf, und andererseits in eine Ethik, die gegenüber den Ungläubigen ihre Gültigkeit hat und bei der das Töten, unter bestimmten Bedingungen, zur religiösen Pflicht wird. Diesem Wertedualismus steht andererseits ein Werterelativismus, der sich auf den Umgang mit den Ungläubigen bezieht, gegenüber.   Wenn es heute im Interesse der Sache Allahs geboten sein sollte, den Ungläubigen friedlich zu begegnen und sie freundlich zu behandeln, kann es aber morgen schon, unter veränderten „medinensischen“ Bedingungen, heilige Pflicht für die Gläubigen sein, den Ungläubigen die Köpfe abzuschlagen, ohne dass sie dabei irgendeine persönliche Schuld auf sich laden oder Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen. Nicht der absolute Wert des menschlichen Lebens, nicht der Mensch als einmalige Person und Ebenbild Gottes, das er nach islamischer Auffassung nicht ist, setzt den Maßstab. Es sind vielmehr Allahs Wille, wie er im Koran offenbart ist, und Allahs wandelbare Sache, wie sie aus der Geschichte jederzeit erwachsen kann, die bestimmen, ob das Töten der Ungläubigen geboten ist, und als gut oder böse zu gelten hat. Gut ist immer was der Sache Allahs dient. Gut ist was dem Islam nützt.
Nochmals belehrt uns Nawab-Safavi mit den folgenden Worten:
„Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des Allmächtigen (Allahs). Es heißt: Du sollst nicht töten! Aber der Allmächtige selbst lehrt uns das Töten …. Wir sagen, dass Töten einem Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist, solche, die (dem Glauben) schaden, aus dem Weg zu räumen. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel“.

Wie kann man also im Dialog Wahrhaftigkeit und Verlässlichkeit auf muslimischer Seite erwarten, wenn sie in der islamischen Ethik nicht stabil und verbindlich verankert sind. Wie sollen sie überhaupt entstehen können, wenn das Handeln eines Muslims abhängig ist von dem Willen und der Sache Allahs, und dieser Allah, der nach Angaben des Korans der beste Verschwörer und hinterlistigste Plänemacher ist, sogar zum Lügen und Morden auffordert, und damit selbst die Qualitäten eines Betrügers und Verbrechers hat.

Es ist schockierend für einen Christenmenschen von den Muslimen zu erfahren, dass es Allah ist, der seinen Gläubigen das Lügen und Morden lehrt und es ihnen anbefiehlt, aber es ist noch schockierender für ihn, von seiner Kirche erfahren zu müssen, dass er zu demselben Gott betet, wo er doch, bisher wenigstens, der Meinung war, dass Gott die „Liebe“ ist und sich im Wesen Jesu offenbart hat.

Wie kann sein eigener Gott, zu dem er betet, im Koran (47/4) befehlen, den Ungläubigen die Köpfe abzuhacken, und nachdem viele von ihnen abgeschlachtet sind, die übrigen Gefangenen sorgsam zu fesseln, wo er doch selbst zu den Ungläubigen gerechnet wird?

Christen sind nun mal Ungläubige nach Sure 5: “Wahrlich, das sind Ungläubige, welche sagen: ‚Gott ist Christus, der Sohn der Maria’“, und sie sind nach Sure 8/37 verdammt in alle Ewigkeit: „Die Ungläubigen sollen alle in die Hölle kommen“ –  oder auch nach Sure 4/57: „Die, welche unseren Zeichen nicht glauben, werden an Höllenflammen braten, und sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir (Allah) ihnen andere Haut, damit sie um so peinlichere Strafe fühlen; denn Allah ist allmächtig und allweise“.

Ist das der liebende Gott, zu dem der Christenmensch sein „Vater unser…“ betet?                                                                                                                                             

In den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die Christen zusammen mit den Muslimen den einen Gott anbeten: „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3). „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).                                                                                                                                            

Mit diesem Grundirrtum, dem auch die evangelische Seite verfallen ist, wurde der Keim gelegt für den Untergang der Kirche. Diese verkennt allen Ernstes bis auf den heutigen Tag, was mit tragischen Folgen für die Zukunft der gesamten Christenheit verbunden sein wird, dass der im Koran sich offenbarende Allah, der als Götze schon lange vor Mohammed mit anderen Götzen, wie der Schicksalsgöttin Manat, der Muttergottheit Ilat und  der Liebesgöttin Uzza, an der Kaaba verehrt und angebetet wurde, nicht derselbe Gott ist zu dem die Christen beten.

Welch primitives und abstoßendes Seelenkonstrukt ist Allah, der Angst und Schrecken unter seinen Geschöpfen verbreitet und sich die Höllenqualen der Verdammten von seinem Gesandten plastisch und sadistisch  ausmalen lässt. Welch entsetzliches und erschreckendes Zerrbild einer Gottheit zeigt sich schließlich in der 7. und 32. Sure, wo wir erfahren, dass dieser, mit so vielen schönen Namen im Koran geschmückte Allah, einen Teil der Menschen für die Hölle erschaffen hat, und er selbst es ist, der Menschen in die Hölle bringt, indem er ihnen absichtlich den freien Willen entzieht: „Wen Allah leitet der ist wohl geleitet; wen er aber in die Irre führt, der gehört zu den Verlorenen. Wohl haben Wir (Allah) viele von den Geistern und Menschen für die Hölle geschaffen“ (7. Sure). „Wenn Wir (Allah) es gewollt hätten, so würden Wir jedem Menschen richtige Leitung gegeben haben; aber mein Wort muss wahr werden, da Ich gesprochen habe: ‚Die Hölle will Ich füllen mit den Geistern und den Menschen allesamt’“ (32.Sure).

Man bilde sich nicht ein, diesen Konflikt dadurch lösen zu können, dass man vorgibt, „es gebe ja nur einen Gott“, den wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschieden sehen, und uns nur auf unterschiedlichen Wegen ihm nähern. Nein, dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart. Dem einen Teil der Menschheit hat er verkünden lassen, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde geschickt: „Also hat Gott die Welt geliebet, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“. Dem anderen Teil der Menschheit hat derselbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt und verzeiht es nicht, wenn man ihm einen Sohn andichtet: „Wer Allah irgendein Wesen zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein“ (5/73).

Dieser sich selbst widersprechende Konzilsgott ist entweder ein Lügner oder er ist schizophren.

Die Kirche entfernt sich mit dieser geistigen Verirrung und ihrer masochistischen Selbstverleugnung, die ihren bild- und symbolhaften Ausdruck im Abküssen einer grünen Prachtausgabe des Korans durch Johannes Paul II. („L`Orient et le jour“ vom 14.05.1999) gefunden hat, erschreckend weit vom wahren christlichen Glauben. Es ist Verrat an Christus, wenn man bedenkt, dass einerseits in diesem Koran, dem Machwerk eines Psychopathen mit faschistisch anmutendem Größenwahn, an über zweihundert Stellen zur Verachtung, zum Kampf und zum Töten der Ungläubigen aufgerufen wird, und andererseits der Islam sich von Anfang an als die dem Christentum überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat.

Hier lässt der Koran keine Zweifel offen: „Er (Allah) ist es, der entsandt hat seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist“ (9/33).

Diese Dominanz wird auch heute noch, wenn nötig mit Gewalt, durchgesetzt, und erfolgt nach dem geschichtlichen Urbild der Islamisierung: wenn die Kirche sich dem Islam angeglichen hat und dieser unter dem gewährten Schutz erstarkt ist,  erfolgt die „hidjra“, der Durchbruch zur islamischen Dominanz, nach altbewährtem Muster des „Medina-Modells“.

Es ist durchaus richtig, was Professor Hüsein Hatemi am 29. Dezember 2001 sagte: „Es gibt keinen Menschen in der westlichen Welt, der dem Islam einen größeren Dienst erwiesen hat als der Papst!“ (gemeint ist Johannes Paul II. 1920 bis 2005).

Johann Gottfried Herder (1744 bis 1803) hat jedenfalls im Koran keineswegs das küssenswerte Abbild einer alle göttliche Weisheit enthaltenden himmlischen Urschrift erkannt, sondern ihn als Machwerk Mohammeds durchschaut und damit den Islam als Schwindel entlarvt. Er hat dies treffend formuliert in seiner Schrift von 1786 „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“, wo er schreibt:

„Sein (Mohammeds) Koran, dies sonderbare Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung, ist ein Spiegel seiner Seele, der seine Gaben und Mängel, seine Neigungen und Fehler, den Selbstbetrug und die Notbehelfe, mit denen er sich und andere täuschte, klarer als irgendein anderer Koran (Rezitation) eines Propheten zeigt“.

Auch Voltaire (1694 bis 1778) zieht eine nüchterne Bilanz, wenn er über Mohammed urteilt:
„Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, ….es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt“.

Heute kann man mit der gleichen Nüchternheit konstatieren, dass Mohammed möglicherweise ab seinem 40. Lebensjahr an einer Krankheit litt, die von einem gutartigen Tumor der Hypophyse verursacht wird und unter der Bezeichnung Akromegalie der Medizin bekannt ist. Viele wesentlichen Symptome im Erscheinungsbild dieser Erkrankung decken sich, nach Angaben in einem Artikel im Internet, mit Aussagen über Mohammed in den Hadithen. Hier liegt womöglich der Schlüssel zum Verständnis des Islam überhaupt.

Einige Stichpunkte sollen kurz erwähnt werden: Ein, meist um das 40. Lebensjahr auftretendes Adenom am Hypophysenvorderlappen bewirkt eine generalisierte hormonale Dysfunktion mit typischen Veränderungen an Körper und Seele. Es kommt zu einer sichtbaren Vergrößerung von Kinn, Händen und Füßen, sowie zur Erhöhung von Blutdruck und Blutzucker, aber auch zu einer anfänglichen Sexualitätssteigerung. Ein Gefährte Mohammeds berichtet in einem Hadith: „Der Prophet hatte so große Hände und Füße, wie ich es bei niemand anderem gesehen habe“. Auch waren sein Gang, seine Stimme, seine Haut und die Behaarung auffallend. Durch den Druck des Tumors auf Teile des Gehirns und das Chiasma opticum treten Ohnmachtsanfälle zusammen mit massiven Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen, sowie intensive Sehstörungen und Halluzinationen auf.

Der „Erzengel“ Gabriel, der den Koran übermittelt haben soll, erweist sich unter diesem Aspekt als halluzinatorisches Windei, verursacht durch einen Druck auf das Chiasma opticum. Die häufigen Waschungen Mohammeds, bis zu dreimal hintereinander, waren, in dieser Sicht, eine verständliche Maßnahme gegen seinen krankheitsbedingten üblen Schweißgeruch.

Andererseits gehört zum Krankheitsbild sowohl eine Potenzstörung als auch die Abnahme der Zeugungsfähigkeit, die in den Hadithen durch einen irreführenden Hinweis verdeckt werden, wo prahlerisch verkündet wird, dass der Gesandte Allahs im Laufe einer Nacht allen seinen neun Frauen beiwohnte. Hier offenbart sich wohl weniger ein Beweis für die von Allah verliehene „Kraft von dreißig Männern“, wie seine Bewunderer glaubten, als vielmehr der schlecht kaschierte Versuch Mohammeds, die missglückten sexuellen Bemühungen und das Vorhandensein einer Erkrankung vor den Anhängern zu verbergen. Jedenfalls waren die intensiven Bemühungen,  unter allen Umständen einen leiblichen Sohn als Nachfolger zu bekommen, ohne Erfolg.

Mohammed konnte trotz seines großen Harems von bis zu achtzehn Frauen und der Häufigkeit des Verkehrs, ab seinem 40. Lebensjahr nur einige tote oder lebensunfähige Nachkommen zeugen, mit Ausnahme eines Knaben, der schon sehr früh verstarb. Der Koran, oft rezitiert unmittelbar nach den Anfällen, lässt sich möglicherweise auch als Protokoll einer, von paranoiden Abartigkeiten überlagerten, Erkrankung lesen.

Im Islam haben wir es offensichtlich mit einer Instrumentalisierung und Institutionalisierung von pathologischen Erscheinungen zu tun.

Wir benötigen nicht nur eine rationale, historisch-kritische Koran- und Islamanalyse, sondern auch eine ebensolche rational-medizinische Mohammedanalyse, wenn wir den Islam als Ausdruck und Folge einer Erkrankung Mohammeds verstehen wollen.

Weltbeherrschungs- und Weltmachtansprüche von faschistischer und paranoider Prägung, sowie die Lizenz Allahs zur Gewaltanwendung bis zum Töten sind Geburtsfehler des Islams, die in der Seele Mohammeds und seinem Denken, letztlich aber in seiner Erkrankung begründet sind.

Eine Ähnlichkeit der islamischen Grundlagen mit denen des Nationalsozialismus ist unverkennbar.
Wo ist der wesenhafte Unterschied zwischen einer arischen Herrenrasse und der Umma der Muslime, die glauben aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit elitär und erhaben über dem Rest der Welt zu stehen, und die sich auf den Koran berufen können, wo zu lesen ist: „Ihr seid das beste Volk, das je unter den Menschen entstand“?

Wo liegt der Unterschied zwischen den Untermenschen im Dritten Reich und den Ungläubigen, die selbst Allah wie das ärgste Vieh betrachtet?

Und wo liegt schließlich ein grundlegender  Unterschied zwischen dem Weltmachtanspruch des Nationalsozialismus und dem des Islam, der unter anderem in der Aussage Mohammeds gründet, er wurde von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen, die Menschen zu bekämpfen bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben?
Uneingeschränkt gilt bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.

„In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S.71).

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islam mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner Menschen verachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Papst Johannes Paul II. demonstrativ den Koran, das Handbuch für den islamischen Terrorismus unserer Tage, verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini, umarmte 1993 den Massenmörder Turabi, flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“, und mahnte nach dem Terroranschlag auf die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City vom 11. September 2001 mit über dreitausend Toten, „Respekt vor dem authentischen Islam“, und das soll heißen „Respekt vor dem friedlichen Islam“, an.

Hier zeigt sich ein neuer Aspekt der geistigen Verblendung in Form des weit verbreiteten Irrtums, dem neben dem Papst und der Evangelischen Kirche, auch die Spitzenpolitiker des Westens erlegen sind, dass der Terror nichts mit dem „authentischen Islam“ zu tun habe. Es bleibt dabei unbemerkt, dass mit diesen Fehleinschätzungen der Grund für den Untergang der Kirchen und unserer westlichen Demokratie gelegt ist.

Die Karmelitin Edith Stein (1891 bis 1942) hat im Jahre 1933 in einem Brief an Papst Pius XI. die Verhältnisse in Deutschland angeklagt und vor den Gefahren des heraufziehenden Nationalsozialismus vergeblich gewarnt. Mit „tödlicher Sicherheit“ prophezeite sie, wie das Dritte Reich mit Andersdenkenden und Juden umgehen wird. Die deutschen Bischöfe und der Papst haben das ignoriert. Eine Audienz beim Papst wurde nicht ermöglicht. Für seine Bemühungen und das Zustandekommen des Konkordats am 20. Juli 1933 erhielt Adolf Hitler den Christus-Orden, die höchste päpstliche Auszeichnung für Staatsmänner. Weil Edith Stein Jüdin war, wurde sie von den Nationalsozialisten im August 1942 in den Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz ermordet.  Wir stehen heute vor einer ähnlichen Situation, aber es wird jede Warnung vor dem heraufziehenden Ungeist des Islam auf taube Ohren stoßen und vergeblich sein. Die Kirche versagt heute wieder. Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der Kirche und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert.

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DAS VERSAGEN DER WESTLICHEN WELT GEGENÜBER DEM ISLAM

2012/04/19

002 Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam, von Helmut Zott (Apr2012), 001 Grundgesetz-Reform zur inneren Abwehr islamischer Diktatur (Jun2008).

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002      20120419         KATEGORIE: Islam-Diktatur abwehren

DAS VERSAGEN DER WESTLICHEN WELT GEGENÜBER DEM ISLAM

Von Helmut Zott

Es gibt im religiösen Denken des Ostens eine Weisheit in Form eines Spruches, der da kurz und prägnant lautet: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“. Das bringt zum Ausdruck, dass alles auf der Ebene unseres Daseins und Wirkens, seinen Ursprung im Geistigen hat. Ein Gedanke steht am Anfang und verwirklicht sich im Wort, das Anderen mitgeteilt wird und den Gedanken vervielfältigt. Der nächste Schritt in der „Inkarnation“ des Gedankens ist die Tat. Wenn wir also die Frage nach dem Tun und Lassen der westlichen Welt und ihrem Versagen gegenüber dem Islam stellen, ist es sicher richtig, die Ursache im Geistigen aufzusuchen. Konkret heißt das: Welches Versagen im Denken und welche falschen Vorstellungen gegenüber dem Islam sind ursächlich verantwortlich für das selbstmörderische Verhalten der westlichen Welt?

Wir erleben heute in ganz Europa eine Zeit des geistigen Umbruchs und Niedergangs, in der viele durch Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Grundwerte rapide verfallen. In dieses geistige Vakuum drängt der neu erwachte Islam mit anderen Wertvorstellungen, einem anderen Gottesbild und Seinsverständnis mit aller Macht hinein. Der Rückgang der genuinen Bevölkerung, der durch die hohen Abtreibungszahlen mitbedingt ist, schafft darüber hinaus ein demographisches Vakuum, das Muslime auffüllen. Die neuen Werte, die mit den Begriffen Koran, Sunna und Scharia in Verbindung gebracht werden, sollen die Basis für eine Neuordnung von Staat und Religion schaffen. Für alle gläubigen Muslime, die sich als Statthalter Allahs auf Erden verstehen, ist es heilige Pflicht, sich für die Durchsetzung von Allahs Wille, der im Koran offenbart ist, zu mühen, bis „Friede auf Erden“ herrscht, und das heißt, alle Menschen unter dem Gesetz Allahs leben.
 
Diesem Bestreben, das mit dem Begriff Islamisierung zusammengefasst werden kann, setzt die westliche Welt erstaunlich wenig Widerstand entgegen, was seine Ursache unter anderem darin hat, dass der Islam nicht verstanden und in seiner Gefährlichkeit auch nicht erkannt wird. Diese Erkenntnisblindheit lässt sich zurückführen auf zwei fundamentale Irrtümer, wobei der eine auf der religiösen Ebene, der andere auf der politischen Ebene zu finden ist.   

In diesem Zusammenhang scheint mir das Folgende von zentraler Bedeutung zu sein:

1.)  Der Erkenntnismangel der beiden christlichen Kirchen, der darin besteht, dass sie fälschlicherweise den islamischen Gott Allah als identisch mit dem Gott der Christenheit erachten und den Islam somit als einen zweiten, von Gott selbst offenbarten Weg zu ihm hin, betrachten. Kritik am Islam bedeutet also unter dieser Voraussetzung auch Kritik an Gott, der diesen Weg, ob für die Menschen verständlich oder nicht, selbst gewollt und offenbart hat. Es bleibt durch diesen fatalen Irrtum der Kirchen unerkannt, dass der Islam in Wahrheit der Todfeind des Christentums ist und es auslöschen wird, wenn er die Macht dazu hat. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der Kirche.    

2.)  Der Erkenntnismangel der politischen Führungen fast aller westlichen Länder, die den Islam im Kern für friedlich erachten, und die offenkundigen Gewaltverbrechen der gläubigen Muslime nicht dem Islam zurechnen. Die islamischen Gewaltakte und der islamische Terror werden als ein bedauerlicher Missbrauch einiger Weniger des im Kern friedlichen Islams interpretiert. Es bleibt dabei unerkannt, dass die Aufforderung zu Terror und Gewalt, wie auch zum Töten der Ungläubigen von Allah und seinem willigen Vollstrecker stammen, und im Koran festgeschrieben sind. Es wird auch nicht wahrgenommen, dass der Massenmörder Mohammed, das große Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der westlichen Demokratie.

Die Ausführungen 1. und 2. im Einzelnen:

Zu 1.)
Für die Katholische Kirche besteht die fundamentale Verkennung des Islams und ihre Verirrung konkret darin, dass sie in den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) den islamischen Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat und diese Auffassung zum Glaubensinhalt gemacht hat.

Die folgenden Punkte a bis d  sollen das belegen:

a )  Der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils lautet:
„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

b )  In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:
„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

c )  Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

d )  In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.                                                       

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Papst Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L`Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage; verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini; umarmte 1993 den Massenmörder Turabi; flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“; und mahnte nach dem Terrorakt am 11. September 2001 „Respekt vor dem authentischen (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.

Hätte Papst Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen relativierte er die Aussagen und forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen auch der Koran zählt.

Es handelt sich bei den Glaubensäußerungen dieser Päpste nicht einfach nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat am christlichen Glauben und am christlichen Geist dar. Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel, die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören. Die Muslime erkennen darin ein Geschenk Allahs und nützen ihre Chance.  

Auf christlicher Seite wird häufig argumentiert, dass es letztendlich doch nur einen Gott gäbe, und die Gegensätze zwischen Christentum und Islam, die durchaus sichtbar und erkennbar sind, dadurch entstehen, dass wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, Gott von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschiedene Anschauungen haben, uns aber doch ihm nähern und zu ihm kommen, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen. Dabei wird allerdings verkannt, dass sich die Offenbarungsreligionen nicht selbst geschaffen haben und die Gotteskenntnis und Gotteserkenntnis nicht vom Menschen stammt, denn dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart, im Christentum in Jesus Christus und im Islam durch den Koran. Dem einen Teil der Menschheit hat also der angeblich eine und einzige Gott verkündet, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde gesandt. Dem anderen Teil der Menschheit hat aber der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt über diejenigen, die so etwas behaupten, und er bestraft sie, wie dem Koran zu entnehmen ist, mit Höllenqualen.

Diese Selbstoffenbarung eines einzigen Gottes in dieser konträren Widersprüchlichkeit, kann aber aus logischen Gründen nicht von dem einen und selben Gott stammen, sofern er nicht lügt oder schizophren ist.

Allah ist nicht identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit.
Diese schlichte Wahrheit wird von den christlichen Kirchen allen Ernstes verkannt.
 
Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs. Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Dummheit und Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.
                                                                                                                                                            
Viele Kirchenväter und Heilige haben schon vor Zeiten den Islam ganz selbstverständlich als antichristlich erkannt, abgelehnt und bekämpft.

Nikolaus von Kues (1401-1464) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani:

„Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist, – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts:

„Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.                                               

Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II., der am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wurde, nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen, wie schon erwähnt, im Sportstadion von Casablanca: „ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.         

Wenn allerdings die Wahrheit erkannt und allgemein anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?

Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine klare und offizielle Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit der Christenheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich eine unumstößliche Wahrheit im Islam, und die christliche Behauptung, er habe einen Sohn, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.

Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:
„Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.

Zu 2.)
Der zweite grundlegende Irrtum im westlichen Denken, der ebenso verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, liegt auf der politischen Ebene und besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam. Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Es ist für die heutige westliche Welt offenbar unfassbar und unbegreiflich, dass in einer Weltreligion Hass und Gewalt zum wesenhaften und zentralen Inhalt gehören. Man versucht erst gar nicht die Friedfertigkeit des Islams in Zweifel zu ziehen und vorurteilsfrei nachzuprüfen, ob das, was scheinbar nicht sein kann, weil es nicht sein soll, im Koran zu finden ist. Es wäre notwendig das heilige Buch des Islams sorgfältig zu lesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich davon zu überzeugen, dass der islamische Terror dort veranlagt ist. Der Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, hat den Sachverhalt aus seiner Kenntnis und Erkenntnis heraus treffend formuliert:

„Auch wenn die meisten Nichtmuslime und (von mir eingefügt) Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“.

Neben dem offenbarten Koran, der nach islamischer Auffassung das Abbild des ewigen Urkorans ist und die absolute, für alle Menschen und für alle Zeiten verbindliche Wahrheit enthält, sollte man den Hadith, der die Vorbildfunktion Mohammeds für die Verbrechen und den Terror im Islam belegt, nicht außer Acht lassen. Er war der erste Terrorist im Islam und hat sich mit folgenden Worten an die Gläubigen gewandt: “Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander“ (Sahih al-Buhari, Reclam S. 35). Die Liebe zu einem Verbrecher macht also den wahren Gläubigen im Islam aus.

Die Terroristen sind zweifellos wahre Gläubige und jeder wahre Gläubige ist ein potentieller Terrorist.

Wenn George W. Bush, der Präsident der USA, im September 2001 lauthals verkündet, nachdem ihm die Terroristen gerade zwei Türme in Schutt und Asche gelegt haben, der Terror sei der Missbrauch des friedlichen Islams, dann wird bei einer solchen Verblendung bereits der Keim für den künftigen Untergang der westlichen Demokratie sichtbar. Es zeigt sich hier sehr deutlich die erschreckende Ahnungslosigkeit und dumpfe Verblödung, wie wir sie bei fast allen Politikern des Westens vorfinden. Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt oder wird geleugnet und die abgrundtiefe Bösartigkeit des Islams wird uns sogar als Friede verkauft. Man wähnt in seiner Naivität und Ahnungslosigkeit die „guten“ Moslems auf seiner Seite und hebt sie, wie einige Politiker befürworten und fordern, in die höchsten Staatsämter als vermeintliche Mitstreiter gegen den Islamismus und den Terrorismus. Welche Gefahr für einen demokratische Staat darin liegt, dass man bei entsprechender demographischer Entwicklung die zentralen Positionen mit Muslimen besetzt und sie an die Schalthebeln der Macht im Staate lässt, wird nicht erkannt, weil man die Machtideologie im Islam nicht kennt oder ignoriert. Auch wenn die Muslime es zunächst, vielleicht sogar aus Unkenntnis des Korans, ehrlich mit ihrer Solidarität und Loyalität dem Staat der Ungläubigen gegenüber meinen sollten, könnten sie eines Tages ihren wahren Glauben entdecken und demgemäß handeln.

Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist die permanente Bemühung eines gläubigen Moslems und der religiöse Kampf zur Unterwerfung Andersdenkender und Andersgläubiger unter das Gesetz Allahs, ein immer währender Auftrag Allahs und damit ein immanenter Wesenszug des Islams.   
 
Zwei fatale Irrtümer sind es also, der eine auf der religiösen, der andere auf der politischen Ebene, die letztlich als geistige Wurzeln für das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam erkennbar werden. Hier liegen auch Grund und Keim für den Abstieg und den Untergang der westlichen Zivilisation. Im Kampf ums Dasein geht das christliche Abendland letztlich an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.